Koalition streicht beschlossene Schul-Qualitätsstrategie

Aus der Reihe „Wir kürzen den Koalitionsvertrag“ – gestrichen werden kann folgende Passage auf S. 108:

Ein zentraler Baustein einer neuen Qualitätsstrategie ist die Einrichtung eines Berliner Landesinstituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Beschäftigten an Berliner Schulen.“

Doch daraus wird nichts.Bereits vier Monate nach der Ankündigung, besiegelt durch die Unterzeichnung des Vertrags, hatte Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse den „zentralen Baustein“ mitsamt der „neuen Qualitätsstrategie“ schon wieder in die Kiste gepackt (Begründungen: keine „Mittel“, Krieg und Corona). Und jetzt wird fürs „Lisum“, das gemeinsam mit Brandenburg betriebene Vorgängerinstitut, auch noch eine neue Leitung gesucht – unbefristet. Beworben wird die Stelle mit dem Hinweis auf eine „attraktive Bezahlung“ und (siehe oben unter „neue Qualitätsstrategie“) dem „zuverlässigen Arbeitgeber“. „Zufälliger Arbeitgeber“ hätte allerdings besser gepasst.

Warum ein neues Landesinstituts für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Berliner Schulbeschäftigten so wichtig gewesen wäre, können Sie hier lesen.