„Der morgendliche Checkpoint hilft, die kleinen und großen Sommerlochthemen der Heimat nicht zu verpassen!“, schreibt uns Checkpoint-Leser Lars Klingbeil – nicht der Minister, wie er selbst betont – und genießt gerade den Oslofjord, nahe der Holmenkollen-Schanze.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Politische Promi-Liebe in Berlin: Der Bund mag seit Kurzem Julia & Jörg haben. Berlin ist auf dem Feld der Gefühle allerdings seit Jahren Vorreiter – und das nicht erst seit dem Power-Couple Kai & Kathi im Senat.
Etwas schlauer, weil ohne Interessenskonflikte, haben es bekanntlich Dirk Behrendt und Daniel Wesener angestellt. Die Grünen-Politiker gaben sich 2021 im Senat die Klinke in die Hand: Behrendt legte das Amt als Justizsenator ab, sein Partner Wesener wurde Finanzsenator.
Apropos Interessenskonflikte: Ob Parlamentspräsidenten Cornelia Seibeld ihrem Vertrauten, dem Abgeordneten Sven Rissmann (beide CDU), im Zweifel auch einen Ordnungsruf erteilen würde? Der Beweis steht aus – vor allem weil Rissmann nicht der Typ „Zwischenrufer“ ist.
Auch bei den Sozialdemokraten geht’s äußert vertraut zu: Innensenatorin Iris Spranger und der Abgeordnete Jörg Stroedter sind schon so lange zusammen dabei, dass sie sich wahrscheinlich noch Liebesfaxe geschrieben haben. SPD-Bezirksstadtrat Andy Hehmke und die ehemalige Verordnete Anita Leese-Hehmke teilen sich Macht und Liebe in Friedrichshain-Kreuzberg. Und auch Gesundheitsstaatssekretärin Ellen Haußdörfer und Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel haben sich über das Datingportal SPD kennengelernt.
Mit parteiübergreifender Liebe glänzen schließlich der CDU-Abgeordnete Christian Zander (CDU) und Martina Zander-Rade, Grünen-Verordnete in Tempelhof-Schöneberg. Der Checkpoint übernimmt natürlich keine Gewähr auf Vollständigkeit, kennt aber zumindest noch weitere, eher semi-offizielle Frühlingsgefühle in der Berliner Politik, die hier nicht verraten werden.
Dass man sich an so viel Liebe auch mal festhalten kann, wusste schon die Berliner Band Ton Steine Scherben. Ihr Liebessong vom Album „Wenn die Nacht am tiefsten“ kommt auf unsere Sommerplaylist.
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Zur emotionalen Abkühlung hier ein paar nackte Zahlen: Das Land Berlin hat seinen Beamten und Tarifbeschäftigten im vergangenen Jahr rund 15 Millionen Euro an Leistungsprämien gezahlt. Profitiert haben rund 15.000 der insgesamt 136.000 Landesbediensteten – macht für jeden im Schnitt rund 1000 Euro.
„Die Leistungsprämien und Leistungszulagen dienen der Anerkennung einer herausragenden besonderen Leistung“, teilte die für Personal zuständige Finanzverwaltung dem Checkpoint mit. Aha, auffällig in dem Zusammenhang: Kein Senatsmitglied erhielt eine Prämie (was natürlich auch nicht vorgesehen ist, das geben wir zu).
Mit Abstand am meisten Extra-Geld gab’s für Berlins Polizistinnen und Polizisten: rund fünf Millionen Euro. Im Vergleich: Bei der Berliner Feuerwehr zeigte man sich mit rund 180.000 Euro eher knauserig.
Wenn wir schon mal beim Geld sind: Berlins Finanzlage wäre um einiges entspannter, wären da nicht die vielen säumigen Steuerschuldner. Die Summe der Steuerrückstände beträgt in Berlin aktuell 886 Millionen Euro – über 500 Millionen davon befinden sich in Vollstreckung (heißt: höflich nachfragen hat bisher nichts genutzt).
Fast die Hälfte der fehlenden 886 Millionen entfallen auf Finanzämter, die für Unternehmen zuständig sind. Der Finanzexperte der SPD-Fraktion, Sebastian Schlüsselburg, fordert daher insbesondere in diesem Bereich mehr Personal einzustellen. „Wenn sich fast die Hälfte aller echten Steuerrückstände auf wenige Fachämter konzentriert, dann ist das kein Zufall – sondern das Ergebnis struktureller Überforderung“, sagte er dem Checkpoint.
Besonders die insgesamt fünf Finanzämter für Körperschaften und internationales Steuerrecht würden eine Vielzahl hochkomplexer Fälle stemmen, seien aber chronisch unterbesetzt. Die Personalzahlen, die die Finanzverwaltung mitlieferte, stützen diesen Befund. Schlüsselburg forderte Finanzsenator Stefan Evers vom Koalitionspartner CDU daher auf, „endlich ein Gesamtkonzept für die Stärkung der Finanzämter vorlegen“.
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute eine Buchempfehlung von der Buchhandlung „OrankeBuch“ aus Alt-Hohenschönhausen. Checkpoint-Leserin Christine Ziekow schwärmt: „Der Buchladen ist für mich eine Oase der Inspiration, geführt von der vielleicht freundlichsten Buchhändlerin der Stadt. Jeder Quadratzentimeter des Ladens strahlt vor Liebe zu Büchern und ihren Lesern.“
Inhaberin Peggy Osladil empfiehlt: „Mein ultimativer Sommertipp ist ‚Himmel ohne Ende‘ von Julia Engelmann! Ein für-immer-im-Herzen-Buch. Man lacht, man weint und man ist von so unendlicher Dankbarkeit erfüllt, dass man Zeit mit dieser ganz, ganz großen und dabei sanften Geschichte verbringen durfte. Ein Buch, was der Stille eine Stimme gibt. Und eins, was nachträglich Pflaster auf all das im Alter zwischen 14 und 18 klebt. Es gibt keine Ausrede: LESEN!“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Und hier noch ein paar Leseempfehlungen aus dem Tagesspiegel:
+ Millionen schalten regelmäßig „Die Heiland – wir sind Anwalt“ ein. Was wenige wissen: Das Leben der blinden Berliner Juristin Pamela Pabst diente als Vorlage. Alexander Conrad hat sie getroffen.
+ Was und wie viel sollte man hilfsbedürftigen Menschen geben? Experten, die sich professionell mit Obdachlosenhilfe beschäftigen, erklären, wie man sich am besten verhalten sollte. Von Nick Wilcke.
+ Die Anforderungen an die Kliniken werden mit der Krankenhausreform verschärft. Doch die Einzelheiten legen die Länder fest – welche Fachgebiete in Berlin besonders im Fokus stehen, weiß Hannes Heine.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Am Potsdamer Platz wird ein Büro mit fantastischer Aussicht frei. Bahnchef Lutz muss seinen Posten erwartungsgemäß räumen. Aus diesem Anlass ein Klassiker: Was ist das Erste, das ein neuer Bahnchef abgeben muss? Antwort: seinen Vornamen (oder wären Sie wirklich auf Richard Lutz gekommen?).

Apropos fantastische Aussicht: Die hat auch Berlins Bausenator Christian Gaebler aus seinem Büro im 16. Stock. Trotzdem will er es jetzt nochmal genau wissen: Seine Verwaltung sucht ein Unternehmen für einen „Digitalen Messbildflug“ über Berlin. Aber nur bei Schönwetter: „Die Erfassung der digitalen Bilddaten hat bei einwandfreiem Bildflugwetter zu erfolgen (Sonne, keine Wolkenschatten, kein Dunst, kein Rauch).”
Lust auf einen Plausch mit dem Regierenden? Kai Wegner ist bei seiner Gesprächsreihe „vor Ort“ beim letzten Bezirk angekommen: Amt 22. September sucht Wegner ab 18 Uhr das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in Marzahn-Hellersdorf. Hier können Sie sich anmelden. Die Reihe soll dann wieder von vorne beginnen, teilte Senatssprecherin Christine Richter dem Checkpoint mit.
Heiß, heißer, BSR: Aufgrund der Hitze wurden gestern ab 15 Uhr alle Recyclinghöfe geschlossen. Auch am Freitag könne es zu einer früheren Schließung kommen. „Hierfür bitten wir die Berliner:innen um Verständnis“, teilte ein Sprecher dem Checkpoint mit. Man handle „im Sinne des Gesundheitsschutzes unserer Mitarbeitenden auf den Liegenschaften, aber am Ende auch der Kund:innen“.
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Seien Sie dabei und freuen Sie sich auf spannende Expertenbeiträge, u.a. von: Mareike Wulf MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Tanja Machalet MdB, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, SPD, Prof. Jan-Steffen Krüssel, Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums Düsseldorf
Hier anmelden
Teuer, teurer, Berlin: In keinem anderen Bundesland müssen Autofahrer derzeit so viel fürs Tanken bezahlen wie in Berlin und Brandenburg. Die Hauptstadt ist mit knapp 1,63 Euro pro Liter die aktuell teuerste Region für Diesel-Kraftstoff, meldet der ADAC. Der Super E10 liegt bei 1,69 Euro.
Sie lieben Tiere? Sie können Menschen zumindest leiden? Dann kommt hier die perfekte Ausschreibung für Sie: Zoo und Tierpark suchen neu Mitarbeitende im Gästeservice. Voraussetzung ist eine “große Begeisterung für die Themen Tiere, Natur und Zoos”. Außerdem sind gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft zur Wochenendarbeit gewünscht.
Zitat
„Es ist schon interessant, was man in Berlin so machen kann.“
Die ehemalige Tagesschau-Moderatorin Judith Rakers erzählte im Podcast „Hotel Matze“ von Pferdemasken und einer wilden Partynacht.
Stadtleben
Verlosung – Katzen-Content, miau! Der Klassiker „Cats“ ist zurück in der Stadt. Nach einer Gastspieltournee feiert die britische Original-Produktion nächsten Freitag (22.8.) im Admiralspalast die Berlin-Premiere (19.30 Uhr). Wir verlosen 2 Karten! Vielleicht kann man ja eine neue Generation mit den Charakterkatzen um den Anführer Old Deuteronomy sowie die alternde Diva Grizabella und den magischen Mr. Mistoffelees bekannt machen. Läuft bis 7.9., reguläre Karten ab 70 Euro (Kinder ab 38 Euro). Friedrichstraße 101, U-/S-Bhf Friedrichstraße
Essen & Trinken (mit Urlaubsflair) – Ein bisschen heiß ist es schon. Was hilft? Schatten natürlich – und Sauerbier. Traditionalisten trinken Berliner Weiße im „Schneeeule Salon für Berliner Bierkultur“ und bei „Lemke“. Dort gibt’s das Bier so wie früher: dank komplexer Gärung besonders aromatisch, ungeheuer erfrischend – und ohne Sirup. Anhänger der reinen Lehre halten nichts vom „Schuss“. Wer einer Art säuerlicher Bierlimo bei 33 Grad nicht abgeneigt ist, schaut im Biergarten hinter der „Berliner Berg“-Brauerei vorbei. Dort schenken sie ihre leicht vereinfachte Version auch in der „Italo Disco“-Variante aus: mit hausgemachtem Zitronen-Basilikum-Sirup. Schmeckt schön frisch. Und Schatten gibt es auch. Mi-So ab 17 Uhr, Fr-So ab 14 Uhr, Treptower Straße 39, S-Bhf Treptower Park
Für umme – Auf Entdeckungsreise gehen kann man auch in der eigenen Stadt, vor allem, wenn sie so groß ist wie Berlin. Wann sind Sie zum Beispiel zuletzt mit der U5 in Richtung Hönow fast bis zur Endstation gefahren? Dort gibts heute Abend Kino: beim „Hellersdorfer Balkonkino“ läuft für lau „Was man von hier aus sehen kann“ – mit Corinna Harfouch als hellseherischer Großmutter. Zuvor gibt es ab 19 Uhr ein kleines Konzert (Filmstart ca. 21.30 Uhr). Es wird gegrillt; eigene Getränke und Snacks sind auch willkommen, ein Klappstuhl oder eine Decke sollte mitgebracht werden.📍Cecilienplatz, U-Bhf Kaulsdorf-Nord
Mit Anhang – Im Science Center Spectrum können Kinder das ganze Jahr über experimentieren: Wissensvermittlung soll Spaß machen. Im Sommer zieht das Zentrum nach draußen: in „Atmosph’Air – Die Spectrum Science Show“ lassen sie es mit den Bestandteilen der Luft puffen, knallen, flammen und dampfen. Für Menschen ab 5 Jahren, ohne Anmeldung heute und am Dienstag (19.8.), je 11.30 Uhr auf der Parkbühne des Technikmuseums. Im Museumseintritt enthalten, 12 Euro (bis 18 J. frei), Trebbiner Straße 9, U-Bhf Gleisdreieck
Sommerhappen – Glas halb voll oder halb leer? Die Hälfte der Sommerferien ist schon vorbei – dafür ist Wochenende! Feiern Sie das doch mit einem Espresso Tonic auf dem Balkon. Dazu kaltes Tonic Water (ca. 150 ml) in ein Glas voller Eiswürfel gießen und mit einem doppelten, frisch gebrühten Espresso aufgießen.
Kiekste
Dieser Kollwitzplatz-Clown wurde ertappt beim Lesen der Konkurrenz. Von Leser Michael Belhadi. Merci! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Siemensdamm (Charlottenburg-Nord): Bis Ende August ist die Fahrbahn stadteinwärts in Höhe Nikolaus-Groß-Weg auf zwei Fahrstreifen verengt.
Frankfurter Allee (Friedrichshain): Bis Anfang Dezember ist die B1/B5 stadtauswärts zwischen Mainzer Straße und Kinzigstraße auf einen Fahrstreifen verengt.
Heidestraße (Moabit): Bis Mitte 2027 ist die Fahrbahn Richtung Fennstraße in Höhe Hedwig-Porschütz-Straße auf einen Fahrstreifen verengt.
Nahverkehr – S2: Ab 22 Uhr bis Montag Betriebsbeginn fahren keine S-Bahnen zwischen Blankenfelde und Mahlow.
Demonstration – Für heute sind 18 Demos angemeldet (Stand 14,8,. 17 Uhr), u.a. „Solidarität mit Daniela“: 20 Demonstrierende, Friesenstraße 16 (9.30-13 Uhr)
„Wir sind Teil der afghanischen Diaspora und protestieren gegen die mögliche Aufnahme von Taliban-Diplomaten durch die afghanische Botschaft in Berlin (...)“: 400 Teilnehmende, Taunusstraße 1 (15-19 Uhr)
„Rettet die Westernstadt Old Texas Town in Berlin-Spandau (...)“: 100 Menschen, Cowboy Club Old Texas Berlin, Hagenstraße 26, Wildpfad, Waldmeisterstraße (16-19 Uhr)
„Trauer um ermordete Journalisten“: 50 Teilnehmende, An der Schillingbrücke (17-18 Uhr)
„Für einen gerechten Frieden in Israel Palästina, das Ende des Tötens, des Aushungerns und der Vertreibung in Gaza und eine sofortige Rückkehr aller Geiseln“: 40 Protestierende, Friends of Standing Together, Blücherplatz 1 (17-19 Uhr)
Sonnabend – Angemeldet sind 27 Demos, u.a. „Der zerschossene ukrainische Rettungswagen ‚Barwinka‘ soll als Mahnmal gegen den Krieg aufgestellt werden“: fünf Teilnehmende, Fellas for Europe, Wilmersdorfer Straße 55 (10-16 Uhr)
„Marsch für 80 Jahre Frieden/March for freedom Marsch für Nächstenliebe und christliche Werte in unserer Gesellschaft (...)“: 1.000 Menschen, Miracle Centre Church Berlin, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Unter den Linden, Am Lustgarten (14-21 Uhr)
„Israel hat seine Pläne angekündigt, den gesamten Gazastreifen zu besetzen und die Zerstörung Gazas weiter zu eskalieren (...)“: 80 Demonstrierende, Israelis für Frieden, Unter den Linden (17-18.30 Uhr)
Sonntag – Angemeldet sind 17 Demos, u.a. „NS-Verherrlichung stoppen“: 25 Menschen, SBgR-VVN, Wilhelmstraße 23 (14-20 Uhr)
„Israelies gegen den Krieg in Gaza und gegen Netanjahus Regierung: Protest in Solidarität mit den Israelies, die gegen den Krieg in Israel protestieren“: 15 Demonstrierende, Unter den Linden 63 (17-18 Uhr)
„Feminizide“: 150 Teilnehmende, Netzwerk gegen Feminizide Berlin, Lehrter Straße 60, Quitzowstraße 23, Birkenstraße (18-20 Uhr)
Gericht – Im Prozess nach dem tödlichen Ende eines Segeltörns in Schweden sollen weitere Zeugen befragt werden. Der 65-jährige Angeklagte soll seinen 71-jährigen Segelfreund ermordet haben. Er soll den Rechtsanwalt aus Schöneberg, mit dem er zuvor an einer Regatta teilgenommen hatte, nach einem Streit derart unter Wasser gedrückt haben, dass er starb. Der 65-Jährige bestreite das (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A217).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Paul-Michael Czerny alles erdenklich Gute zum 42. Geburtstag wünscht Dir Deine Mutter“ / „Herzlichen Glückwunsch zum neuen Lebensjahr, Dir liebe Marita Jastram (71), der besten Organisatorin für Erlebnis- und Oldtimerausfahrten“ / „Unserem Enkel LUCA M-C. die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag und für ein erfolgreiches neues Jahr!“ / „Franz Sommerfeld! Lieber Freund. MJ“ / Friede Springer (83), Unternehmerin, Verlegerin, Vorstandsvorsitzende der Axel Springer-Stiftung / „Hi, meine Süße, du coole Socke, ich wünsche dir von Herzen alles Liebe bleib gesund und so lebenslustig wie bisher! Viel Liebe obendrauf. Deine Mami ❤️💕😘🍰💐🌺🍾🥂“ / Adel Tawil (47), Musiker („Die Welt steht auf Pause“) und Produzent
Sonnabend – „Andreas-Christian Arndt, Kunsthistoriker, langjähriger Auktionator bei Spik, wird 80 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch von Ingrid und Michael“ / Andreas Dresen (62), Film-, Theater- und Opernregisseur (u.a. „Sommer vorm Balkon“, „In Liebe, Eure Hilde“) / Josip Juranović (30), kroatischer Fußballprofi, Abwehrspieler bei Union Berlin / Melanie Kühnemann-Grunow (53), Politikerin (SPD), MdA Berlin / „Unserer Freundin MANON P. pünktlich ‚Allet Jute‘ aus Schöneiche in den Rialtoring“ / Lucy Reuß (28), Basketballspielerin, war Shooting Guard bei Alba Berlin / Moritz Rinke (58), Schriftsteller („Unser kompliziertes Leben“) und Dramatiker / Wolfgang Tillmans (57), Fotokünstler, erhielt als erster Fotograf den Turner Prize (2000) / „Happy 50, lieber Tom! Happy 60, lieber Benjamin! Alles Gute wünschen Anouk & Sabine“
Sonntag – Frederick Lau (36), Schauspieler („Victoria“, „4 Blocks“) / Herta Müller (72), Schriftstellerin („Atemschaukel“), 2009 Nobelpreis für Literatur, Schirmherrin der Stiftung Exilmuseum Berlin
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Prof. Dr. Peter Gadow, * 4. Februar 1937, verstorben am 13. August 2025 / Thomas Köhler, * 29. Mai 1949, verstorben am 23. Juli 2025 / Casper Claus Neie, * 20. Mai 1947, verstorben am 1. Juni 2025 / Gunhild Schaeffer-Dohrmann, * 12. Juli 1943, verstorben am 20. Juli 2025
Stolperstein – Hans Bernd von Haeften wurde 1905 in Berlin-Charlottenburg geboren. Der Jurist arbeitete beim Auswärtigen Dienst und war Mitglied der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke. Nach dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 hätte er Staatssekretär im Auswärtigen Amt werden sollen. Allerdings wurde er nach dem gescheiterten Anschlag verhaftet, zum Tode verurteilt und am 15. August 1944 in Plötzensee gehängt. An Hans Bernd von Haeften erinnert ein Stolperstein in der Wilhelmstraße 92 in Mitte.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: ein Abstecher zum Holzmarkt.
Touri-Hotspot und Szene-Treff – der Holzmarkt ist beides und lohnt sich trotzdem auch für Ureinwohner. Auf dem weitläufigen Gelände am Spreeufer gibt’s Cafés, Bars, einen Bäcker, Weinladen, Kunstinstallationen und viele Sitzplätze mit Blick aufs Wasser. Hier mischen sich Berlinkenner und -besucher so entspannt wie sonst kaum in der Stadt. Vielleicht, weil der Stress beim Anblick des Sonnenuntergangs über der Spree schnell vergessen ist: Kinder spielen im Sand, Musik weht vom Kater Blau rüber, die Großstadt wirkt idyllisch. Warum also den Touris einen der schönsten Plätze der Stadt überlassen?
Auch ich war heute zum Glück nicht mir selbst überlassen. Mit dabei waren: Isabella Klose, Christian Latz (Recherche & Hinweise), Antje Scherer (Stadtleben) und Jennifer Katona (Früh-Produktion).
Morgen begleitet Sie hier Ann-Kathrin Hipp ins Wochenende – inklusive some personal news.
Auf bald!
