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Neue PKW-Zahlen für Berlins Zentrum Droht wegen des Gaststättengesetzes eine Klagewelle? Berlins Universitäten bleiben exzellent

von Christian Latz und Margarethe Gallersdörfer
und Björn Seeling
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der Ölpreis bleibt im Höhenrausch. An den Tankstellen klettern die Preise für Diesel und Benzin munter Richtung Matcha-Latte-Niveau. Um den Markt zu stabilisieren, hat die Bundesregierung jetzt einen Teil der nationalen Ölreserve freigegeben. Preisanpassungen an der Tankstelle sind nur noch einmal am Tag erlaubt. Der Effekt dürfte begrenzt sein. Also nachgefragt bei den Berliner Taxifahrern, wie man trotz Ölpreisschock günstig zapft. „Ich tanke mit Köpfchen“, sagt uns Leszek Nadolski, Chef der Taxi-Innung. „Morgens vor 7 oder 8 Uhr ist es immer am billigsten. Dann nochmal am Mittag. Auch am Wochenende kann man oft zu einem guten Preis tanken!“ Am höchsten seien die Preise freitags und am Montagmorgen. Die Fahrtarife anheben dürfen Taxis übrigens nicht, egal wie viel der Sprit kostet. Anders als die Konkurrenz von Uber und Co. „Beobachten wir im Moment aber noch nicht“, sagt die Taxi-Innung. Gute Zeiten sind es aktuell nur für die Stromer unter den Taxen. Etwa ein Zehntel der Flotte fährt mittlerweile elektrisch.

Opinary: Steigen Sie jetzt auf die Öffis um?

An einer anderen Form der Entlastung fürs Autofahrer-Portemonnaie versucht sich gewissermaßen die Initiative „Berlin autofrei“. Geht’s nach den Verkehrsaktivisten, soll jeder Bürger künftig privat nur noch an zwölf Tagen pro Jahr in der Innenstadt fahren dürfen. Treffen würde das insbesondere jene 24,5 Prozent der Berliner Autofahrer, die selbst innerhalb des S-Bahnrings wohnen, meldet das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Die meisten Privat-Pkw je 100 Einwohner stehen im Zentrum demnach am Savignyplatz (36).