Wenig Unterstützung: Initiative „Berlin werbefrei“ sieht Teil-Schuld beim Senat
Die erste Unterschriftensammlung der Initiative war in 2018. Es fehlt die Kontinuität, sagt der Initiator. Doch diese wurde vom Senat unterbrochen und über Jahre verzögert. Von Valentin Petri und Christoph Papenhausen.
Ist Berlin volksentscheidsmüde? Darauf deutet jedenfalls die bisher maue Unterstützung für die beiden Volksbegehren hin. „Berlin autofrei“ hat nach drei Monaten Sammelphase 46.200 Unterschriften eingereicht, „Berlin werbefrei“ sogar nur rund 14.000. Damit es am 20. September zu einem Volksentscheid kommt, werden jeweils 174.000 gebraucht – und das spätestens bis zum 8. Mai.
„Berlin werbefrei“ macht den Senat mitverantwortlich für den geringen Zulauf.