Berliner Verwaltung scheitert an zentralen IT-Projekten
Rund 20.000 von 85.000 Berliner Verwaltungscomputern laufen noch mit Windows 7. Da der Support für das Betriebssystem – genau wie dereinst bei Windows XP – nach mehrjähriger Vorwarnzeit völlig überraschend am Dienstag endete, leistet sich das Land verlängerten Support für rund eine Mio. Euro. Etwas schneller ginge es, wenn Landes- und Bezirksbehörden ihre Computer – wie im 2016 verabschiedeten E-Government-Gesetz geregelt – in die Obhut des landeseigenen IT-Dienstleistungszentrums gäben. Tun sie aber überwiegend nicht, weil es dem bewährten Prinzip „Haben wir schon immer / noch nie so gemacht!“ widerspräche. Als Kollateralschaden ist auch der Zeitplan für die Einführung der „elektronischen Akte“ akut gefährdet.