Impfpflichtdebatte der Leser:innen

Oder soll’s doch lieber die Impfpflicht sein? Wir haben Sie gefragt (CP von gestern). Einige Leser finden, gegen die Pandemie „hilft nur eine klare Verpflichtung, zumindest derjenigen, die bei uns mit Menschen zu tun haben, die vor Infektionen geschützt werden müssen“ (Gerhard Bechtoldt). Eine Pflicht für Personal an Kitas und Schulen sei vertretbar, den Kids steht schließlich Bildung zu (Hannelore Kern). Andere verweisen auf die individuelle Risikoabwägung: „Muss jeder für sich selbst entscheiden“ (Harald Oczko). Gegen die Pflicht ist auch Ursula Brundiers – ebenso dagegen, dass es wegen Impfverweigerern weitere Lockdowns und Einschränkungen gibt. Kann sich ja jeder schützen. Ähnlich sieht es Peter Clever: „Man muss in einer freien Gesellschaft die aushalten, die sich nicht impfen lassen wollen. Aber diese müssen dann auch aushalten, wenn sie sich besonderen Schutzmaßnahmen unterwerfen müssen“. Gero Neugebauer schreibt: Wer sich freiheitlich gegen eine Impfung entscheidet, „erwirbt dadurch weder das Recht noch die Freiheit, andere zu infizieren.“