Wasserspenden für die Feuerwehr – weil das Budget nicht reicht

Während die Schafe neben dem Sprengplatz Grunewald von der Polizei via Wasserwerfer getränkt wurden, haperte es beim Durstlöschnachschub für die Feuerwehrleute am ersten Tag des Einsatzes (bei 36 Grad). Das Problem war schnell gelöst, aber ein Nachgeschmack bleibt, weil das Budget für die Getränkebeschaffung regelmäßig nicht reicht (2022: 60.000 Euro beantragt, 17.000 bewilligt) und im Nachhinein aufgefüllt werden muss. Jetzt läuft eine Fundraising-Kampagne für Wasserspenden an – und die Landesbranddirektion bittet intern um Obacht, dass die Aktion „nicht zu Werbezwecken Einzelner missbraucht“ und Spenden möglichst gerecht verteilt würden. Größere Angebote möge man bitte mit der „Einsatzstellenversorgung“ abstimmen, „da derzeit nicht absehbar ist, welches Ausmaß die Angelegenheit annimmt“.