Stellen nicht besetzt: Berliner Projekt „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“ ist zu großen Teilen gescheitert

Zwei Bezirke konnten die befristeten Stellen besetzen, in den anderen sind die Ausschreibungen noch in Vorbereitung, ein Eingestellter sprang wieder ab oder es fand sich niemand. Von Margarethe Gallersdörfer und Stefan Jacobs.

Stellen nicht besetzt: Berliner Projekt „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“ ist zu großen Teilen gescheitert
Foto: dpa / Peter Gercke

Wie steht’s eigentlich um das Ende 2024 vom Senat mit den Bezirken vereinbarte Projekt „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“? Kurz vor der Jahresmitte 2025 melden genau zwei von zwölf Bezirken die erfolgreiche Besetzung beider Stellen für das zunächst bis Ende dieses Jahres befristete Projekt. Zwei weitere wollen es bis 1. Juni hinbekommen. In zwei Bezirken laufen die Ausschreibungen, in zwei weiteren sind sie noch „in Vorbereitung“ (wobei die Neuen erst mal zum Lehrgang in die Verwaltungsakademie müssen). In drei Bezirken scheiterten die Ausschreibungen, weil sich kein geeigneter Bewerber fand (Q: Senatskanzlei auf Anfrage von Michael Dietmann, CDU). In Spandau sprang einer von zwei Eingestellten gleich wieder ab, weil er in Brandenburg was Unbefristetes fand. Klingt alles sehr nach Problemlösungssimulation auf Berliner Art.