der Tod einer Schülerin erschüttert Berlin – die 11-Jährige hatte sich selbst verletzt und starb wenige Tage später im Krankenhaus, zuvor war sie gemobbt worden. Was in der Reinickendorfer Schule geschah, ist auch anderswo zu hören – und macht wütend: Vorfälle werden verharmlost, es wird eine Mitschuld im Verhalten der Betroffenen gesucht oder allenfalls eine Mediation angeregt. Die Folgen: Das soziale Umfeld der Opfer bricht weg, die Täter werden nicht als solche benannt. Dabei ist nicht Mobbing an sich eine Schande für eine Schule, sondern der fahrlässige Umgang damit. Gute Schulen stellen sich dem Problem, bevor etwas Schlimmes geschieht. Schlechte Schulen reden sich damit raus, sie seien doch eigentlich gut.
Die Zahl ist ungeheuerlich, die fehlende Aufmerksamkeit auch: Mehr als eine Million Bücher der Berliner Zentral- und Landesbibliothek könnte Nazi-Raubgutsein – das wäre ein Drittel des Bestands. Die Schätzung beruht auf der Arbeit des Provenienzforschers Sebastian Finsterwalde: Sein kleines Team prüft jedes Exemplar, fotografiert Stempel, Unterschriften, Randnotizen, Zettel - also alles, was auf die rechtmäßigen Eigentümer hinweist (die „New York Times“ berichtete gerade darüber). Als „NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“ gelten alle Objekte, die gewaltsam entwendet oder enteignet wurden, aber auch jene, die von den Verfolgten verkauft werden mussten, um ihre Flucht zu ermöglichen. Was Sie tun können: Denken Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der ZLB daran - und erzählen Sie es weiter.
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Fotoausstellung „Vom Kopf zum Bild und zurück“
Die Ostkreuzschule für Fotografie - Seminar Ludwig Rauch präsentiert 17 Positionen aus dem künstlerischen Bereich der Fotografie. Vernissage am Freitag, 8. Februar, 19 Uhr im Studio 1, Kunstquartier Bethanien in Berlin-Kreuzberg bis zum 17. Februar.
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Die Innenverwaltung bestätigt ein Ermittlungsverfahren gegen Burkard Dregger, der Verdacht: Verstoß gegen Paragraph 132a des Strafgesetzbuches („Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen“, Maximalstrafe: 1 Jahr). Der CDU-Fraktionschef hatte im Polizeiabschnitt 44 (T‘hof-S’berg) eine Streife im 12-Stunden-Nachtdienst begleitet und dabei eine Schutzweste mit Hoheitszeichen getragen (sind per Klettband angeheftet). Zur Erklärung teilte Staatssekretär Akmann jetzt mit: „Kurz nach der Übergabe der Schutzweste“ sei wegen eines eilbedürftigen Einsatzes „versehentlich versäumt worden, das Abzeichen zu entfernen“. Jurist Dregger bestätigt: „Da war keine Minute Ruhe, ich bin schwer beeindruckt.“ Für entspannte Lächelfotos mit DPolG-Vize Boris Novak war aber noch Zeit – bei Facebook wurde eins davon wieder gelöscht, bei meinem Kollegen Alexander Fröhlich können Sie es hier noch mal sehen. (Q: Anfrage MdA Stefan Förster, FDP)
Für die folgende Meldung schnallen Sie sich bitte an – Sie lernen jetzt auf die harte Tour, was für die Verkehrslenkung Berlin (VLB) eine „unauffällige Unfall-Lage“ ist: Im April 2018 starb ein 69-jähriger Radfahrer, nachdem eine Autofahrerin ihm in Dahlem die Vorfahrt genommen hatte. Die BVV Steglitz-Zehlendorf empfahl dem BA daraufhin mit den Stimmen aller Parteien, die betreffende Einmündung sicherer zu gestalten (kurzfristig: Haltelinie erneuern, Stoppschilder wieder befestigen). Die Antwort der VLB (Sie ahnen es sicher bereits): „In den letzten 36 Monaten wurden an dem Knoten Königin-Luise-Str./Bachstelzenweg/Im Gehege nur 3 Verkehrsunfälle polizeilich registriert, die Unfall-Lage ist demnach unauffällig. Ergänzende straßenverkehrsbehördliche Anordnungen aus Verkehrssicherheitsgründen sind nicht erforderlich.“ Ab wie vielen Toten pro Jahr eine Unfall-Lage auffällig ist, wurde nicht mitgeteilt.
TEST Macron meint es offenbar ernst mit der deutsch-französischen Freundschaft - der Bitte einer Checkpoint-Leserin, ein ihm zugesandtes Exemplar des Buchs „Ein Visionär für Europa“ von Michaela Wiegel signiert zurückzusenden, kam er innerhalb weniger Tage nach: „Liebe Marion Uhrig-Lammersen, pour notre Europe et l’amitié entre l’Allemagne et la France. Grüße, Emmanuel Macron.“ Auch Trump ließ ein Buch zurücksenden, nach einem Jahr - unsigniert. Und Obama? „Jeder, der mir schreibt, jeder der sich an mich wendet, wird eine Antwort von mir persönlich erhalten“, hatte er beim Einzug ins Weiße Haus verkündet. Acht Jahre lag „Ein amerikanischer Traum“ mit der Autogrammbitte aus Germany dort herum. Erst beim Auszug fiel es wieder auf – und wurde kommentarlos per Luftpost back to Berlin geschickt. TEST
Macron meint es offenbar ernst mit der deutsch-französischen Freundschaft - der Bitte einer Checkpoint-Leserin, ein ihm zugesandtes Exemplar des Buchs „Ein Visionär für Europa“ von Michaela Wiegel signiert zurückzusenden, kam er innerhalb weniger Tage nach: „Liebe Marion Uhrig-Lammersen, pour notre Europe et l’amitié entre l’Allemagne et la France. Grüße, Emmanuel Macron.“ Auch Trump ließ ein Buch zurücksenden, nach einem Jahr - unsigniert. Und Obama? „Jeder, der mir schreibt, jeder der sich an mich wendet, wird eine Antwort von mir persönlich erhalten“, hatte er beim Einzug ins Weiße Haus verkündet. Acht Jahre lag „Ein amerikanischer Traum“ mit der Autogrammbitte aus Germany dort herum. Erst beim Auszug fiel es wieder auf – und wurde kommentarlos per Luftpost back to Berlin geschickt.
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Am 10. und 11. Dezember beschäftigt sich die Digital Society Conference 2018: Empowering Ecosystems mit neuen Entwicklungen in Sicherheit und Datenschutz, digitaler Politik und künstlicher Intelligenz. Die Teilnahme an der Konferenz, die an der ESMT Berlin stattfindet, ist kostenlos, die Plätze begrenzt. Informationen auf www.esmt.org
Berliner Schnuppen
Telegramm
Die New England Patriots haben in der Nacht zum Montag zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen. Sie holten mit einem 13:3 (3:0) den Sieg gegen die Los Angeles Rams. Das diesjährige NFL-Finale war eine Partie der Extreme: New Englands Quarterback und Spielentscheider Tom Brady (41) gewann als erster NFL-Profi seinen sechsten Super Bowl. Dafür war das Spiel arm an Touchdowns - erst im vierten Viertel wurde der Ball durch einen Spieler in die Endzone getragen.
Die CDU regt sich mächtig darüber auf, dass Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) nach zwei Jahren ihren von der CDU übernommenen Staatssekretär Henner Bunde austauscht. Die Nachricht kommt auf WV: Falls die Union in Berlin mal wieder mitregieren darf, wird sie sicher selbstlos alle r2g-Staatssekretäre im Amt behalten (so wie sie 2011 ja auch auf Neubesetzungen nach Partei-Gusto verzichtete - oder?).
Unser Betriebsstörungsbingo kommt heute ausnahmsweise aus Bayern. Die Bahn meldet „große Verspätungen auf der Strecke zwischen Würzburg und Nürnberg“ – die Begründung: „Warten auf verspätetes Schiff“. Da ist wohl statt der obligatorischen Stellwerksstörung der Leuchtturm vom Main kaputtgegangen. (Gesehen von CP-Leser Tilo Wend)
Als Justus Fiedler 2008 sein Amt als erster hauptamtlicher Berliner Flughafenpfarrer antrat, hieß es: „Auch auf dem 2011 an den Start gehenden neuen Hauptstadtflughafen wird er seelsorgerisch tätig werden.“ Daraus wurde bekanntlich nichts. Jetzt verabschiedete Fiedler sich per Twitter: „Es waren wirklich spannende 11 Jahre. Nicht zuletzt hat die Flughafengesellschaft es ja auch spannend gemacht. Lorenz Maroldt weiß, wovon ich rede.“ Team Checkpoint sagt Danke für viele kluge Gedanken – am BER müssen sie jetzt ohne Justus Fiedler dran glauben. (Mehr zur Kombination „Glauben“ und „BER“ gibt’s weiter unten).
Eine Meldung, die uns „Visit Berlin“ verschwieg: „Berlin-Tourist masturbiert in Polizeiwagen und wird dann bewusstlos“ – die Herkunft des Mannes blieb zunächst unklar, die Mehrheit der Redaktion tippt auf Österreich (siehe dazu auch „Encore“).
Das Amtsgericht Weißensee sucht Otto Zemke: „Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 21. März 2019 zu melden. Andernfalls kann er für tot erklärt werden.“ (AZ 70 II 20/18). Na, da sind wir aber mal gespannt: Der Gesuchte wurde am 12. Dezember 1897 geboren – er hätte also gerade seinen 121. Geburtstag gefeiert.
Zu Reihe „Amt, aber glücklich“, heute aus dem Bürgeramt Heerstraße. CP-Leser Winfried Borowski braucht bis Mitte März einen neuen Personalausweis, doch bekommt nur die Auskunft: „Das kriegen wir hier nicht hin.“ Aber der freundliche junge Mann am Empfang entdeckt im BA Heilgensee einen freien Termin, checkt für seinen Kunden ein – und 90 Minuten später ist die Sache erledigt. Kommentar des glücklichen Bürgers: „Da kannste nicht meckern.“
Graffiti auf einem U-Bahnwagen (Linie 9): „Liebe Mitarbeiter der BVG, wir wünschen Euch viel Erfolg bei den Tarifverhandlungen, mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten!“
Bei der BVG kann es im März zu Warnstreiks kommen, bei den Landesbediensteten bereits heute: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft zur Arbeitsniederlegung zwischen 12 und 15 Uhr auf (betroffen: Kitas, Ämter, Unis, Bibliotheken).
Übrigens: Wie dringend Berlin ErzieherInnen sucht, zeigt Checkpointerin Ann-Kathrin Hipp anhand der Jobanzeigen in der aktuellen „Zitty“.
Das ITDZ soll die Digitalisierung der Berliner Verwaltung auf Weltniveau hieven – doch jetzt wird erst mal eine „Leiterin/Leiter Druckservice“ gesucht. Es kommentiert Kaiser Wilhelm: „Ich glaube an die Schreibmaschine. Das Internet ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“
Im Februar berät die Beuth-Hochschule (benannt nach dem Antisemiten Christian Peter Beuth) über eine Namensänderung – aber jetzt wurde erstmal der Job der Präsidentin neu ausgeschrieben: Amtsinhaberin Monika Gross kann sich nach acht Dienstjahren nicht wieder bewerben.
Prominenter Besuch beim 2. Checkpoint-Lauftreff: Staatssekretärin Sawsan Chebli joggte eine Runde mit ums Tempelhofer Feld. Nächstes Wochenende geht‘s weiter, diesmal an einem anderen Ort (wird hier im CP und per Mail bekannt gegeben). Anmeldungen unter checkpoint@tagesspiegel.de.
Aus dem Amtsblatt: „Der beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragene Verein ‚Tegel bleibt offen e.V.‘ (AZ VR 32731 B) ist aufgelöst. Gläubiger des Vereins werden aufgefordert, ihre Ansprüche geltend zu machen.“ Hm, hätte da nicht „Gläubige“ besser gepasst? Egal, der Eröffnung des BER steht nun nichts mehr entgegen. Na ja: Fast nichts.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Und zum Abschluss gibt‘s noch Sex.“
Kleiner Versprecher zur Begrüßung von Leserinnen und Lesern bei der Vorstellung unseres zusätzlichen Angebots „Checkpoint plus“ (ab 1. April) – gemeint war natürlich „Snacks und Sekt“.
Tweet des Tages
Gut, wenn der Unsinn endet. In Städten heißen Begegnungszonen Platz oder Park. Um Plätze und Parks könnte Berlin sich ruhig kümmern.
Antwort d. Red.: Kommentar des SZ-Kollegen Jens Bisky zur Entscheidung der BVV F’hain-Xberg, die hölzernen „Parklets“ auf der Bergmannstraße wieder abzubauen. (Gesamtkosten der „Begegnungszone“: ½ Mio Euro).
Stadtleben
FEHLT Trinken Gut geeignet zum Frühstücken, für den Snack oder das Mittagessen und dann auch noch so minimalistisch eingerichtet, dass man meinen könnte, man trinke seinen Flat White im New Yorker Künstlerviertel Bushwick: So beschreibt Chris Glass, Besitzer der Galerie Aptm, das Café Oliv in der New York Times. Das Interesse der internationalen, anglophonen Presse an Berlin ist bekannterweise groß, weshalb die NYT letztes Jahr „Locals“ nach ihren „favorite places to eat, drink, shop and play“ fragte. Und in der Tat wirkt das Café in Mitte, als könnte man dort Expats aus der Künstlerszene antreffen - oder einfach auch Nachbarn, die die Quiches und den Carrot Cake in der Münzstraße 8 (U-Bhf Weinmeisterstraße) zu schätzen wissen. Mo-Do 8.30-18 Uhr, Fr 8.30-19 Uhr, Sa 9.30-19 Uhr, So 10-18 Uhr
Berlinbesuch Die Organisation von Tanzfestivals ist nichts Neues für das Team der „Tanztangente“. Neben dem Jugendtanzfestival „footsteps and fingerprints“ und dem interdisziplinären Tanzfest „Moving Poets“ organisiert die Tanzschule während der Ferienwoche zum ersten Mal das „Tangente Dance Festival": Im Fokus steht zeitgenössischer Tanz, den man bei Workshops (45 Euro) selbst erlernen oder bei den zahlreichen Vorführungen(z.B. am Freitag um 19 Uhr „arriving on set“) und Tanzaktionen einfach bestaunen kann. Für den Nachwuchs ist ein Besuch in der Ahornstraße 24 in Steglitz (U-Bhf Schloßstraße) auch interessant: Die große Tanzaktion für Kinder heute um 13 Uhr verspricht, ein großer Spaß zu werden. Tickets gibt’s ab 8 Euro, reservieren kann man mit einer Mail an info@tanztangente.de oder unter der 030-43777864. Das Programm gibt's hier.
Geschenk Man wusste nicht, dass man danach sucht, bis man es hier gefunden hat - das trifft im Promobo wohl auf die meisten Produkte zu: Ob praktisch wie der Pizza-Schneider in Fahrradoptik, ausgefallen wie Sushi-Socken (die leider nicht essbar sind) oder lustig wie die Anti-Party-Ballons, die Sprüche wie „Wer hat dich denn reingelassen?“ oder „Leg mal ne andere Platte auf“ zieren. Auch wer auf der Suche nach Besonderheiten aus echter Handwerksmanierist, wird in der Filiale im Bikini Berlin (Budapester Straße 42-50, S/U-Bhf Zoologischer Garten) fündig. Die lustig-schrägen Bedarfsartikel werden in kleinen Werkstätten in Deutschland entworfen und geizen nicht mit ausgefallenen Materialien wie recycelte Reifen oder Kunstrasen. Mo-Sa 9-20.30 Uhr. Weitere Dependancen gibt's in den Hackeschen Höfen und in der Mall of Berlin. (via Carina Kaiser)
Last-Minute-Verlosung für „Hitch und Ich“ in der Bar Jeder Vernunft: Der Horrorregisseur Alfred Hitchcock (aka Hitch) ist Jens Wawrczecks (aka Ich) große Leidenschaft. Die meisten kennen wohl eher seine Stimme: Die lieh er im Hörspiel „Die drei ???“ dem Detektiv Peter Shaw und gelangte damit zu Bekanntheit. Heute können Sie um 20 Uhr Wawrczeck mal wieder lauschen, nämlich wenn er live in der Schaperstraße 24 (U-Bhf Spichernstraße) aus der Buchvorlage von Daphne du Maurier zum Kultfilm „Die Vögel“ liest. Für diesen literarischen Krimiabend verlosen wir 2x2 Karten (bis 12 Uhr). Reguläre Karten gibt's ab 17 Euro.
Last-Minute-Tickets für einen spannenden Start in die Ferienwoche: Im Planetarium am Insulaner sind alle ab 12 Jahren, die wissen wollen, wie sich die Erde „Vom Urknall zum Menschen“ entwickelt hat, zur „Zeit-Reise“ im Planetariumssaal (Eingang über Munsterdamm 90, S-Bhf Priesterweg) eingeladen. Das Besondere an dieser kleinen Lehrstunde: Die Entwicklung unseres Planeten wird in einem 360°-Video mit Bildern etwa von Kometeneinschlägen und Sternexplosionen eindrücklich nachgestellt. Die Produktion hat rund zwei Jahre gedauert und präsentiert den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Evolution unseres Sonnensystems. Karten kosten 8 Euro.
Noch hingehen in den Hamburger Bahnhof: Denn noch bis zum 3. März wird das Werk von Otto Mueller in einer Ausstellung präsentiert, die den Einfluss des Breslauer Brücke-Künstlers zum ersten Mal so deutlich herausstellt. Der war in Europa so groß, dass man ihm in der Invalidenstraße 50-51 (S/U-Bhf Hauptbahnhof) den Titel „Maler. Mentor. Magier“ gegeben hat. Der Eintrittkostet 8 Euro. Di-Mi & Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr
Test
Das Stadtleben heute von: Maria Kotsev.
Prominent verraten
Der Verleger, Buchautor und Redner Florian Langenscheidt hat diese Woche fotografische Hinweise hinterlassen (hier gleich zwei Mal im Selfie) – richtig geraten und die Checkpotts gewonnen hat Leserin Angela Chambers – herzlichen Glückwunsch! Auf den „Mehr Berlin“-Seiten gibt's morgen noch mehr Fotos zu sehen.
Berlin heute
Gericht Ein Vater (42), der zwei seiner Söhne von Rumänien nach Berlin geholt und hier zum Betteln sowie zur Prostitution gezwungen haben soll, kommt auf die Anklagebank. Die Kinder habe er nacheinander zu sich genommen. Sie seien jeweils 13 Jahre alt gewesen, als der Missbrauch begann (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 700).
FEHLT Universität Um 18.15 Uhr hält Ethel Matala de Mazza einen Vortrag über das„Theater vom fahrenden Volk“ aus dem 19. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.Ab 18.15 Uhr Unter den Linden 6 (S/U-Bhf Friedrichstraße), Raum 2094
Berliner Gesellschaft
Gestorben - Rosmarie Conrad, * 1923 / Igor Herakles Efremides, * 6. Januar 1962 / Horst Gunter, * 6. September 1935, Pfarrer und Superintendent / Moritz Kwasigroch, * 1999, „Politik hätte er gerne studiert“, ein Nachruf von Karl Grünberg
Stolperstein - Hans Achim Litten (Jhg. 1903) lebte in der Zolastraße 1 in Mitte bis er in der Nacht des Reichstagsbrands verhaftet und in die Haftanstalt Spandau gesperrt wurde. Anfang April 1933 wurde er ins KZ Sonnenburg deportiert und dort schwer misshandelt. Innerhalb der nächsten vier Jahre folgten fünf weitere Deportationen in Konzentrations- und Arbeitslager. Zuletzt, im Oktober 1937, nach Dachau, wo der Widerständler sich heute vor 81 Jahren das Leben nahm.
Im Tagesspiegel
Hilfslieferungen sollen kommen - ausgerechnet aus den USA. Versprochen hat sie der selbst ernannte Übergangspräsident Venezuelas, Juan Guaidó. Wird Maduro dies dulden? Lesen Sie die Reportage von Tobias Käufer heute auf Seite 3 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
So, zum Schluss schauen wir heute mal auf das Berlinale-Programm, um ein bisschen Vorfreude zu entfachen – zum Beispiel auf „Die Kinder der Toten“ (8.2. im Delphi). Und darum geht’s: „Doppelgängerinnen, Untote, eine Nazi-Witwe, ein suizidaler Förster und eine syrische Dichterfamilie geistern durch die Steiermark.“ Na super. Und wem das noch nicht reicht: Es handelt sich um einen Stummfilm in Super 8 mit deutschen Zwischentiteln. Popcorn, bitte!
Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Wochenstart in Berliwood – die Fortsetzung gibt‘s morgen früh hier zur gewohnten Zeit. Ihr

