die heutigen Grüße kommen von unserem Kollegen aus dem Tagesspiegel Background Team Christoph Knoch: „Anstatt weit zu fliegen, erkunden wir die Ruppiner Gewässer auf den Spuren Fontanes in einem kleinen Oldie Holz-Kajütboot. Für das obligatorische Sonnenuntergangsbild aus dem Urlaub muss man definitiv nicht weit fahren.“

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Noch einmal tief Sommerferienluft einatmen – langsam, aber sicher riecht es schon wieder nach Alltag. Fast vorbei ist die schönste Zeit des Jahres in Berlin, wenn die S-Bahnen leerer, die Parkplätze zahlreicher und die Schlangen vor hippen Restaurants und Clubs etwas kürzer sind. Nur noch eine Woche Ferien. Genießen wir es noch einmal so richtig.
Hochsommerlich-hitzig gestaltete sich die vergangene Woche in Berlin. Während auf Bundesebene Baerbocks Pannenflieger endgültig kapitulierte und die Bundesregierung den Hanf freigab, hat die Hauptstadt ihr heißestes Eisen in den Diskussionsofen geschoben: bezahlbares Wohnen. Die Adler Group ist aus dem Berliner Wohnungsbündnis ausgestiegen. Das Wohnungsunternehmen vermietet rund 18.000 Wohnungen in Berlin. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich jetzt wohl auf saftige Mieterhöhungen einstellen. Und auch Vonovia will die Miete mehr steigern als mit dem Senat vereinbart war. Ist das „Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen“ damit am Ende? Die Kolleg:innen Teresa Roelcke und Reinhart Bünger ordnen ein (T+).
Gerade, wenn die Sonnenuntergänge auf dem Tempelhofer Feld am schönsten sind, kommt sie wieder mit lautem Poltern um die Ecke: Die Debatte um eine „behutsame Randbebauung“ (schwarz-roter Koalitionsvertrag) des Tempelhofer Feldes. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner mahnt im Gespräch mit Checkpoint-Kollege Christian Latz zur Eile (T+). Mehr zu ehemaligen und aktuellen Flughäfen auch gleich im Wochenrätsel.
Vorher ein Blick hinter sonst fest verschlossene Tore: An diesem Sonnabend und Sonntag lädt die Bundesregierung zum Tag der offenen Tür. Auf dem Programm stehen naturgemäß Vorträge und Diskussionsrunden, aber auch außergewöhnliche Erlebnisse: Im Bundeswirtschaftsministerium können Sie einen ESA-Astronauten treffen, im Familienministerium gibt es am Sonntag ein Public Viewing zum Finale der Frauen-WM. Im Bundesfinanzministerium können Sie sich an der Laserzielanlage des Zolls austoben und danach im Biergarten entspannen (bitte nur in dieser Reihenfolge), im Verkehrsministerium warten ein Auto-Aufprallsimulator und – aufgepasst, liebe Freund:innen des elektronischen Tretrollers – Reaktionstest fürs E-Scooter-Fahren. Weitere Programm-Höhepunkte haben wir hier zusammengetragen, das komplette Programm finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung.
Wer sich vom Politikzirkus ab- und den schönen Künsten zuwenden möchte, dem seien wie immer die handverlesenen Kunst-Tipps des Kollegen Thomas Wochnik empfohlen. In dieser Woche geht es um die Dokumentation der Klimakrise durch die Kunst. So erfahren wir unter anderem, wie die sich ausbreitende Wüste Marokkos klingt. Wo Sie dies und vieles weiteres erleben, lesen Sie in Wochniks Wochenende (T+).
Und nun rätseln wir uns gemeinsam durch die vorletzte Sommerferienwoche. Letzten Sonnabend war das Lösungswort KINOKASSE. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!
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Am Rande der weltberühmten mittelalterlichen Stadt Montepulciano, umgeben von unberührter toskanischer Natur, liegt Precise Tale Poggio Alla Sala. Das Landhotel in der Toskana, besteht aus sechs majestätischen Gebäuden, die von grünen Gartenbereichen mit drei Außenpools, einer Sonnenterrasse, einem beheizten Innenpool und einem Spa umgeben sind.
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L) „Die ersten Wohnungen sollten in spätestens einem Jahr bezugsfertig sein.“
P) „Schon 2024 müssen die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs vorliegen.“
N) „Ein Volksentscheid parallel zur Wiederholung der Bundestagswahl wäre ideal.“
E) Ein Lost-and-Found-Hangar
A) Ein Co-Working-Space
I) Eine Strand-Bar auf dem Rollfeld
K) Schnapsmanufaktur „Mampe“
T) Brauerei „Berliner Bürgerbräu“
R) Autovermietung „Robben & Wientjes“
N)… war es auf der Admiralbrücke tatsächlich deutlich ruhiger.
K) … wurde die Polizei wegen Lärmbelästigung gerufen.
S) … war der Apparat defekt und musste repariert werden.
W)„Wer feiern will, muss vorher auch arbeiten gehen.“
S) „Ich kann nur die Clubs besuchen, die ich mir leisten kann.“
D) „In einer Weltmetropole wie Berlin müssten eigentlich noch höhere Preise gelten.“
C)„Hört auf, in langweiligen, schwarzen Outfits anzukommen!“
A) „Wer bunt trägt, bleibt draußen!“
F) „Schluss mit Stoff – 80 Prozent eures Körpers müssen nackt sein!“
G)Löwen
R) Kängurus
H) Wölfe
F)„Wie ein normales Berliner Auto – damit es eben nicht auffällt.“
A) „Stellen Sie sich das Liebeskind eines Panzers und eines Trabis vor.“
E) „Das kann ich Ihnen natürlich nicht verraten.“
I)Einen Lieferdienst für warmes Mittagessen
U) Kostenfreie Massagen jeden Freitag
S) Eigene E-Scooter für lange Behördengänge
M)Ein originales Stirnband aus den 80ern von Nena
N) Kunstdrucke von Udo Lindenberg
K) Ein Ölgemälde von Frank Zander
Notieren Sie die richtigen Buchstaben und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort verlosen wir einen original Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Haben Sie nicht auch genug davon, abhängig zu sein? Von Trüffeln, Atemluft, Nahrung, genügend Schlaf, Sie wissen schon, von all dem Zeug, das man immer noch erledigen muss, statt sich den wirklich interessanten Dingen zuzuwenden. Mir jedenfalls reicht’s, ich höre auf, steige aus, basta. Vor Pi mal Daumen 3.000 Jahren lebte irgendwo in Griechenland einer, der sich so was Ähnliches dachte und ebenfalls ausstieg: Er zog in ein Fass. Und sehen Sie, das mache ich jetzt auch. Ich schaue mir also Fässer an: Gurkenfässer, Weinfässer, Ölfässer, Schlaffässer ... Monument mal, wie war das? ‚Das Schlaffass bietet Camping-Feeling in freier Natur, ist aber durch die komplette Einrichtung und feste Installation ganz bequem sofort zu beziehen‘. Perfekt! Derart behaust – nein, befasst – kann ich mich also den wirklich interessanten Dingen in Wendisch Rietz zuwenden. Zum Beispiel der frischen Frischluft des Scharmützelsees. Oder seinem kühlenden Wasser, das man per Leihboot oder SUP erkunden kann. Oder einem sehr elaborierten Fischbrötchen, das es unweit im Fischerhaus für neun Euro geben soll – nicht nur Speichel, sondern auch Gedanken provozierend. Sie merken schon, ich mache mich ganz unabhängig von allem. Und gehe jetzt mal in meine Tonne schlafen, gute Nacht, ich empfehle mich. Mit freundlichen Grunzen.“ (von Thomas Wochnik)
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Verpackt und verschickt hat diesen Checkpoint Nora Weiler (Produktion), Lorenz Maroldt begleitet Sie am Montag in die neue Woche.
Machen Sie sich ein schönes Wochenende!
