Büste von Fritz Bauer schmückt Justizministerium

Heute vor 117 Jahren kam Fritz Bauer zur Welt – als Generalstaatsanwalt verfolgte er nach dem Krieg gegen große Widerstände alte Nazis, rehabilitierte Widerstandskämpfer und informierte den israelischen Geheimdienst über den argentinischen Wohnort von Adolf Eichmann. Seit ein paar Tagen schmückt eine Büste Bauers, geschaffen vom Berliner Künstler Pavel Feinstein, den Eingang zum Bundesjustizministerium (hier ein Bericht der Jüdischen Allgemeinen). Auch das Foyer selbst trägt seit Anfang des Jahres Bauers Namen. Jetzt fehlt nur noch die Straße davor – sie heißt heute noch Mohrenstraße.