Berlin-Wahl 2026: Bezirke melden Tausende Bewerbungen als Wahlhelfende
Rund 40.000 Wahlhelfende braucht die Hauptstadt. Einige Bezirke haben schon 75 Prozent ihres Bedarfs gedeckt. Wer am Wahltag helfen will, sollte sich frühzeitig registrieren. Von Daniel Böldt.
Wie sich die Zeiten ändern: Bei der Wiederholungswahl 2023 musste das Land Berlin seine Bürgerinnen und Bürger noch mit einem unverschämt hohen Erfrischungsgeld (bis zu 240 Euro) locken, um auch ja ausreichend Wahlhelfende in die Lokale zu locken.
Für die Abgeordnetenhauswahl 2026 gibt’s wieder den regulären Satz (bis zu 120 Euro) – trotzdem müssen Sie sich womöglich sputen, wenn Sie am 20. September zum Demokratie-Dienst antreten wollen. Außer Friedrichshain-Kreuzberg haben alle Bezirke bereits mit der Akquise begonnen und überbieten sich nun gegenseitig mit Erfolgsmeldungen.
Neukölln meldet „250 Interessierte“, Lichtenberg 350, Charlottenburg-Wilmersdorf „über 600 Bewerbungen“. Marzahn-Hellersdorf setzt mit „rund 2100 Bereitschaftserklärungen“ einen drauf und wird sogleich von den „ca. 3000 Bereitschaftserklärungen“ aus Tempelhof-Schöneberg überflügelt. Damit wären 75 Prozent des Bedarfs in dem Bezirk gedeckt – eine Quote, die auch Treptow-Köpenick meldet.
Insgesamt plant Berlin für die Wahl mit 40.000 Helferinnen und Helfern. Wenn Sie dabei sein wollen, scheint Eile geboten: Anmelden können Sie sich hier.