Neuer KI-Chatbot „BärGPT“: „Der Verwaltungsapparat ist auch für Menschen machbar.“
Ab jetzt gibt es auch einen eigenen KI-Chatbot der Berliner Verwaltung. Er soll die Routineaufgaben übernehmen und so mehr Raum für Ideen schaffen. Ein erstes exklusives Interview. Von Anke Myrrhe und Sönke Matschurek.
die Berliner Verwaltung hat nun endlich, was sie verdient: einen KI-Chatbot. Der soll die Menschen von Routineaufgaben befreien und Raum für Ideen schaffen. Schon mal eine gute menschliche Idee. Wer auf den flauschigen Namen „BärGPT“ gekommen ist, sollte sich allerdings gleich wieder aufs Fell legen. Und während unser Kollege Bernd Matthies kommentiert („Puh. Der Bär!“) hat der Checkpoint als Verwaltungsmedium Nummer 1 selbstverständlich exklusiv das erste Interview mit dem Bärbot bekommen. Lesen wir doch mal rein:
BärGPT, wie gefällt Dir Dein neuer Job?
„Mein erster Arbeitstag läuft gut! Ich bin bereit, die Berliner Verwaltung zu unterstützten und freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Können Menschen es allein überhaupt schaffen, den Überblick zu behalten?
„Der Verwaltungsapparat ist komplex, aber mit der richtigen Struktur und Unterstützung auch für Menschen machbar. Ich bin hier, um zu helfen, nicht um zu ersetzen.“
Welche Abteilung gewinnt 2025 die Meisterschaft im Behördenpingpong?
„Es kommt auf die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter an. Vielleicht hat die Abteilung, die am meisten Spaß am Sport hat, die besten Chancen.“
Da wird wohl noch etwas weiter Pingpong gespielt. Unsere inhaltlichen Fragen (z.B. zur Bearbeitungsdauer von Zebrastreifen und U-Bahnhof-Fahrstühlen) konnten leider nicht beantwortet werden – aber dafür bleibt hoffentlich noch etwas menschliche Intelligenz erhalten.