von Checkpoint-Leser August Langenbrinck haben wir diese malerischen Urlaubsgrüße aus Portugal zugeschickt bekommen. Der Checkpoint wird dort jeden Morgen in Olhos de Água (Albufeira) gelesen.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de
Zehn Prozent seines Energieverbrauchs will Berlin aufgrund der aktuellen Energiekrise einsparen. Wie das gehen soll, darüber zerbricht sich gerade eine Arbeitsgruppe des Senats die Köpfe. Aber wie viel Energie verbraucht das Land Berlin überhaupt? Ein großer Batzen fällt auf die öffentlichen Gebäude der Stadt. Da lohnt also ein Blick auf die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die insgesamt 1568 landeseigene Gebäude der Stadt verwaltet, darunter Berufsschulen, Feuerwehren, Gerichte und die Hauptverwaltungen des Senats.
Im Jahr 2019 (aktuellere Zahlen gibt es nicht) lag der Endenergieverbrauch dieser öffentlichen Gebäude bei rund 610.000 Megawattstunden (MWh) – aufgeteilt auf 470.000 MWh Wärmeenergie und 140.000 MWh Strom. Zum Vergleich: der jährliche Pro-Kopf-Stromverbrauch liegt deutschlandweit im Schnitt bei 6,6 MWh (laut Statista, für 2020).
Damit ist auch klar: Nur mit dem Ausknipsen von ein paar Lichtern an Sehenswürdigkeiten werden die Einsparziele des Senats kaum erreicht werden können. Zugleich dürften die Einsparungen des Senats vor allem symbolischen Wert haben. Der Stromverbrauch der öffentlichen Gebäude entspricht ungefähr einem Prozent von dem, was die gesamte Stadt an Strom im Jahr verbraucht.
Spitzenreiter beim Energieverbrauch sind übrigens die von der Polizei genutzten Gebäude. Laut BIM liegt das am unzureichenden Sanierungszustand, der energieintensiven Anlagentechnik sowie dem 24/7-Betrieb. Wenn wir die Polizei wären, würden wir jetzt gerne einmal den Energieausweis sehen!
Tigermücke – allein der Name klingt nach Ärger. Und tatsächlich gibt es keine guten Neuigkeiten von der Stechmücke, die unter anderem das Dengue-Fieber und das Zika-Virus übertragen kann. Nachdem einige Exemplare im Spätsommer 2021 in einer Kleingartenanlage in Treptow-Köpenick gefunden worden waren, versuchte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) im Frühjahr 2022, mit einem amtlichen Flyer gegenzuhalten (CP vom 19.04.). Gebracht hat es nichts: Gestern meldete die Senatsgesundheitsverwaltung erneut Tigermücken-Alarm in Treptow-Köpenick. Damit sei auch belegt, dass sie den Winter überlebt hätten und sich langfristig ausbreiten könnten. Das LAGeSo ruft nun dazu auf, Verdachtsfunde an das Projekt „Mückenatlas“ zu schicken. Wichtig: Die Mücke sollte lebendig gefangen werden und danach zunächst über Nacht ins Gefrierfach… wenn Sie‘s übers Herz bringen.
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Mit John Scofield kommt einer der Großmeister des internationalen Gitarren-Jazz nach Neuhardenberg. Sein Stil ist mittlerweile unverzichtbarer Teil der Jazzgeschichte und hat zahllose junge Musiker beeinflusst.
Am 31.7. um 19 auf Schloss Neuhardenberg. 2 x 2 Tickets zu gewinnen: E-mail mit Betreff „Scofield“ an
verlosung@schlossneuhardenberg.de.
Mehr Infos hier.
Mittes Bürgermeister Stephan von Dassel lässt den Worten Taten folgen und verhängt ein Alkoholverbot für den James-Simon-Park und den Monbijoupark. Gelten soll das Verbot vom 22. Juli bis zum 11. September zwischen 22 und 6 Uhr. Es sei das „mildeste Mittel, um die Grünanlage und ihre Funktionen zu schützen“. Nur sollte ein Verbot ja nicht nur verhältnismäßig sein, sondern vor allem auch wirken. Hier darf zumindest ein großes Fragezeichen gesetzt werden. Denn wer glaubt, dass der Exzess an diese Orte gebunden ist, der hat den Exzess nicht verstanden. Dieser wird sich Wege, Orte und Zeiten suchen, um ausgelebt zu werden, auch außerhalb des James-Simon- und Monbijouparks.
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Berliner Schnuppen
Telegramm
Wir beginnen das Telegramm mit den neusten Entwicklungen rund um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine:
+++ Mykhailo Podolyak, Berater des ukrainischen Präsidenten, hat einen Verhandlungsfrieden, der Gebietsabtretungen an Russland beinhaltet, ausgeschlossen.
+++ Der ehemalige russische Präsident und aktueller Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Dimitri Medwedew, drohte der Ukraine unterdessen unverhohlen mit der Vernichtung. Dass die Ukraine „von der Weltkarte verschwinden könnte“ sei nicht Russlands Schuld, so Medwedew.
+++ Kiew und Moskau bezichtigen sich gegenseitig gefährlicher Aktionen an dem von russischen Soldaten besetzten Atomkraftwerk Saporischschja.
Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie in unserem Liveblog.
Wir bleiben noch kurz beim Ukraine-Krieg. In unserem Bezirksnewsletter Steglitz-Zehlendorf beschreibt die ukrainische Juristin Maria Avdeeva, wie sie den Krieg in ihrer Heimatstadt Charkiw (das auch Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf ist) erlebt. Sie berichtet von nächtlichem Raketenterror Russlands und ermahnt, weiter hinzuschauen, was in der Ukraine passiert.
Die Polizei Berlin ruft Zeugen und Opfer von Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine dazu auf, sich bei ihr zu melden. Informationen und Hinweise können in allen Polizeidienststellen entgegengenommen werden.
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Der VBKI feiert wieder!
Am 26. August findet das VBKI Sommerfest der Wirtschaft statt - ein Highlight des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt. Lassen Sie sich von Köstlichkeiten aus der Küche von Meisterköchen verwöhnen und von einem sommerlichen Abendprogramm unterhalten. Jetzt als VBKI-Mitglied Tickets für das Sommerfest der Wirtschaft sichern!
Unter dem Motto „United in LOVE! Gegen Hass, Krieg und Diskriminierung“ wollen am Samstag während des Christopher Street Days (hier alle Infos zu Demoroute, Zeitplan und Bühnenprogramm) Zehntausende Menschen durch Berlin ziehen. Dass Berlin noch weit entfernt vom Ziel der „sicheren Regenbogen-Hauptstadt“ (Justizsenatorin Lena Kreck) ist, zeigt ein Blick in die Kriminalstatistik. 645 Verfahren zu sogenannten Hassverbrechen mit Bezug auf die sexuelle Identität oder die sexuelle Orientierung gab es in Berlin im vergangenen Jahr,wie mein Kollege Hannes Heine recherchiert hat.
Spielplatz I: Der Wasserspielplatz im Buschkrugpark in Neukölln wird den ganzen Sommer über zum Spielplatz degradiert. Unbekannte haben Wasserzapfstelle und andere Wasser-Vorrichtungen offenbar mutwillig beschädigt. Helfen könne da nicht mal die für die Wartung zuständige Spielplatzkolonne (ja, die heißt tatsächlich so).
Vandalismus in Charlottenburg-Wilmersdorf, wenn auch kein menschengemachter. In der Grünanlage und auf dem Spielplatz auf dem Klausenerplatz hat das Gesundheitsamt einen massiven Rattenbefall festgestellt. Bis zu sechs Wochen muss der Spielplatz gesperrt werden. Man möchte kein Kind sein in diesen Zeiten. Die ganze Geschichte und weitere lokale Neuigkeiten gibt's in unseren Gratis-Newslettern für alle Berliner Bezirke. Hier geht's lang zur kostenlosen Anmeldung.
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„Der Himmel über Berlin“, „Lola rennt“ oder „Good Bye, Lenin“ –
was ist Ihr Lieblings-Berlin-Film? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und testen Sie als Dankeschön den
Tagesspiegel 30 Tage gratis. Unter allen Besteller:innen verlosen wir 20 Yorck Unlimited Karten im Wert von 238,80 €. Nur noch bis 31. Juli.
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Dem Berliner Rettungsdienst steht das Wasser bekanntlich bis zum Hals (Stichwort: Ausnahmezustand). Nun soll die Bundeswehr helfen, hat mein Kollege Alexander Fröhlich erfahren. Erste informelle Gespräche, ob Notfallsanitäter der Bundeswehr aushelfen können, seien bereits geführt worden (T+). Damit sich die Berliner Feuerwehr bis dahin beim Kopf-überm-Wasser-halten nicht allzu sehr verrenken muss, will sie nun immerhin das Materiallager aufpäppeln und jeweils zehn Rettungsboote, Multirollenanhänger und Außenbordmotoren anschaffen. Aber nicht vergessen: Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
Zum Schluss stiften wir noch schnell den Verwaltungsliteratur-Nobelpreis und vergeben ihn an das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für die Übersetzung folgender Banalität – „Es stinkt nach Klo und wir wissen nicht, warum.“ – in dieses lyrische Meisterwerk: „Ein Rauchversuch zeigte, dass bei schlechten Windverhältnissen der Rauch von der Lüftungsanlage der WC-Anlage angesogen wurde. Daraufhin wurde die Abluftführung der WCs verlängert. Dennoch kam es weiterhin zu olfaktorischen Belastungen.“ (Q: Schriftliche Anfrage von Kristian Ronneburg/Die Linke).

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Weine für die Liebe
Berlin ist bunt und feiert die Liebe. Im Juli spannt sich der Regenbogen über das Motzstraßenfest und den CSD. Wir haben dafür die passenden Weine in unserem Shop.
Zitat
„Nach 20 Jahren als Abgeordneter ist Schluss mit dem Gequatsche, jetzt wird gesungen!“
Daniel Buchholz (SPD), von 2001 bis 2021 Mitglied im Abgeordnetenhaus, kommentiert sein bevorstehendes Konzert beim Hoffest in der Spandauer Altstadt am Samstag.
Tweet des Tages
In der U5 in Berlin: ‚Liebe Fahrgäste, ich würde mich freuen, wenn Sie sich nicht an der Notbremse festhalten würden. Das wird sonst nichts mehr mit dem Hauptbahnhof.‘
Stadtleben
Essen – Nahe des Lietzensees befindet sich die Salumeria Rosa. Das kleine, aber feine sizilianische Restaurant strahlt eine besondere Gemütlichkeit aus, nicht zuletzt dank Inhaberin Rosa. Hier können Sie am Tresen eine leckere Meeresfrüchteplatte genießen und dem bunten Treiben auf der Kantstraße zusehen, oder Sie kommen in großer Runde und sitzen am Familientisch mit einer Pasta Salsiccia. Die zuvorkommende Belegschaft findet stets die richtige Weinbegleitung. Sehr zu empfehlen: der Mittagstisch mit wöchentlich wechselnden saisonalen Speisen. Mo-Fr 12-15 Uhr und 17-22 Uhr, Neue Kantstraße 25, U-Bhf Sophie-Charlotte-Platz
Lesereise – Apropos Sizilien: Wer Sehnsucht nach der italienischen Insel hat, ist mit den Büchern des Autors Mario Giordano (u.a. die sehr erfolgreiche „Tante Poldi“-Reihe) bestens beraten. Mit „Terra di Sicilia“ hat Giordano nun einen Familienepos um Barnaba Carbonaro geschrieben, der in einem archaischen Sizilien vom bettelarmen Analphabeten zum Dandy aufsteigt.
Berliner Highlight – Zugegeben, es ist kein Aussichtspunkt, aber trotzdem sieht man von hier den Himmel sagenhaft gut: Die Rede ist natürlich vom Zeiss-Großplanetarium. Bei der nahezu täglich stattfindenden „Sternstunde“ fliegen Sie hoch hinaus in den Weltraum, erfahren mehr über Sternbilder und Objekte, die Sie aktuell am Berliner Himmel sehen können. Außerdem werden auch die ersten spektakulären Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops aus den Tiefen des Universums gezeigt. Dunkel und kühl ist es im Planetarium noch dazu. Alle Termine finden Sie hier – und für die Sternstunde am 29.7. um 18.30 Uhr verlosen wir zudem 5x2 Tickets.
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Er gehörte zu den gewalttätigsten Rockern Deutschlands, befolgte die Regeln und Rituale der Hells Angels. Dann stieg Kassra Zargaran aus und verriet seine Brüder. In der 13. Folge von „Tatort Berlin”, dem True-Crime-Podcast des Tagesspiegels, erzählt der 35-Jährige, welche Gewalttaten seine Gruppe beging und wie es sich im Zeugenschutz lebt. Jetzt kostenlos auf Spotify, Apple Podcasts und Tagesspiegel.de.
Berlin heute
Verkehr – A10/A114 (Autobahndreieck Pankow): Zwischen 10 und 14 Uhr kommt es in der Überfahrt von der A114 auf die A10 in Richtung AD Barnim, sowie in der Gegenrichtung (Überfahrt zur A114) jeweils zu einem Verkehrshalt von ca. 30 Minuten.
Brandenburger Tor und Umfeld (Tiergarten): Die Straße des 17. Juni (ab Großer Stern) und die Ebertstraße sind schon seit Donnerstag, 12 Uhr gesperrt. Die Sperrung wird am Sonntag bis 10 Uhr wieder aufgehoben.
Demonstration – „Italy and Spain stop supporting the genocider regime of Ethiopia!!“, 150 Personen, Freundschaftsverein Tigray e.V., Hiroshimastraße 1, vor der Italienischen Botschaft, u.a. über Tiergartenstraße, Rauchstraße, Lichtensteinallee, vor der spanischen Botschaft (9.30-13.30 Uhr)
„BRAVE klimafreundliche Küche“, 20 Menschen, Plantbased Berlin, Volkspark Humboldthain (13-18 Uhr)
„Dyke* March Berlin Demonstration für lesbische Sichtbarkeit im Vorfeld der Feierlichkeiten zum Christopher-Street-Day“, 4.500 Teilnehmende, Dyke March Berlin (18-21 Uhr)
Sonnabend – „Stilles Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen anlässlich des CSD“, 50 Menschen, Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V., Mehringdamm, von hier u.a. über Gneisenaustraße, Urbanstraße, Pannierstraße, Maybachufer, Karl-Kunger-Straße, Elsenstraß, Lokalität Else (11-11.30 Uhr)
„Free Iran Großkundgebung - Für Menschenrechte, gegen die Todesstrafe Solidarität mit Bürgerprotesten im Iran“, 8.000 Teilnehmer:innen, Exiliranische Gesellschaft in Berlin e.V., Bürgerforum, von hier u.a. über Otto-von-Bismarck-Allee, Friedrichstraße, Unter den Linden, Bebelplatz, Paul-Löbe-Allee, entlang der Spree bis zur Marschallbrücke, Kronprinzenbrücke, zurück zum Ort der Auftaktkundgebung (13-22.30 Uhr)
„44. Christopher Street Day Berlin“, Berliner CSD e.v., 500.000 Teilnehmer:innen, Leipziger Str. zwischen Charlottenstraße und Axel-Springer-Straße, u.a. über Leipziger Straße, Potsdamer Platz, Nollendorfplatz, Hofjägerallee, Straße des 17. Juni, Ku´damm (auf nördlicher Fahrbahn), Nollendorfplatz, Lützowplatz, Großer Stern, Straße des 17. Juni zw. Kleiner Stern und Platz des 18. März (13-23.59 Uhr)
Sonntag – „Free Thai Movement in Germany- Gegen Diktatur in Thailand“, 100 Personen, FTMG, Pariser Platz (12-16 Uhr)
„Historischer Kiezspaziergang zu frühen Mieter*innenprotesten, die als Blumenstraßenkrawalle in die Geschichte eingegangen sind auf der historischen Route“, 50 Personen, Andreasstraße Ecke Singerstraße, u.a. über Karl-Marx-Allee, Straße der Pariser Kommune, Franz-Mehring-Platz, Blumenstraße, Koppenstraße (15-18 Uhr)
„Kozak System stand with Ukraine“, 50 Personen, Kozak System, Am Zwirngraben (17.30-20.30 Uhr)
Gericht – Wegen Drogenhandels kommt ein 41-Jähriger auf die Anklagebank. Er soll über ein kryptiertes Mobiltelefon des Anbieters „Encrochat“ Marihuana und Haschisch im Kilogrammbereich zum Weiterverkauf erworben haben (9 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 105).
Universität – Nichts für Süßnasen, gesundheitsbewusste Menschen kommen hier allerdings auf ihre Kosten: Von 10 bis 11 Uhr geht das Hochschulische Gesundheitsmanagement der Humboldt-Universität im digitalen Format „Zündstoff Zucker: Zuckerfallen auf der Spur“ u.a. der Frage nach, wie man diese Fallen vermeidet, welche Bedeutung Kohlenhydrate in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung haben und vielem mehr. Alle Infos finden Sie hier.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Heik Afheldt (85), Wissenschaftspublizist und ehemaliger Herausgeber von Wirtschaftswoche, Handelsblatt und Tagesspiegel / „Lisa-Marie Becker aus Berlin Friedrichshain, derzeit Kalifornien, USA: Einen dicken Geburtstagsgruss, beste Tochter, an einem besonderen Datum über den Atlantik und dann wirst Du auch noch 33 … Bewahre Dir einen kühlen Kopf und ein heisses Herz, Always Mum“ / Klaus Bresser (86), Journalist / Heiko Herberg (35), Politiker (SPD) / Thomas Kraft (34), ehem. Torwart bei Hertha BSC / Birgit Labes (58), Geschäftsführerin im Evangelischen Luisenstift Berlin / Rüdiger Bernd Möllering (83) „Druckermeister, Grafiker, künstlerischer Visionär“ / Franka Potente (48), Schauspielerin und Schriftstellerin / Christian Thomsen (63),Physiker, ehem. Präsident der TU Berlin, FridaysForFuture-Unterstützer / Vera Tschechowa (82), Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin
Sonnnabend – „Herzlichen Glückwunsch lieber Atze und schnelle Covid-Genesung, wir feiern später mit dir!“ / Susan Hoecke (41), Schauspielerin und Model / Irina Liebmann (79), Schriftstellerin / „Angelika Lenz, beste Gärtnerin, herzlich gratuliert Dir Deine Radlfreundin“ / Anna Maria Mühe (37), Schauspielerin / „Mit Bravour hast du, Monika Smerda, die ärztlich vorgeschriebenen Ertüchtigungen gemeistert und bist zum Geburtstag mobil. Herzlichen Glückwunsch, ich umarme dich – Achim Melchior“ / Mathias Müller von Blumencron (62), ehem. Chefredakteur des Tagesspiegels
Sonntag – Oliver Dunk (59), Journalist und Unternehmer / Ernst Elitz (81), ehem. Intendant des Deutschlandradios / Pierre Gerckens (84), ehem. Herausgeber des Tagesspiegels / Josef Heynert (46), Schauspieler / Gordon Lemm (45), SPD-Bezirksstadtrat in Marzahn-Hellersdorf / Carmen Nebel (66), Fernsehmoderatorin / Sophie Rosenfeld, „Autorin für das Stadtleben im Checkpoint, Sommerkind, hilfsbereite Kollegin und Berlin-Auskennerin: einen wunderschönen Sonntags-Ehrentag wünscht das Team Checkpoint!“ und „Der tollsten Tochter und Schwester der Welt, gratulieren Mamsi & Felix zum 1/4 Jahrhundert. Godt gået ??? and enjoy ?? Italy.” / Eric Schweitzer (55), ehem. Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, ehem. Präsident der IHK Berlin / Samuel Tuia (36), Spieler bei den Recycling Volleys
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Dipl.-Ing. Ulrich Kluge, * 20. April 1936 / Paul Nellen, * 26. Februar 1947 / Bärbel Nieuweboer, * 4. Januar 1943 / Prof. Dr. Peter Wust, am 9. Juli 2022 verstorben
Stolperstein – Theodor Loewenthal wurde am 4. März 1861 in Sedlec u Karlových Var (nahe Karlsbad) geboren. Er kaufte 1898 ein Grundstück in der Achenbachstraße in Wilmersdorf, um darauf ein Wohnhaus für seine Frau Jenny und ihre vier Kinder sowie ein Geschäft zu errichten. Die Adresse machte sich als hervorragende nicht koschere Fleischerei einen Namen. 1938 wurde Loewenthal gezwungen, das Haus zu verkaufen. Am 8. Juli 1942 deportierten die Nationalsozialisten ihn zusammen mit 99 anderen Berliner Juden nach Theresienstadt, wo er heute vor 80 Jahren ermordet wurde. Als Todesursache wurde im Sterbedokument ein „Lungen-Ödem“ mit anschließender „Herzlähmung“ eingetragen. An der Lietzenburger Straße 32 in Wilmersdorf erinnert ein Stolperstein an Theodor Loewenthal.
Encore
An dieser Stelle gibt’s in den Sommerferien jeden Tag einen Neun-Euro-Ticket-Tipp für Kurzentschlossene. Alles, was Sie tun müssen, ist, den Checkpoint lesen, um 9 Uhr am Hauptbahnhof stehen und losfahren. Heute geht’s nach: Bad Saarow.
Hinfahrt: Berlin Hbf 9.52 Uhr
Ankunft: Bad Saarow Bhf 10.53 Uhr
Umstiege: 1
Erleben: Scharmützelbob (4,6 Google-Sterne, letzte Bewertung „Ein riesen Spaß für alle großen und kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer. ?“)
Essen & Trinken: „Restaurant Pechhütte“ (4,1 Google-Sterne, letzte Bewertung „Sehr gutes Essen :) Wer scharf mag wird den wild&spicy lieben :).“)
Sonstiges: „Großzügige Parks sowie zahlreiche Villen im Landhausstil spiegeln bis heute den Charme vergangener Zeiten wider. So weilte einst sogar der russische Schriftsteller Maxim Gorki als einer der bekanntesten Kurgäste hier in Bad Saarow.“
Rückfahrt: Bad Saarow Bhf 19.09 Uhr
Ankunft: Berlin Hbf 20.09 Uhr
Umstiege: 1
Für überfüllte Züge, kurzfristige Ausfälle und Betriebsstörungen übernimmt der Checkpoint keinerlei Haftung. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie uns Fotos von Ihrer Reise schicken: Checkpoint@tagesspiegel.de.
Geschwitzt für diesen Checkpoint – wenn auch etwas weniger als in den vergangenen Tagen – haben Thomas Lippold (Recherche und Co-Autor), Sarah Borufka (Stadtleben), Kathrin Maurer (Frühdienst) sowie Joana Voss und Nora Weiler (Ferienaktionen). Morgen nimmt Sie dann wie gewohnt Thomas Wochnik an die Hand und mit ins Wochenende.
Auf bald,