„Morbus Plakatensis“: Warum jetzt schon so viele Wahlplakate hängen

Neben kostenpflichtigen Flächen nutzen Parteien Volksbegehren für frühe Plakate. Das ist erlaubt, solange ein thematischer Bezug besteht, auch wenn Hinweise oft kaum sichtbar sind. Von Sönke Matschurek.

„Morbus Plakatensis“: Warum jetzt schon so viele Wahlplakate hängen
Foto: IMAGO / Berlinfoto

Frühlingsgefühle in Berlin: Im Garten zwitschern die Vögel, im Park blühen die Krokusse und an den Laternen sprießen lächelnde Politikerinnen und Politiker. Sechs Monate vor der Wahl erreichten uns zuletzt viele irritierte Mails aus der Checkpoint-Community: Dürfen die das?

„Einzelne Parteien scheinen von der ‚Morbus Plakatensis‘ ergriffen zu sein“, schreibt Landeswahlleiter Stephan Bröchler gut gelaunt.