Der Bausenator ist im Urlaub, im Urlaub, im Urlaub… Christian Gaebler nimmt sich eine dreiwöchige Auszeit bis in den November hinein
Berlins Bausenator nutzt die Ferienzeit für eine ausgiebige Pause. Doch wer vom Politikbetrieb abschaltet, kann keine O-Töne mehr geben, etwa zu einer Recherche über Geisterhäuser. Von Lorenz Maroldt.
„Eine Innenministerin ist immer im Dienst“, teilte das Innenministerium zu einem griesgrämigen „Bild“-Bericht über die auf Mallorca urlaubende Innenministerin mit. Und was ist mit Bausenatoren? Für eine Recherche über Geisterhäuser hatten wir am 19.10. um ein Statement von Christian Gaebler gebeten. Antwort der Pressestelle am folgenden Tag: „Mit dem Senatoren-O-Ton wird es leider nichts, weil Senator Gaebler im Urlaub ist.“ Gut so! Niemand hat etwas von dauererschöpften Bausenatoren, die auch während des Erholungsurlaubs im Dienst sind. Nachfrage am 20.10.: Die ganze darauffolgenden Woche? Antwort: „Er ist die ganze Woche weg. Tut mir leid.“ Nachfrage am 25.10.: Wann könnte es denn vielleicht etwas werden mit einem Statement? Antwort: „Wir können Ihnen bis zum 31.10.2023 leider weder eine sprachliche noch eine für den Senator zitierfähige Beantwortung zur Verfügung stellen.“ Okay, und wann ist er denn nun wieder zurück? „Da Senator Gaebler erst am 6.11. wieder im Dienst ist…“
Der Checkpoint hat sich deshalb auf den Weg nach Mallorca gemacht, in der Hoffnung, neben Nancy Faeser in Camp de Mar vielleicht auch Christian Gaebler am Ballermann zu treffen – leider vergeblich: Faeser war schon zurück, und Gaebler blieb verschwunden. Immerhin können wir aber so den Checkpoint-Diensturlaub nutzen, um Ihnen mit diesem Newsletter fröhliche 25 Grad und Sonnenschein aus Porto Cristo ins Postfach zu schicken. Bitte keinen Neid oder Häme!