SPD nennt die Berliner Schule einen „Moloch“
Einen Missbilligungsantrag der CDU hat Senatorin Busse gerade überstanden – obwohl auch in der Koalition die Unzufriedenheit wächst. Für die SPD dankte Geschäftsführer Torsten Schneider (der bei der Wahl aus dem Parlament geflogen war und nur durch einen Rochade-Trick von Raed Saleh doch noch als Nachrücker zurückkehren konnte) während der Debatte der Ex-Schulleiterin immerhin dafür, dass sie sich „in den Moloch“ hängt. Damit hat er schön beschrieben, was unter der Führung seiner Partei in mehr als 25 Jahren aus der Berliner Schule geworden ist: „Eine grausame Macht, die immer wieder neue Opfer fordert und alles zu verschlingen droht“ (Q: Duden) – und zwar vor allem Kinder (Q: Bibel). Tja, Schicksal – willkommen in Berlin!
In welchem Zustand sich die SPD-Bildungspolitik befindet, beschreibt unsere Schulexpertin Susanne Vieth-Entus hier.