Gericht stoppt Wohnungsbau wegen Spatzen
Lieber ein Spatz in der Hand als 237 Haushalte mit Dach, findet der BUND. Die Umweltschützer wollen aus Sorge um Spatzen und Zwergfledermäuse die Rodung einer Freifläche im Karlshorster Ilse-Kiez stoppen. Und haben nun vom Verwaltungsgericht vorläufig recht bekommen. Auf der Fläche will die landeseigene Howoge 237 Wohnungen bauen. Jedoch erst wenn sichergestellt sei, dass der Kahlschlag keine Folgen für die Populationen habe, entschieden die Richter. Da ab 1. März wieder Baumschnittverbot herrscht, steht ein neuer Anlauf wohl frühestens im November an. Passend dazu traf sich am Mittwoch das Berliner Wohnungsbündnis unter Leitung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU). Beschlüsse: keine. Besprechungspunkt: das Maßnahmenpaket „EinfachBauenBerlin“.