Das sind Berlins Wohltäter der Woche

Essen organisieren, Menschen aufnehmen und vieles mehr: Alle, die in der Geflüchteten-Hilfe mit anpacken, wollen wir diese Woche ehren. Hier sind sie. Von Julius Betschka

Das sind Berlins Wohltäter der Woche
Am Berliner Hauptbahnhof werden Hilfsgüter an Ukraine-Geflüchtete verteilt. Foto: Jürgen Held/Imago

Bronze, Silber und Gold: Ein komplettes Checkpoint-Medaillenset geht diese Woche an all die Menschen, die Flüchtlinge aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben, die beim Übersetzen helfen oder beim Ankommen in Berlin. An die, die ehrenamtlich oder beruflich Unterkünfte organisieren. An die, die an 16 Stunden Tagen über ihre persönlichen Grenzen hinausgehen. An die, die Menschen aus der Ukraine kostenlos ärztlich versorgen. An die, die keinen Unterschied machen, welche Hautfarbe ein Flüchtling hat. An die vielen Berlinerinnen und Berliner, die Spenden sammeln.

Zum Beispiel an Restaurantbesitzer Herkules aus dem „Kin Za“. Er hat ein Hilfsnetzwerk aufgebaut. Fährt über Rumänien und Moldawien bis nach Odessa – zweimal schon. Pauline Faust hat ihn porträtiert.

Oder an Pascal und Philipp Grothe, Manuela Affeld, Zoltan Lanyi, Julius Wallendorf, Frank Basner und Stephan aus Mahlsdorf/Biesdorf, die von Berlin zur polnisch-ukrainischen Grenze pendeln. Johanna Treblin hat sie begleitet.

Oder an Vera und Pauline aus der Muskauer Straße, die in der Markthalle Neun eine Sammelstelle für Hilfsgüter eingerichtet haben. Sechs Tage die Woche kann man dort Spenden abgeben – auch heute.

Oder an die sechs freiwilligen Helfer, die laut dem Volunteer-Planer heute bis in den Morgen am Berliner Hauptbahnhof die Stellung gehalten haben. Oder, oder, oder…

Sie fragen sich: Wie kann ich spenden? Wo können sich Freiwillige melden? Wer und was wird jetzt wirklich gebraucht? Wir haben unseren umfassenden Überblick aktualisiert. Inklusive einer umfangreichen Link-Liste mit Hilfsorganisationen.