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Mit Le nozze di Figaro komponierte Mozart ein Meisterwerk mit allen Zutaten einer perfekten Liebeskomödie. Rasant im Tempo und vielschichtig in seiner Emotionalität verführt er uns in die Herzensschicksale seiner Figuren und zeigt uns die unterschiedlichsten Spielarten der Liebe.
Wieder am 4./10./12. und 15. Mai in der Komischen Oper Berlin @Schillertheater – Hier buchen!
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Lassen Sie sich nicht vom Aussehen täuschen. Drücken Sie auf Play und bewegen Sie sich mit dem Beolab 28 durch riesige Stereo-Klangwelten. Hören Sie jedes Brausen, jeden Atemzug und jeden Ton mit einer neuen Klarheit und Tiefe. Und was die Bässe angeht, ist er ein Volltreffer. Hart. Studioqualität und Gänsehaut – wie im Kino.
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Unglückliche Liebe, Opiumrausch, Wahnsinn und Hexensabbat – mehr Drama und Hochspannung kann man sich an einem Konzertabend fast nicht wünschen. Nicht umsonst ist Hector Berlioz‘ ›Symphonie fantastique‹ eine Besonderheit – es ist eines der bedeutendsten Stücke der romantischen Musik und Geburtsstunde einer ganzen Gattung: der Programmmusik. Dirigiert wird der Abend von Andris Poga, die fantastische Anastasia Kobekina spielt Dutilleux ›Tout un monde lointain …‹ Gewinnen Sie 3x2 Karten (BER11)
wir bitten die heutige Berlin-Verzögerung beim Versand des Newsletters zu entschuldigen. Auch wir sind nicht gänzlich vor Betriebsstörungen (in dem Fall technische Probleme) gefeit. Umso schöner, dass es jetzt noch geklappt hat. Wir wünschen einen sonnigen und guten Start in den Tag! Und kommen zu den aktuellen Meldungen...
Friede, Freude, Eierkuchen ist die erste Bilanz vom 1. Mai und der vorherigen Walpurgisnacht – die Berliner Polizei ist sehr zufrieden mit uns allen! Zehntausende Menschen haben überwiegend friedlich demonstriert, die anderen haben bei herrlichem Sommerwetter im Park gefeiert. All das laut Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Dienstagabend ohne größere Zwischenfälle – die Zahl der Festnahmen bei den Demos blieb ihr zufolge „im unteren zweistelligen Bereich“. Hier finden Sie eine erste Zusammenfassung (und ein Video zu der Satire-Demi „My Gruni“!) – mehr Details gibt es heute im Laufe des Tages.
Dabei waren vorher noch alle janz uffjerecht! Vor allem wegen der Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Kreuzberg und Neukölln am Mittwochabend, an der allein mindestens 12.000 Menschen teilnahmen. Die perfekte Metapher für diesen Tag: Zunächst teilte die Berliner Polizei mit, sie habe auf Neuköllner Dächern entlang der Route einzelne „Depots“ von Pflastersteinen und Dachziegeln gefunden. Kleinlaut hieß es später: „Wir klären, ob es sich dabei auch um Baustellen handelt, die uns vorher nicht bekannt waren.“
Da waren’s nur noch neun: Die Senator:innenrunde hat sich verkleinert, seit CDU-Verkehrssenatorin Manja Schreiner am Dienstag „sehr schweren Herzens“ ihren Rücktritt verkündete. „Bauernopfer“ ist das Stichwort: Damit ist nicht Schreiner gemeint, die aus der Landespolitik mit überwiegend warmen Worten und von den Koalitionär:innen auch mit Bedauern verabschiedet wird. „Bauernopfer“ nennt ein Rechtsprofessor Schreiners Art der unsauberen Zitierweise, die am Montag zur Aberkennung ihres Doktortitels durch die Uni Rostock führte – unglücklicherweise auch noch Schreiners Geburtstag.
„Ich habe an keiner Stelle meiner Dissertationsarbeit vorsätzlich getäuscht oder betrogen“, verteidigte sich die CDU-Frau am Dienstag, und kündigte an, als Privatperson gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen. Um ihre Entlassung als Senatorin bitte sie, „um Schaden vom Berliner Senat abzuwenden“. Als Senatorin habe sie stets große Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen empfunden, sagte Schreiner. „Diese Verantwortung gibt mir nun diesen Weg aus dem Amt vor.“
Zum Weiterlesen:
+++ Wer findet nun den Weg in dieses vakante Amt? CDU-Regiermeister und Senatorinnen-Ernenner Kai Wegner hielt sich zunächst bedeckt. Deshalb hat Christian Latz mal für Sie das Ohr ans Pflaster gehalten – und stellt mögliche Kandidat:innen für Schreiners Nachfolge vor.
+++ Wie schlimm ist Manja Schreiners Plagiatsfall wirklich? Ann-Kathrin Hipp hat dazu drei Plagiatsjäger befragt.
+++ Auch unsere Leser:innen-Community hat intensiv diskutiert – und fragt unter anderem, wo die Kritik an den deutschen Universitäten bleibt.
Es sind halbseidene Wochen in der Hauptstadtregion:
+++ In den Häusern von SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser und FDP-Bundesverkehrsminister Volker Wissing wird jeweils ein möglicher Fall von Günstlingswirtschaft untersucht.
+++ Potsdams SPD-Oberbürgermeister Mike Schubert hat eine „Sportplatzaffäre“ um Volleyball-VIP-Tickets am Hals, deretwegen erste Rücktrittsforderungen laut werden.
+++ Einmal mit Profis … Schleierhaft ist uns hier im Team Checkpoint, warum Jana Bertels, die gemeinsam mit Kian Niroomand SPD-Berlin-Chefin werden möchte, ihre CDU-Vergangenheit nicht offengelegt hat. Bertels, heute 35 Jahre alt, war in ihrer Jugendzeit Mitglied und in ihrer Heimatstadt Krefeld auch mehrere Jahre Vorstandsmitglied im Ortsverband der Jungen Union. „Mir erschien es nicht relevant“, sagt Bertels nun, doch was passiert in einem Wahlkampf natürlich? Korrekt: Jemand steckt es einem Reporter. „Unforced error“ nennen wir anglophilen Tennisfans so eine Dackelei!
„Dass Jana Bertels den Weg zur SPD gefunden hat, freut uns natürlich“, teilte prompt das konkurrierende Duo Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel mit – das süffisante Grinsen dürfen Sie sich mitdenken. „Ob sie an der einen und anderen Stelle ihrer Selbstdarstellung aus Gründen der politischen Glaubwürdigkeit auf ihre frühere Mitgliedschaft in der CDU und Jungen Union hätte hinweisen sollen, das muss sie selbst und das müssen die SPD-Mitglieder beurteilen.“
Berliner Schnuppen
Telegramm
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Stadtleben
Verlosung – Lust auf Meer, aber dalli? Mit der neuen Ausgabe von Tagesspiegel Unterwegs Ostsee kann man – auf 148 Seiten – schon mal gedanklich reisen und planen. Zum Beispiel auf den Spuren von Caspar David Friedrich: Im Jahr seines 250. Geburtstags haben wir für Sie ein Wochenende in Greifswald zusammengestellt, das zu seinem Geburtshaus, zu Lieblingsmotiven und in Ausstellungen führt. Unsere Autor:innen und Fotograf:innen haben aber auch nach den besten Spots zur Kranichbeobachtung Ausschau gehalten, Wochenendtrips nach Warnemünde und Kiel unternommen – und schon mal das Zelt in Graal-Müritz aufgeschlagen, wo einst auch Hans Fallada und Franz Kafka ihre Sommer verbrachten. Wir verlosen zehn Exemplare! In den Lostopf schwimmen Sie mit einer Mail ans CP-Postfach, ansonsten kann man das Heft am Kiosk oder online kaufen (10,80 Euro).
Essen & Trinken – Alles darf probiert werden, sagen die Betreiber – ein Versprechen, das Schokoladenfans ohne Umwege zu „Rosa Canina“ aufbrechen lassen sollte. Gearbeitet wird nach dem Bean-to-Bar-Prinzip: In Handarbeit werden Kakaobohnen von ausgewählten Farmen mit fairen und ökologischen Anbaumethoden geröstet, geschält, gemahlen und anschließend zu Schokoladenkreationen mit Kirsche, Salz und Ingwer-Zitrone oder ganz pur als 100-Prozent-Tafel gegossen und verpackt. Daneben gibt es Kakao-Rum, Haselnuss-Schoko-Aufstrich, Kakaonibs oder eine heiße Schokolade zum direkten Genuss vor Ort im Angebot. Mo bis Fr 13-18.30 Uhr, Sa 12-19 Uhr, So 13-18.30 Uhr, Lottumstraße 15, U-BHf Rosenthaler Platz
Berlinbesuch – In der Auguststraße ging sie als kleines Mädchen zur Schule – fast ein Jahrhundert später erzählt Ruth Winkelmann genau dort von ihrem Überlebenskampf während der NS-Zeit (4.5., Auguststraße 11-13, 17 Uhr). Die Begegnung mit der 96-jährigen Zeitzeugin ist eine von 27 Veranstaltungen, die am Wochenende (4./5.5.) im Rahmen der Initiative „Denk mal am Ort“ stattfinden. Es gibt Ausstellungen, Erzählungen, Vorträge, Gedenkspaziergänge, Rundgänge, Lesungen und eine Performance an den einstigen Wohn- und Wirkungsstätten von Berliner:innen, die während der NS-Zeit verfolgt wurden oder Widerstand leisteten. Der Eintritt ist frei, für einige Veranstaltungen muss man sich aber anmelden.
Noch hingehen – Vor dem Amerikahaus kann man sich derzeit über ein seltsames Paar wundern. Eine junge Frau geht Gassi mit ihrem Mann; lächelnd führt ihn Frauchen an der Leine umher, während er auf allen Vieren übers Pflaster kriecht. Das Foto auf einem Plakat vor der Galerie C/O Berlin „Aus der Mappe der Hundigkeit“ stammt aus dem Jahr 1968. Eine Aktion von Valie Export mit Peter Weibel, die sich auf den Straßen von Wien die Zukunft der weiblichen Emanzipation imaginierten. Neben Fotos sind in der Retrospektive Zeichnungen, Videos und eine Installation der international erfolgreichen Künstlerin zu sehen (noch bis 21. Mai). Tgl. 11-20 Uhr, Eintritt 12/6 Euro, Hardenbergstraße 22-24, S-/U-Bhf Zoologischer Garten
Grübelstoff – Vergangenen Sonntag in Kreuzberg – die Straßen leer, Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Während man schlendert, rückt ein älterer Herr ins Bild, der auf der Fahrbahn kniet und versucht, Nüsse in eine riesige Tüte zurückzubefördern. Sein umgekipptes Rad liegt daneben. Ein Familienvater, der gegenüber sein Auto geputzt hat, eilt herbei und hilft ihm. Wann haben Sie sich zuletzt in der großen Stadt wie auf dem Dorf gefühlt?
Kiekste
Na, wo is Ihr Kiez, wo is Ihr Kiez? Diese Luftaufnahme haben wir Leserin (und Passagierin) Melanie zu verdanken. Weitere Bilder aus dem Einzugsgebiet Berlin erreichen uns per checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – A100 (Stadtring): Die Autobahn ist von 20 bis 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen Kaiserdamm und Kaiserdamm-Süd gesperrt. Im Anschluss ist die Autobahn wieder auf allen drei Fahrstreifen befahrbar.
Schulenburgstraße (Wilhelmstadt): Für beide Richtungen steht zwischen Ruhlebener Straße und Tiefwerderweg bis Mitte Juni nur ein gemeinsamer Fahrstreifen zur Verfügung.
Regionalverkehr – RE7: In der Nacht von 20 bis 0.15 Uhr fallen einzelne Züge zwischen Berlin-Friedrichstraße und Königs Wusterhausen aus.
Demonstration – Für heute sind 26 Demonstrationen (Stand 1.5., 13.30 Uhr) angemeldet, u.a. „Schulstraße: Anmahnen von sicheren Schulwegen und Freiräumen für Kinder und Jugendliche. Wir fordern die Einführung von verkehrsberuhigten, autofreien Schulstraßen (...)“: 700 Menschen, Ritterstraße (7-8.30 Uhr)
„russians are killing us“: 30 Teilnehmende, Albrechtstraße 26 (10-23.59 Uhr)
„Übergabe eines Forderungspapiers (...) und anschließende Kundgebung & Lastenradkorso am Tag der Lebensmittelverschwendung – Beendung der Lebensmittelverschwendung JETZT!“: 30 Protestierende, Bündnis Lebensmittelrettung, Wilhelmstraße/Franzstraße, Oranienburger Straße, Bremer Straße/Arminiusstraße (10.15-13.30 Uhr)
„Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit, für ein bedingungsloses Grundeinkommen“: 150 Menschen, Schönhauser Allee/Wörther Straße, S-Bahnhof Schönhauser Allee
„WHO und UN fordern: gewaltfreie Psychiatrie jetzt!“: 25 Demonstrierende, Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener, Tiergartenstraße 4, Unter den Linden 78 (15-18 Uhr)
Gericht – Weil er einen Geldtransporter überfallen haben soll, kommt ein 36-Jähriger auf die Anklagebank. Er habe einen Fahrer, der vor einem Café gerade Einnahmen aus einem Spielautomaten in dem Transporter verstauen wollte, mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Geld erzwungen haben (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 220)
Universität – An der FU findet heute die Tagung „Akademischer Antisemitismus an deutschen Universitäten – wissenschaftliche und praktische Perspektiven“ statt (14-18 Uhr). Anmeldung erforderlich, Henry-Ford-Bau (Hörsaal B), Garystraße 35
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Thomas Billhardt (87), Fotograf und Publizist / Prinzessin Charlotte (9), britische Adlige aus dem Haus Windsor, zweites Kind von Kronprinz William und dessen Frau Catherine / Joachim „Jochen“ Esser (73), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Journalist / Manfred Maurenbrecher (74), Liedermacher und Autor / Florian Dörstelmann (57), Politiker (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin / Alec Empire (52), Musikproduzent, Komponist und DJ, Frontmann von Atari Teenage Riot / Michael Gspurning (43), ehem. Fußballspieler und aktueller Towarttrainer bei Union Berlin / Paula Hartmann (23), Schauspielerin und Sängerin („Nie verliebt“) / Florian Henckel von Donnersmarck (51), Regisseur („Das Leben der Anderen“) / „Robert v. Lucius, Weltenbummler und Lachyoga-Lehrer (25), sieht aber älter aus“ / Tilman Rammstedt (49), Schriftsteller („Der Kaiser von China“) / Marie-Luise Schramm (40), Schauspielerin und Synchronsprecherin (u.a. Max-Ophüls-Preis für „Mein Bruder der Vampir“)
Nachträglich: „Liebe SABINE, die ❤️-lichsten Grüße zu Deinem Geburtstag, bleib gesund, genieße den ‚Ruhestand‘ mit Reisen und unterschiedlichen kulturellen Ereignissen, alles Gute für das neue Lebensjahr, ❤️-lichen Glückwunsch, Manka & Edwin“
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Percy Adlon, * 1. Juni 1935 / Karl Oskar Jürgens, * 22. April 1933 / Gerald Kaden / Hans Pötter, * 6. Oktober 1931 in Berlin, Ministerialrat a.D. / Marion Liselotte Schmidt, * 17. Juni 1948
Stolperstein – Gerhard Rincke (Jg. 1935) war das älteste Kind des Ehepaares Wilhelm und Gertrud Rincke. Aufgrund seiner Trisomie 21-Diagnose wurde er auf Anraten von Ärzten in die Einrichtung der Diakonie „Hephata“ in Hessen gebracht. Heute vor 83 Jahren starb er im Alter von fünf Jahren, angeblich an einer Lungenentzündung. Möglicherweise wurde er jedoch von „Hephata“ aus in eine der Tötungsanstalten der „Aktion T4“ gebracht und dort ermordet. Auf der Griebenowstraße 16 in Mitte erinnert ein Stolperstein an Gerhard Rincke.
