Alkohol, CSD, ohje: Peinlicher Streit zwischen Spitzenpolitikern der Berliner SPD

Apropos zerrissen: In der Berliner SPD wird seit Tagen über einen Streit zwischen Innen-Staatssekretär Christian Hochgrebe und seiner Begleiterin mit dem derzeitigen Vorsitzenden der AG Queer der Partei, Mehmed König, getuschelt. Reichlich Alkohol soll beim Streit auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest in Schöneberg im Spiel gewesen sein. Passiv daran beteiligt ist offenbar auch Berlins neuer Queerbeauftragter Alfonso Pantisano (ebenfalls SPD), der den geschäftsführenden Landesvorstand der Partei inzwischen schriftlich über das Geschehen informierte. Das wurde dem Checkpoint bestätigt.

König machte den Vorfall zuvor bei Twitter öffentlich und sagte meinem Kollegen Alexander Fröhlich: „Da war ein heterosexueller weißer Mann mit Machtposition in meinen geschützten Raum und hat mich körperlich bedroht.“ Hochgrebe – wir erinnern uns: Innen-Staatssekretär des Landes Berlin – hält dagegen: „Ich war auf dem Motzstraßenfest den ganzen Tag dienstlich unterwegs. Beim VIP-Empfang habe ich ein, eineinhalb Bier getrunken. Herr König hat sich mir mehrfach in den Weg gestellt. (…) Dann habe ich ihn sanft beiseitegeschoben und bin gegangen.“

Liebe Grüße vom VIP-Empfang der Krabbelgruppe Berliner Sozialdemokratie. Wer komplett politikerverdrossen werden mag, liest die gesamte Geschichte hier. Das S in SPD steht für Selbstverzwergung.