Für digitale Sicherheit: Berlin startet Projekt für Betroffene

„Zum ersten Mal wird es eine telefonische Anlaufstelle für Beratungseinrichtungen und Betroffene geben“, sagt Miriam Ruhenstroth, Vorsitzende des Instituts für Technik und Journalismus e.V., das das Projekt umsetzt. Von Anna Thewalt und Stefan Jacobs

Für digitale Sicherheit: Berlin startet Projekt für Betroffene
Deepfakes, Foto: Imgao/Hanno Bode

künstliche Intelligenz kann katastrophal sein, wenn sie für falsche Zwecke eingesetzt wird. Dagegen möchte Berlin nun vorgehen: Noch in diesem Monat startet ein neues Projekt zum Thema digitale Sicherheit. Dabei geht es darum, Betroffenen von digitaler Gewalt aus dem sozialen Nahraum Unterstützung zu bieten – also wenn Täter aus der Familie oder dem Freundeskreis kommen.

„Zum ersten Mal wird es eine telefonische Anlaufstelle für Beratungseinrichtungen und Betroffene geben“, sagt Miriam Ruhenstroth, Vorsitzende des Instituts für Technik und Journalismus e. V., das das Projekt umsetzt. Künftig sollen auch Beratungsstellen und Vereine Zugang zu Schulungen bekommen. Ein ähnliches Pilotprojekt gibt es seit Kurzem in Schleswig-Holstein.

Wie viele Strafanzeigen wegen gefälschter pornografischer Inhalte es seit 2024 gab, kann der Senat übrigens nicht sagen. Derlei Strafanzeigen seien im automatisierten Verfahren nicht recherchierbar, teilte die Innenverwaltung mit.