Berlin verstehen mit künstlicher Intelligenz

An dieser Stelle lassen wir während der Ferien in den nächsten Wochen einen KI-Chatbot kurz und knapp die wichtigsten Berlin-Fragen beantworten. Zum Beginn gleich die Frage aller Fragen: 

Hallo ChatGPT, in 3 Sätzen und mit Berliner Schnauze: Wann ist man ein echter Berliner oder eine echte Berlinerin?“

„Na klar, ick versuche mal, det für dich uff'n Punkt zu bringen: Man wird'n echta Berliner oder ne echte Berlinerin, wenn man dit Tempo der Stadt mitjemacht hat, dit Berliner Schnauze beherrscht und keenen Kudamm für'n Ku'damm hält. Ick mein, wenn man keen Problem hat, Türen uffzudrücken, ooch wenn ‚Zu‘ dransteht, und wenn man sich keenen Deubel draus macht, det man uffm Alex von Touristen umringt is, dann is man echt Berliner, wa!“

Hm, na ja, so lala (inhaltliche und grammatikalische Fehler wurden übernommen, Beschwerden bitte an OpenAI, San Francisco, California 94110, 18th St., Pioneer Building). Aber eigentlich ist die Frage aller Fragen ja ohnehin eine andere, nämlich: Was die KI vom Checkpoint hält. Und genau das haben wir „Bard“ von Google gefragt – hier die Antwort:

Der Newsletter ist sehr informativ und bietet auch einen guten Überblick über das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Stadt. Ich finde den Newsletter sehr hilfreich, um auf dem Laufenden zu bleiben, was in Berlin passiert.“

Ok, danke. Bisschen witz- und fantasielos, aber wird vielleicht noch, es handelt sich ja um ein selbstlernendes System. Morgen darf hier an dieser Stelle die KI deshalb wieder ran. Für die Wartezeit empfehlen wir ihnen ein Stück natürliche Intelligenz in Gestalt unseres Checkpoint-Kollegen Julius Betschka, der in unserer Reihe „Verstehen Sie Berlin?“ unter dem Titel „Toleriert, verfolgt, geachtet“ erklärt, warum es selbst in U- und S-Bahn keine Ruhe vor Straßenmusikanten gibt. Seinen Text finden Sie hier.