Rauchzeichen aus Charlottenburg: Wo Wegner und Saleh ihre Koalitionsfrieden schmieden
Rauchzeichen aus Charlottenburg: Wenn es ernst wird, treffen sich der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und SPD-Fraktionschef Raed Saleh im Restaurant „Palace“. Bei Hummus, Lammfleisch und Mezze werden Koalitionskonflikte gelöst, bei einer Shisha lösen sich Unstimmigkeiten in Rauch auf. Wegner sei „ein ganz Netter“, sagte ein Mitarbeiter dem Tagesspiegel. „Nicht so hochnäsig.“ Seine bevorzugte Shisha-Geschmacksrichtung: „Sternstaub“, ein leichter Tabak mit Grapefruit-Note für Einsteiger. Shisha-Profi Saleh greife zu Limette-Minze. Der Ort, die Rituale, der „Sternstaub“ – das sagt viel darüber aus, wie und von wem Berlin regiert wird, erklärt Daniel Böldt hier. Große Leseempfehlung!
Raus aus der Rauchwolke, rein in den Alltag. Tausende Eltern treibt gerade nur eine Frage um: Gymnasium oder Sekundarschule? Am Donnerstag startet die Anmeldefrist für öffentliche Sekundarschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen. Die Wahl des richtigen Lernortes ist knifflig. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir in den vergangenen Monaten sämtliche verfügbaren Daten gesammelt, mit Expertinnen und Experten gesprochen und die Verfahren Schritt für Schritt aufgedröselt – Bezirk für Bezirk, jeweils mit den spezifischen Herausforderungen und Chancen. Hier finden Sie alle Informationen.
Vor der Lektüre, währenddessen und/oder danach empfehlen wir unbedingt ein Eis in der Sonne. Small-Talk-Thema für die Warteschlange: Die Union der italienischen Speiseeishersteller hat „Pinocchio“ zur Sorte des Jahres gekürt. Milcheis vermischt mit Erdbeersorbet, garniert mit schokoladenüberzogenen Grissini: Das sieht im Ergebnis in etwa so aus wie Nichtraucher nach drei Runden „Sternstaub“. Ist aber bestimmt köstlich.
Garantiert ein Erlebnis ist der Auftritt der beiden Kinder- und Jugendchöre aus Kyiv, die, wie gestern berichtet, ab 18 Uhr in der St. Johanniskirche in Moabit singen. Kleine Korrektur: Eingeladen wurden sie von der Sing-Akademie zu Berlin, nicht von der Berliner Sing-Akademie. Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Und die witzigsten, schönsten und skurrilsten „KIEKSTE“-Fotos 2025 sehen Sie nur noch heute in der Galerie DERBILDERRAHMEN.BERLIN (Wielandstraße 13). Nachschub gibt’s monatlich: Die Gewinnerfotos des Februars zeigen eine herzliche Fassade, einen warmen Pfosten und Schneefrust in Friedenau. Vielen Dank an die Fotografinnen! Sie erhalten einen gerahmten Druck und qualifizieren sich für den Wettbewerb zum „KIEKSTE“ des Jahres in Kooperation mit DASBILD.BERLIN. Wir freuen uns jetzt schon auf die Vernissage im kommenden Jahr. Und freuen uns jederzeit über Ihre besten Berlin-Bilder: checkpoint@tagesspiegel.de.