Nur noch vier Einrichtungen fehlen: Fast alle Berliner Freibäder haben Expresskassen eingerichtet
„Online First“ heißt es für Schwimmer in der Hauptstadt: Denn wer im Internet ein Ticket gekauft hat, darf schneller ins kühle Nass. Sport frei! Von Julius Betschka
Bei einer der 52 Ankündigungen aus dem Sofortprogramm des Berliner Senats läuft es wie geschmiert. Die Expresskassen für Freibäder, auf die man sich angeblich am Wochenende als politisches Ziel geeinigt hatte, werden nämlich längst umgesetzt. Nur im Sommerbad Neukölln, im Sommerbad Kreuzberg sowie im Kombi- und im Sommerbad Mariendorf gibt es sie noch nicht, teilte eine Sprecherin der Bäderbetriebe auf Checkpoint-Anfrage mit. Das soll aber im Laufe des Sommers erledigt werden. Hat sich der aktuelle Senat etwa mit den Federn des ehemaligen geschmückt?
Sei's drum – die Sportsenatorin Iris Spranger ist ja eh die alte und die neue. Wichtig für Sie ist ohnehin vor allem: Inhaber von Online-Tickets, Jahreskarten oder Mehrfachkarten dürfen nun an den langen Schlangen vorbei und in olafscholzscher „Deutschlandsgeschwindigkeit“ ins Schwimmbad. Bisher nutzen den Online-Service aber nur sieben Prozent der Gäste, die anderen kaufen langwierig Tickets vor Ort. Eine Sprecherin der Bäderbetriebe hofft, dass es rasch mehr werden, sobald sich die „Online First“-Strategie herumspricht. Wir begrüßen die Expresskassen mit einem kräftigen: Sport frei!