Gruft, Gothic und Gemälde: Das Wochenende in Berlin
Zwischen Gruft und Gothic, Barock und Bark Date: Hier kommen neun Tipps für zwei spannende Tage drinnen oder draußen.
SONNABEND
+ Tag der offenen Tür in Berlins berühmtester Krypta: Nach sechs Jahren Sanierung wird die Hohenzollerngruft wiedereröffnet. Der Eintritt ist frei, der Andrang garantiert groß – letzter Einlass ist um 17 Uhr.
+ Servicehinweis für Oma und Opa (und ihre Familien): Nur noch heute haben alle ab 65 Jahren freien Eintritt in den Tierpark.
+ Stadtführung mit Perspektivwechsel: Die ehemals wohnungslose Petra Elten vom Verein Querstadtein bietet die Tour „Ich sehe das, was ihr nicht seht“ rund um den Hauptbahnhof an und zeigt, was im Mikrokosmos aus Reisenden, Sicherheitsdiensten und Straßenzeitungsverkäufern sonst verborgen bleibt.
SONNTAG
+ Einen flauschigen Freund fürs Leben finden Sie vielleicht auf der Trabrennbahn Karlshorst: Beim „Bark Date“ treffen Hunde aus dem Tierschutz auf Herrchen und Frauchen in spe.
+ Frühling für die Ohren gibt’s im Kammermusiksaal der Philharmonie: Das junge Ensemble spielt Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“, dazu Werke von Schubert, Brahms und anderen Komponisten.
+ Flohmarkt, aber düster: Der Dunckerclub in Prenzlauer Berg lädt zum Gothic-Design- und Trödelmarkt mit Kleidern, Büchern und Kunst.
SONNABEND & SONNTAG
+ Das Technikmuseum kritisiert in der neuen Intervention „Carbon Culture“ die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und zeigt, warum es zukünftig auch ohne Kohle, Öl und Gas gehen muss.
+ Kurzer Ausflug mit der S7: Das Potsdamer Barberini zeigt die Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ mit mehr als 110 Werken aus internationalen Sammlungen – viele mit Berlin-Bezug.
+ Endlich piept’s wieder: Kraniche, Gänse und andere Zugvögel kommen zurück. Laut Wildtierexperte Derk Ehlert beobachtet man die Anreise am besten vormittags – und dort, wo man freie Sicht hat, etwa am Tegeler See, am Müggelsee oder auf dem Drachenberg.