Abkürzungswirrwarr in der Bildungsverwaltung
In der Kürze liegt die Würze, dachte sich wohl Sandra Scheeres' Verwaltung. Aus Fachbegriffen wurde so Buchstabensalat mit "saLzH". Von Lorenz Maroldt.
Zur Lektüre der Mitteilungen aus der Bildungsverwaltung von Senatorin Sandra Scheeres ist mittlerweile neben einem „Schwüz“ (Schwurbelübersetzungsverzeichnis) auch ein „Schwaz“ (Scheeres‘ wundersames Abkürzungsverzeichnis) unabdingbar. Damit können Sie auch folgenden Hinweis zur digitalen Nachrüstung der Schulen (Stand heute, 4.1.) wertschätzen: „Insgesamt stehen somit über 50.000 Tablets für Berliner SuS zur Verfügung. Des Weiteren geht die Senatorin davon aus, dass das saLzH zunächst bis 17.1. verlängert wird.“ Alles klar? Nein? Na, dann fragen sie doch mal die Berliner Schülerinnen und Schüler – seit die das „schulisch angeleitete Lernen zu Hause“ praktizieren, sind die (im Gegensatz zu ihren Eltern) alle „haguadabeschuszübst“ (hart genug, um auch das Berliner Schulsystem zu überstehen) und können Ihnen sicher weiterhelfen.