die Parks sind voll, die Tischtennisplatten belegt und Scharen von Schneeglöckchen lassen stolz die Köpfe hängen: Der Frühling ist da. Endlich.
Passend zum Internationalen Frauentag ein Fakt zum Weitererzählen: Berlin ist eher weiblich. Mit 50,9 Prozent sind Frauen leicht in der Überzahl (Quelle: Amt für Statistik). Am größten ist ihr Anteil in Steglitz-Zehlendorf (53,1 Prozent), am niedrigsten mitten in Mitte (48,9 Prozent). Auch im Abgeordnetenhaus sind Frauen eindeutig unterrepräsentiert: 39 Prozent. Dafür kommen im Senat seit dem Ausstieg von Joe Chialo (CDU) acht Frauen auf drei Männer.
Aber lassen wir das Zählen und lassen lieber erzählen: Wir haben die elf Senatsmitglieder gefragt, welche Frau sie inspiriert oder geprägt hat. Spoiler: Drei nannten ihre Mutter. Alle Antworten lesen Sie am Montag in der Vollversion.
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Dass der Frauentag in diesem Jahr auf einen Sonntag (und damit als Feiertag ent-)fällt, findet der Großteil der Checkpoint-Leserinnen und -Leser übrigens okay. 58 Prozent waren in unserer Umfrage dagegen, Wochenend-Feiertage nachzuholen.
Also trauern wir nicht um verlorene Tage, sondern machen das Beste aus den nächsten 48 Stunden in der Hauptstadt. Gerne draußen: Die Tagesspiegel-Redaktion hat zehn Lieblingsorte zusammengetragen, an denen man das Frühlingserwachen miterleben kann. Nirgends lassen sich kreisende Lachmöwen so schön beobachten wie an der Bucher Moorlinse. Oder ab zur Scharfen Lanke, wo sich schon Albert Einstein in seiner geliebten Gartenlaube (steht noch heute) die kluge Stirn verbrannte (Sonnencreme einpacken). In der Havelbucht werden übrigens aktuell hunderte Boote für den Frühling frisch gemacht.
Oder treffe ich mit „frühlingsfit“ etwa einen wunden Punkt? Wenn Sie nun schuldbewusst an die streusalzgeschundene Kette denken, an die winterschlaffen Reifen oder das rostige Ritzel – kein Problem: In diesen zehn Schritten bringen Sie Ihr Fahrrad wieder auf die Straße. Und schon fegt der Fahrtwind durch die Speichen.
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