hier muss die Freiheit grenzenlos sein: „Sonnenaufgang über den Wolken auf der Glungezer Hütte – unter den Wolken liegt das Inntal. Das entschädigt die kurze Nacht im Schlaflager :-)“. Die himmlischen Grüße schickt Eva Stokman.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Von Tirol aus radeln wir hinab in die Hauptstadt und bremsen mal wieder scharf ab: Nachdem bereits die Radschnellwege den Sparplänen des Senats zum Opfer gefallen waren, sind jetzt die geplanten Fahrradparkhäuser dran: Vier von sechs Standorten werden erstmal nicht gebaut. Das geht aus der unveröffentlichten Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage von Niklas Schenker (MdA Linke) hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Unter anderem sollte am Ostkreuz ein großes Parkhaus für rund 2.000 Räder entstehen, Luftschlösser bleiben auch die Anlagen am U-Bahnhof Haselhort und an den S-Bahnhöfen Pankow und Landsberger Allee. Geplant wird nur noch für Schöneweide und den S-Bahnhof Mahlsdorf.

Weiter geht's (über die fahrradunfreundliche Heerstraße) nach Spandau zu Olaf Höhn, Chef von „Florida Eis“. Vor 40 Jahren übernahm er hier ein traditionsreiches Eiscafé in der Klosterstraße, heute verkauft er seine „Genussmittel“ in ganz Berlin und fast überall in Deutschland. Für die Sommerserie des Checkpoint-Podcasts hat er uns im Studio besucht (und Eis mitgebracht!).
Im Gespräch mit Chef-Checkpointer Lorenz Maroldt spricht Höhn unter anderem über seine Vergangenheit als Rennfahrer, die Umstellung auf eine klimaneutrale Produktion und über das Geheimnis von richtig gutem Eis: wenig Luft, viel Liebe. Die beliebtesten Sorten der Saison? Vanille, Schokolade und Mango. Und welche Sorte geht gar nicht? Bei der Fachmesse in Rimini habe er mal Fisch probiert: „Lachs war das, glaube ich. Darauf kann man verzichten.“ Unverzichtbar ist die neue Sommerfolge des Checkpoint-Podcasts – jetzt überall, wo es Podcasts gibt und via Klick auf den Player.

Berlinerinnen und Berliner wissen: Diese Stadt erfindet sich immer wieder neu. Leserinnen und Hörer des Checkpoints wissen: wir uns auch. Nach mehr als 100 Folgen und zwei Jahren war das die vorerst letzte Folge unseres Checkpoint-Podcasts. Das heißt nicht, dass er (und wir) nicht wiederkommen, vielleich in ähnlicher Form, vielleicht auch ganz anders. Vielen Dank, dass Sie uns so lange bei unseren Reisen & Recherchen durch Berlin begleitet haben! Man hört sich bekanntlich ja immer zweimal im Leben – mindestens!
Um es mit dem heutigen Song der Checkpoint-Sommerhits zu sagen: „Du hast kein klares Ziel, aber Millionen Möglichkeiten“: Die Ärzte – Himmelblau. An dieser Stelle viel Spaß an alle, die die beste Band der Welt am Wochenende auf dem Tempelhofer Feld sehen – und viel Spaß mit unserer kunterbunten Spotify-Playlist.
Endlich wieder schwarz-weißer Flausch: Die Berliner Pandas sind Eltern geworden, Meng Meng hat nach Pit und Paule erneut winzige Zwillinge zur Welt gebracht. „Nun heißt es: Daumen drücken für die ersten kritischen Tage“, schreibt der Berliner Zoo. Gehen wir mal optimistisch davon aus, dass alles gut geht: Wie sollen die beiden Berliner Mini-Bären heißen? Vorschläge bitte an checkpoint@tagesspiegel.de!
Themenwechsel: Endspurt! Noch eine Woche Sommerferien. Wie und wo Sie unvergessliche Berlin-Momente erleben, lesen Sie in unserer exklusiven Checkpoint-Anleitung: Wir haben Berliner Promis, Leser und Kolleginnen gefragt, was man mindestens einmal im Berliner Sommer getan haben muss. Das Ergebnis: Mehr als 20 handverlesene Empfehlungen – von Beerenpflücken mit der Justizsenatorin über Stand-up-Paddling mit Kai Wegner bis Klassik lauschen mit der Flughafenchefin Aletta von Massenbach. Hier entlang!
Heute kommen Sie in Berlin kaum an der Langen Nacht der Museen vorbei: 750 Events an 75 Orten, alles unter dem Thema „Berlin Secrets“. Workshops, Führungen, Talks, Lesungen … man kann leicht den Überblick verlieren. Die Berliner Museen bieten Orientierung mit dem „Museomat“: Angelehnt an den Wahl-O-Mat erfahren Sie in sechs unterhaltsamen Klicks, welches Event zu Ihnen passt. Mich schickt der Museomat beispielsweise zum „Aktzeichnen für alle“ in der Berlinischen Galerie. Hm! Alternativ hat Tagesspiegel-Kollegin Christina Plett für Sie sechs Highlights für Erwachsene zusammengestellt, die an anderen Tagen in den Berliner Museen so nicht möglich sind.
Wer sich lieber auf Performance-Kunst konzentrieren möchte, schaut sich die letzten Vorstellungen des internationalen Festivals „Tanz im August“ an. Bis zum 31. August erleben Sie die komplette Bandbreite des modernen Tanzes, heute unter anderem in der St.-Elisabeth Kirche, im Radialsystem und im Haus der Berliner Festspiele.
Unter freiem Himmel genießen Sie ab heute Konzerte, Comedy, Lesungen, Poetry und Sport im Kreuzberger Gleisdreieckpark: Das radioeins Parkfest startet. Neun Tage volles Programm, der Eintritt ist frei.
Und eher gemütlich gibt sich Berlins Nikolaiviertel in Mitte: Zum zweiten Mal wird dort der „Nikolaizauber“ gefeiert, ein kostenloses Kleinkunstfest. Den Anfang macht heute beispielsweise der Fanfarenzug Marzahn, danach folgen Clowns, Varieté, Jazz, Artistik und Jonglage.
Und jetzt: Das Checkpoint-Wochenrätsel! Das Lösungswort in der letzten Woche war MAUERGEDENKEN. Vielen Dank fürs Mitmachen und viel Spaß!
1. Zurück aus dem Urlaub teilte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) seine Einschätzung zum Thema Bürgeramtstermine: „Ich glaube, dass für viele Berlinerinnen und Berliner dieses 14-Tage-Ziel ehrlicherweise …
B) … eine große Überforderung wäre.“
M) … wichtiger als bezahlbarer Wohnraum ist.“
P) … gar nicht so wichtig ist.“
2. Welchen „Prinzen“-Klassiker schmetterten derweil zwei Berliner SPD-Politiker (mit Grüßen an die Berliner CDU und FDP) auf Instagram?
I) „Küssen verboten“ („Küssen ist bei mir nicht erlaubt.“)
A) „Mein Fahrrad“ („Jeder Blödmann fährt ’nen Porsche.“)
E) „Alles nur geklaut“ („ … und gestohlen, nur gezogen und geraubt.“)
3. Französische Ideen für die Messe Berlin hatte Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). Was möchte sie aus dem Internationalen Congress Centrum (ICC) machen?
R) „Berliner Tour Montparnasse“
S) „Berliner Louvre“
N) „Berliner Centre Pompidou“
4. „Nichtssagendes Marketing-Gewäsch.“ Welche Berliner Aktion kritisierte so der Bund der Steuerzahler?
D) Eine Tourismuskampagne für Neukölln
T) Luxusshopping-Events auf dem Ku’damm
U) Die lange Nacht der Museen
5. Ganze 3000 neue Wörter wurden in den Duden aufgenommen, darunter …
M) … Schlafschaf.
A) … Klimakleber.
G) … Genderwahn.
6. Der Cannabis-Streit ist gelöst! Wer ist in Berlin für Lizenzierung und Kontrolle des gemeinschaftlichen Anbaus zuständig?
I) Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso)
F) Die Bezirke
Z) Lageso und Bezirke gemeinsam
7. Ein Blick nach Marzahn-Hellersdorf: Das Bezirksamt bejubelt das Ende …
E) … der Wohnungsnot.
W) … des Kitaplatzmangels.
L) … der Parkplatzknappheit.
8. Göttliche Neuigkeiten auch aus Reinickendorf: Wie lautete der Titel einer Pressemitteilung des Bezirksamts?
I) „Justitia weist Fortuna in die Schranken“
K) „Asklepios schlägt Bacchus ein Schnippchen“
N) „Jupiter erweist Venus die Ehre“
9. Pack die Badehose wieder ein! Was belastet aktuell die Wasserqualität in einigen Berliner Seen?
H) Rotschlieren
S) Gelbplankton
L) Blaualgen
10. Freude dagegen am Flughafensee: Welcher seltene und gefährdete Vogel hat dort vier Küken großgezogen?
T) Dreizehenmöwe
L) Zwergdommel
A) Doppelschnepfe
11. Infrastruktur zum Ersten: Wie lange müssen Wasserrohre in Berlin mindestens halten?
G) 50 Jahre
I) 100 Jahre
O) 200 Jahre
12. Infrastruktur zum Zweiten: Wie nennt man den Straßenbelag, der an einigen Berliner Hauptstraßen den Verkehrslärm dämpfen soll?
K) Murmelteer
D) Wisperpflaster
N) Flüsterasphalt
13. Und was wurde in Kladow gestohlen und wieder zurückgebracht?
G) Der Buddy-Bär am Hafen
E) Ein Flugzeug vom Flugplatz Gatow
N) Ein Gemälde aus dem Gutshaus Neu-Kladow
Alles korrekt erinnert …? Dann notieren Sie jetzt die richtigen Buchstaben in der Reihenfolge der Fragen und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Einsenderinnen und Einsendern mit der richtigen Antwort verlosen wir einen limitierten Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
Berliner Schnuppen
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Encore
Die heutigen Berliner (Sommer-)Löcher sind quasi Mehrfamilienhäuser: Fledermäuse beziehen dankbar jedes noch so dunkle Loch der Stadt. Laut NABU gibt es in keiner anderen europäischen Hauptstadt so viele wie hier: 18 von 25 in Deutschland heimischen Arten fühlen sich auf der Schattenseite Berlins pudelwohl, darunter die Zwergfledermaus, das Braune Langohr und das Große Mausohr.
Trotz der großen Konkurrenz kann aus Fledermaussicht von Wohnungsmangel keine Rede sein. Unterschlupf finden sie in Dachstühlen, Kellern, Mauernischen und Baumhöhlen, allein in den Gewölben der Zitadelle Spandau überwintern jedes Jahr rund 11.000. Die lautlosen Insektenjäger können Sie an diesem Wochenende in Aktion erleben: Der NABU lädt zur „Batnight“ und organisiert unter anderem Fledermaus-Spaziergänge im Spreepark, im Köpenicker Forst und in der Wuhlheide.
Am Montag flattert Lorenz Maroldt mit Ihnen in die neue Woche. Machen Sie sich ein schönes Wochenende!