Schulen

Eingespart, kaputtgespart? In einem Brief appellieren die Schulleiter-Verbände an die Politik, ihre flexiblen Gelder nicht zu kürzen. Wie berichtet, sollen Berlins Schulen künftig nur noch einen Bruchteil des Geldes aus dem sogenannten „Verfügungsfonds“ erhalten – maximal 3000 statt wie bisher 28.000 Euro pro Schule. „Ein tiefgreifender Einschnitt“ in die finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Schulen seien die Kürzungen um durchschnittlich 85 Prozent, „ein Schlag ins Gesicht der Berliner Schule“, ein drohender „Lockdown ganz anderer Art“, heißt es in einer Beschwerde-Presseerklärung der fünf Berliner Schulleiterverbände, die dem Checkpoint vorliegt. Mehr lesen Sie bei meiner Kollegin Susanne Vieth-Entus. Die debattierten Gelder können von den Schulen flexibel ausgegeben werden, zum Beispiel für Studientage, aber auch für die Schulhof-Gestaltung oder für Reparaturen.

Lösungsvorschläge, wie man anders „hervorragend sparen“ könne, liefern die fünf Schulleiter-Verbände gleich mit: Das kostenlose Mittagessen für alle, unabhängig vom finanziellen Status der Eltern, wird in dem Schreiben als politische Fehlentscheidung bewertet. Außerdem könne man doch einfach den „Kaufzwang“ beim „ITDZ-Shop“ aufheben. Die Schulen haben ihr Material bei der Behörde zu bestellen, das sei nicht nur teurer als nötig („Wenig aktuelle Technik zu stark überhöhten Preisen!“), sondern auch aufwändig und ineffizient (aktuelles Beispiel hier). Lieb gemeinter Reminder an die Verwaltung: Das „D“ in ITDZ steht eigentlich für Dienstleistung …