Gema nervt privaten Singkreis
Unter dem Motto „Musik zum Spaß – Session mit Gerhild“ trafen sich einmal die Woche ein paar Wilmersdorfer Hobbysänger im Nachbarschaftshaus am Schoelerpark – bis die Fahnder der Rechteverwertungsgesellschaft „Gema“ davon hörten, denn wie schon Wilhelm Busch wusste: „Musik wird oft gefunden, weil sie mit Geräusch verbunden. Da die zum Privatvergnügen nachgesungenen Werke nicht angemeldet waren, verlangte die Gema als „Schadensersatz“ rückwirkend für mehrere Monate eine „Vergütung mit 100 Prozent Kontrollkostenzuschlag“. Erst als Cay Dobberke von unserem „Leute“-Newsletter ChaWi nachfragte, ob’s bei der Gema irgendwo piept, wurde die Forderung zurückgezogen. Gerade nochmal Glück gehabt! p.s.: Hiermit gebe ich bekannt, dass ich gleich unter der Dusche „White Riot“ pfeifen werde. Damit die Gema-Fahnder nicht so früh aufstehen müssen. Statt Gebühren zu zahlen, überweise ich allerdings lieber eine kleine Spende an die Joe-Strummer-Foundation.