Kiezhelfer: Der Küchenladen in Charlottenburg
Kiezhelfer werden – „Trotz aller staatlichen Unterstützung müssen wir an unseren Sparstrumpf ran“, berichten Michael Kösel und Stephan Aleithe (Foto), die in der Knesebeckstraße 26 in Charlottenburg den Küchenladen betreiben.
„Da wir mit unserem Sortiment nicht zu den systemrelevanten Läden zählen, ist unser Geschäft seit dem 18. März geschlossen, das bedeutet: null Euro Umsatz. Wir sind trotzdem jeden Tag einige Stunden vor Ort, um telefonisch für unsere Kunden ansprechbar zu sein.“ Mails mit Fragen und Bestellungen werden bis in die späten Abendstunden beantwortet, eine – kontaktlose – Auslieferung oder Abholung an der Ladentür ist gewährleistet. „Die Rückmeldungen von unseren Kunden bildet normalerweise die Basis für unsere Weiterentwicklung, unsere Visionen. Den direkten Austausch vermissen wir derzeit sehr.“ Da sich ein Onlineshop für die Küchenutensilien – vom Schneebesen bis zum Gusseisen Bräter – noch im Aufbau befindet, versuchen die beiden Ladenbetreiber mit Stories und Beiträgen auf Instagram und Facebook auf spezielle Angebote aufmerksam zu machen – das läuft gut, kann aber die Verluste durch die Schließung in keiner Weise kompensieren: „Ein wichtiger Faktor ist derzeit der Verkauf von Gutscheinen, die eingelöst werden können, wenn wir wieder öffnen dürfen.“ Da können wir weiterhelfen: Über die Website Tagesspiegel-Kiezhelfer können Sie den Küchenladen – und andere Kiezläden – jetzt unterstützen. Damit es sie noch gibt, wenn die Krise vorbei ist.
Ihr Laden braucht Hilfe? Schreiben Sie uns an checkpoint@tagesspiegel.de.
Für alle, die gestern Probleme hatten, den Link zu Frau Bäckerin zu öffnen: Dieser hier sollte funktionieren. Gutscheine – und grandiosen Kuchen – bekommen Sie auch direkt in dem kleinen Café in der Eisenacher Straße 40 in Schöneberg.
Das gesamte Stadtleben gibt’s mit Checkpoint-Abo.