Florian Schmidt schlägt Einkaufsagentur vor
„Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“, meinte Albert Einstein – aber der hat während seiner Zeit in Berlin (1914 bis 1932) auch keine Schwierigkeiten damit gehabt, eine Heimstatt zu bezahlen. Das geht heute vielen Menschen anders. Florian Schmidt, als Baustadtrat immer auf der Suche nach der Weltformel fürs Wohnen, schlägt deshalb im Namen der Grünen die Gründung einer Einkaufsagentur vor. Bisher gebe es „keine koordinierte Strategie“ für den Weg zum Ziel, die Hälfte der 1,9 Millionen Wohnungen in Berlin „gemeinwohlorientiert zu verwalten“ – entweder durch staatliche Aufkäufe zugunsten landeseigener Gesellschaften und Genossenschaften, oder durch „Abwendungsvereinbarungen“, mit denen sich private Eigentümer zu einer Verwaltung nach „sozialen Kriterien“ verpflichten. Nach Einführung des Mietendeckels sind zwar in Berlin die Mieten leicht gesunken, allerdings brach auch die Zahl der Wohnungsangebote ein. Zudem steigt der Kaufpreisdurchschnitt ebenso weiter wie die Zahl der Mietshäuser, die in Eigentumswohnungen umgewandelt werden.