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und herzlich willkommen im Wochenende! Das bietet diesmal den vielleicht ersten Sommertag 2024 (T+), hoffentlich wenig Saharastaub, eine Demo auf der Luxusinsel, kreative Eiskreationen, Kunst und Künstliche Intelligenz sowie sportliche Höchstleistungen. Gehen wir rein!
„Berlin ist reif für die Insel“, schreibt das Bündnis „MyGruni“ auf seiner Website und lädt am heutigen Sonnabend zum „Warmlaufen für den 1. Mai im Grunewald“. Ziel der Satire-Demo: die Wannsee-Insel Schwanenwerder, Wohnort der Schönen und Reichen. „Wenn schon Nachverdichtung, dann mit Seeblick“, schreiben die Aktivisten im Aufruf zur Demo und sehen auf der Luxusinsel „Platz für sozialen Wohnungsbau“. So wollen sie „das Bauland mit viel Potenzial besichtigen und erste Spatenstiche wagen“. Angemeldet sind laut Polizei rund 50 Teilnehmende, bei gutem Wetter könnten es mehr werden. Los geht es um 12 Uhr am S-Bahnhof Nikolassee. Vorab einige Parolen zum Auswendiglernen: „Uferpromenade für alle! FKK-Spaß statt Nobel-Tristesse! Die Problemzone heißt Privatstrand!“
In größerem Stil und deutlich ernster wird am morgigen Sonntag gelaufen: Der Berliner Halbmarathon steht an, rund 36.000 Läufer, Walker, Inline-Skater, Rollstuhlfahrer und Handbiker werden erwartet. Bereits seit Freitag sind viele Straßen gesperrt – wer nicht selbst läuft, sollte auf S- und U-Bahnen ausweichen. Alle Sperrungen und die komplette Marathonstrecke finden Sie hier.
Zum ersten Mal dabei ist unter anderem Paula Enzweiler – 24 Jahre jung, Hobby-Läuferin und Influencerin. Auf Instagram können ihre rund 45.000 Follower verfolgen, wie sie sich seit Januar auf den Halbmarathon vorbereitet. Kollege Felix Hackenbruch hat mit ihr während eines Laufs durch den Tiergarten über das besondere Gefühl beim Joggen gesprochen, wie man den inneren Schweinehund im Zaum hält und welche Tipps Laufanfängern am besten helfen (T+). Motivierend!
Wenn sich Ihr Laufprogramm auf den täglichen Sprint zur U-Bahn beschränkt: Beim Berliner Halbmarathon macht man auch als Zuschauer eine ausgesprochen gute Figur. Dazu empfiehlt sich eine eiskalte Erfrischung: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kugel Tannennadel? Oder Brezel? Vielleicht doch lieber Ziegenmilch-Pistazie-Preiselbeere? Zum Saisonstart haben Berlins Eisläden wieder tief in die Kreativ-Kiste gegriffen. Welche Sorten unsere Geschmacksknospen besonders fordern werden und wie viel die Kugel Eis in diesem Jahr kostet, das haben meine Kollegen Isabella Klose und Christoph Papenhausen zusammengestellt (T+). Spoiler: Die 2-Euro-Grenze wird fast in allen Eisdielen überschritten. Nachvollziehbar?