Wo der Lehrkräftemangel am größten ist

Neues Schuljahr, altes Problem: Drei Viertel aller öffentlichen Schulen Berlins haben zu wenige Lehrkräfte, Tendenz: weiter sinkend. Und die Spaltung wächst: Manche Schulen bieten mehr Unterricht an als vorgesehen, andere viel zu wenig. Moritz Matzner von unserem Datenteam hat gemeinsam mit Tamara Flemisch (Webentwicklung), Lennart Tröbs (Design) und Hendrik Lehmann (Produktion) die Situation Schule für Schule analysiert und interaktiv nutzbar aufbereitet. Erstmals lässt sich so detailliert und übersichtlich vergleichen, was wirklich los ist an den Berliner Schulen – und die Krise ist sehr konkret. Sie können sich das exakte Angebot der Unterrichtsstunden einer jeder Schule sowohl in absoluten Zahlen also auch prozentual anschauen und so auf einen Blick erkennen, wie sehr diese unter- oder überversorgt ist. Die Werte liegen zwischen 65,5 % und 124,7 %. Besonders bemerkenswert ist der dramatische regionale Unterschied: Nur ein einziger Bezirk kommt immerhin im Durchschnitt auf annähernd 100 % Versorgung – im schlimmsten Bezirk ist das sogar nur einer einzigen Schule vergönnt.

Ein „Must read“ also für alle, die mit den Berliner Schulen zu tun haben – ob als Eltern, Schüler und Lehrer, ob als Politiker oder interessierte Bürger. Alle Zahlen, Daten und Texte finden Sie hier.