Mangelnde E-Mobilität bei Berliner Behörden: Nur wenige Elektro-Fahrzeuge und Ladesäulen bei Polizei und Feuerwehr
Ein verbrennerfreier S-Bahnring bis 2030? Kaum zu machen, liest man die Senatsantwort auf eine FDP-Anfrage in puncto E-Mobilität bei Behörden. Hier exklusiv. Von Christian Latz
Bis 2030 könnte Berlins S-Bahnring eine verbrennerfreie Zone werden – so wollen es zumindest die Grünen. Bis dahin müsste jedoch auch der komplette Fuhrpark des Landes mit Strom unterwegs sein. Ein ziemlich weiter Weg: Von 2813 Autos der Polizei müssen noch 2701 ersetzt werden. Auch die Feuerwehr besitzt unter ihren mehr als tausend Fahrzeugen erst 14, die abgasfrei zum Einsatz ausrücken. Nur 30 weitere E-Autos sollen bei der Polizei bis Ende 2023 Streife fahren. Bei der Feuerwehr kommen bis dahin 23 Stromer hinzu, teilt die Senatskanzlei dem Abgeordneten Tobias Bauschke (FDP) in der Antwort auf seine Anfrage mit, die dem Checkpoint vorab vorliegt. Entsprechend wenig Ladesäulen gibt es in den beiden Behörden: 18 und 7. Bauschke sieht noch Ladeschwierigkeiten: „Hier muss der Senat endlich handeln und beweisen, dass er seinem politischen Anspruch auch gerecht werden kann.“