Bier-Sommeliers-Training für Hopfen-und-Malz-WM
Während sich Hertha ab heute in Kitzbühel auf die neue Saison vorbereitet, startet in Berlin das Trainingscamp des Nationalteams der Bier-Sommeliers. Was nach dem Motto eines Junggesellenabschlusses auf Mallorca klingt, ist bierernst (sorry!): Für die Weltmeisterschaft in München übt das Team die Präsentation und das Unterscheiden von Weizen, Hellem, Lager & Co. – am Freitag im „Brlo“ in Charlottenburg, am Sonnabend in der Brauerei „Lemke“ am Alex.
Aus Berlin ist Sommelier Florian Bauer dabei. „In der ersten Vorrunde muss der Bierstil am Geruch und Geschmack erkannt werden“, erklärt er auf Checkpoint-Anfrage. „In der zweiten geht es um Fehlaromen, die auf Brau- oder Lagerfehler zurückzuführen sind. Das kann dann nach Katzenpipi oder Butter riechen.“ Dutzende Biere werden ausgeschenkt – aber nur genippt: „Mit diesen Fehlaromen ist das kein Vergnügen.“ Sein Tipp für die WM im September? „Deutschland stellt das größte Team – aber Österreich hat die meiste Erfahrung.“ Prost!