Kampf gegen „Cash only“: Kartenzahlung soll auch bei Berliner Gerichten kommen

Viele Gerichte wollen für Gebühren noch Bargeld sehen. Kammergerichtspräsidentin Andrea Diekmann lässt nun 13 Kartenzahlungsterminals anschaffen, um sie in Berlin zu verteilen. Von Valentin Petri.

Kampf gegen „Cash only“: Kartenzahlung soll auch bei Berliner Gerichten kommen
Foto: IMAGO / Michael Bihlmayer

Mit gefüllter Börse sollte sich wohl keiner dem Kotti nähern – dafür aber den Berliner Gerichten. Die wollen vielfach noch Bares sehen, etwa für Gebühren, wie sie bei Klageverfahren oder Kirchenaustritten anfallen.

Doch kaum hat der Senat seinen Kampf gegen „Cash only“ angekündigt (CP von Dienstag), hat auch Kammergerichtspräsidentin Andrea Diekmann ein Einsehen und katapultiert die letzten Zivilgerichte vorsichtshalber ins digitale Zeitalter: Sie lässt 13 Kartenzahlungsterminals anschaffen.

„Der Aufwand für das Handling von Bargeld soll reduziert werden“, schreibt ein Gerichtssprecher auf Nachfrage.