so Petrus will, können Sie heute Abend einen angeknabberten Vollmond bestaunen. Bei klarem Wetter ist in ganz Deutschland eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Wer mag, kann dieses Schauspiel unter fachkundiger Anleitung in der Archenhold-Sternwarte in Treptow oder in der Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Schöneberg beobachten. Auf eigene Faust können sie besonders gut auf Spandaus höchstem Gipfel den Kopf in den Nacken legen, empfiehlt Kollege André Görke (T+).
Bereits seit etwa sechs Vollmonden regiert Schwarz-Rot in Berlin. Angetreten war der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach einem holprigen Wahl-Drama in drei Akten unter anderem mit dem Versprechen einer schnellen Verwaltungsreform: Er wollte gemeinsam mit seinen Senatorinnen und Senatoren „Schluss machen mit dem Behörden-Pingpong“ und versprach „harte Arbeit“. Wie hat sich Wegners Regierungsmannschaft bisher geschlagen? Funktioniert Berlin schon (zumindest etwas besser)? Unsere Expertinnen und Experten aus der Landespolitik haben eine durchwachsene Halbjahresbilanz gezogen (T+).
Ganz akut muss sich Berlin mit Fragen der inneren Sicherheit beschäftigen. Seit dem Angriff der Hamas auf Israel hat die Polizei mehr als 900 Straftaten mit Bezug zum Nahost-Konflikt registriert. Wie sicher ist die Stadt aktuell? Besteht erhöhte Terrorgefahr? Und wie geht’s angesichts einer drohenden Bodenoffensive der Israelis weiter? Das haben Ann-Kathrin Hipp und Anke Myrrhe für den Checkpoint-Podcast die Polizeipräsidentin Barbara Slowik gefragt, die einräumt: „Vieles auf den Straßen Berlins setzt mir in der Tat auch persönlich zu.“ Die aktuelle Folge hören Sie überall wo es Podcasts gibt und mit einem Klick hier.
Von realem Schrecken zu fiktivem Grusel: Sebastian Fitzek, Deutschlands erfolgreichster zeitgenössischer Autor, hat neben Anke Myrrhe in der Ringbahn Platz genommen. Der Mann, der Seite für Seite fesselnde Schauergeschichten erschafft, spricht unter anderem über seine Angst vor Entführungen, Berlin als den perfekten Ort für Thriller und über die Frage, warum er diese Stadt nie richtig verlassen hat. Die neue Podcast-Folge „Eine Runde Berlin“ hören Sie mit einem Klick hier.
Wie immer eine absolute Hörempfehlung, toll auch als Einstimmung auf Halloween. Wenn Sie dieses in Irland erfundene, von der USA importierte und als Exportschlager auf der ganzen Welt beliebte Fest feiern wollen, bietet Berlin unzählige Gelegenheiten: Von Extravaganz und Drag am Potsdamer Platz, über Austern schlürfen im KaDeWe (unheimlich!), bis hin zur größten Halloweenparty in der Kulturfabrik – Kollegin Amelie Bauer gibt einen Überblick über die besten Gruselpartys Berlins (T+).
Wenn Sie finden, dass Berlin auch an den anderen 364 Tagen im Jahr schauerlich genug ist, empfiehlt sich ein langer, erholsamer Spaziergang fernab der Partys an den grünen Rändern der Hauptstadt. Im Berlin-Teil des Tagesspiegels haben wir Ihnen in der vergangenen Woche die schönsten Spaziergänge Berlins vorgestellt. So können Sie beispielsweise im wilden Westen dem Röhren der Hirsche lauschen, die Ruhe in der Invalidensiedlung in Berlin-Frohnau genießen oder Kühe beobachten im Landschaftspark Rudow-Altglienicke (T+).
Und nun rätseln wir uns gemeinsam durch die vergangene Berlin-Woche. Vielen Dank an alle, die das Checkpoint-Wochenrätsel auch in der vergangenen Woche gelöst haben. Das Lösungswort war WAHLKOSTEN.
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Mit diesem Recherche-, Kompositions- und Konzertprojekt wird der jungen Generation angesichts der vielfältigen Krisen unserer Zeit eine dringliche musikalische Stimme gegeben. Sieben Neukompositionen junger Komponistinnen - basierend auf sieben neuen LETZTEN WORTEN von sechs jungen Autorinnen und einer KI - werden Haydns Originalwerk entgegengestellt.
Sonntag, 5. Nov. 2023, 18 Uhr
Berlin, Theater im Delphi
Tickets hier
1. Zum Start ein Knaller: In 64 Tagen ist Silvester! Die Polizei bereitet sich auf intensive Nächte vor. Berlins Regierender Kai Wegner sagte:
B) „Berlin ist in der Silvesternacht eine andere Stadt, wir müssen die Einsatzmöglichkeiten ausweiten.“
S) „Auch in der Silvesternacht werden, wie an allen anderen Tagen im Jahr, Recht und Gesetz auf Berliner Straßen gelten.“
R) „Wir diskutieren aktuell die Möglichkeit eines Feuerwerk- und Böllerverbotes in der gesamten Innenstadt.“
2. Vor Silvester kommt traditionell Weihnachten. Bereits in der kommenden Woche …
A) … lädt Ex-Regierender Michael Müller zum Glühwein-Umtrunk in den Botanischen Gärten.
E) … eröffnet Ex-Regierende Franziska Giffey die Weihnachtswunderwelt in der Mall of Berlin.
I) … gibt der Regierende Kai Wegner in Königs Wusterhausen den Startschuss für den Weihnachtsbaum-Verkauf.
3. Weniger besinnlich geht es in der Berliner Linkspartei zu: Auf die Frage, ob er dem neuen Bündnis von Sahra Wagenknecht beitreten wolle, antwortete Ex-Kultursenator Klaus Lederer:
N) „Frau Wagenknecht und ich sind wie Öl und Wasser, das funktioniert nicht.“
K) „Selbstverständlich ist das eine Option, über die ich nachdenke.“
L) „Soll das ein Witz sein?“
4. Themenwechsel: Nach der Regierungsbildung wurden in den schwarz-roten Senatsverwaltungen Büros umdekoriert und modernisiert. Besonders fleißig war Bildungsstaatssekretärin Christina Henke (CDU). Ein Posten in ihrer Kostenaufstellung?
O) 30.000 Euro für Tablets und Whiteboards
V) 16.000 Euro für neue Möbel
P) 5.000 Euro für frische Büropflanzen
5. Apropos Kosten: Es gibt Neuigkeiten vom geplatzten Aquadom in Mitte. Gutachter haben mehr als 700 Bruchstücke untersucht, das Ergebnis:
E) Es kann nicht geklärt werden, warum das Becken im vergangenen Dezember platzte.
S) Das Becken ist wegen heftiger Erschütterungen im Hotel geplatzt.
A) Die Fische haben mit ihren Hinterlassenschaften zum Platzen des Beckens beigetragen
6. Investorenspuk I: Clubbetreiber Sascha Disselkamp fürchtet um seinen „Sage Beach“ am Kreuzberger Spreeufer. Was will ein Investor auf dem Gelände bauen?
N) Einen Freizeitpark mit Spreezugang
S) Zwei kastenförmige Neubauten für Gewerbe und Büros
R) Luxus-Apartments mit eigenem Bootssteg
7. Investorenspuk II: Im Schöneberger Winterfeldt-Kiez werden aktuell Ein-Zimmer-Wohnungen à 34 Quadratmeter verkauft (nur 362.000 Euro!). Der Haken?
T) Im Grundriss auf der Website ist kein Bett vorgesehen.
G) Alle Wohnung sind über Türen miteinander verbunden.
A) Es gibt zwei Gemeinschaftsbäder pro Etage.
8. Legendär war in dieser Woche der Einsatz eines 78-jährigen Berliners, der Ziel eines „Schockanrufes“ wurde: Er sprach mit der Polizei, bestellte die Trickbetrügerin zu seiner Wohnung und übergab ihr statt der versprochenen 80.000 Euro …
F) … ein Bürgerliches Gesetzbuch.
H) … Handschellen.
E) … eine Bibel.
9. Zu guter Letzt eine universell gültige Wahrheit: „Du musst arbeiten, die Schnauze halten und es auf den Platz bringen.“ Wer hat’s gesagt?
R) Union-Mannschaftskapitän Christopher Trimmel
S) Berlins SPD-Vorsitzender Raed Saleh
M) Schauspieler Lars Eidinger
Notieren Sie die richtigen Buchstaben und senden Sie das Lösungswort an checkpoint@tagesspiegel.de. Einsendeschluss ist Sonntag, 23.59 Uhr. Unter allen Nachrichten mit der richtigen Antwort verlosen wir einen limitierten Checkpoint-Jutebeutel. Viel Glück!
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Mein Wochenende mit
Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.
„Kürbis, Kürbis überall: Als Genüsslinge haben Chantal, die heißhungrige Sau von Nebenan, und ich die vielfältigen Möglichkeiten an Gaumenfreuden, die der Kürbis mit sich bringt, in der Schlemmerküche erprobt. Kürbis mit Äpfeln, Karotten und Kartoffeln klingt so simpel wie genial. Im Paulinenhof können kreative Köpfe sich heute von 14 bis 17 Uhr selbst den Kürbis vorknöpfen und die große, kleine, runde oder kurvige Frucht zum erlesenen Unikat ummodeln. Zum Anbeißen gutaussehend, finde ich mich auf diesem Porträt mit anständiger Kürbis-Grimasse Seite an Seite. Erfahrene mit privatem Schnitzwerkzeug aus der eigenen Bleibe dürfen es gern zum Hof mitbringen. Wer obendrein noch Licht ins Dunkel bringen und den Kürbis von Innen beleuchten möchte, der kann im Naturparkzentrum Hoher Fläming seine eigene Naturwachskerze gießen. Zum Aktionstag „Feuer & Flamme für unsere Museen“ können Besucher des Naturparks nachtaktiv werden und ausgestattet mit Taschenlampe (oder Kerze) den Tieren zur Dämmerstunde im Wald auf die Spur kommen. Als Teil der Ausstellung „Ritterburgen, Rummeln, Riesensteine“ ist der Eintritt heute von 13 bis 20 Uhr frei! Also: Augen offenhalten! Wer die Fährten richtig liest, erkennt vielleicht auch mein Trittsiegel. Ich empfehle mich, mit freundlichen Grunzen!“ (von Sophie Rosenfeld)
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Nora Weiler (Produktion) hat diesen Checkpoint verschnürt und verschickt, am Montag begrüßt Sie Lorenz Maroldt in der neuen Woche.
Genießen Sie das Wochenende!