Messe Berlin feiert ihr 200-jähriges Bestehen

Während das landeseigene Unternehmen einen Festakt begeht, sind die Probleme der jüngsten Vergangenheit ungelöst: Die Zukunft der IFA und Filzvorwürfe. Von Daiel Böldt

Messe Berlin feiert ihr 200-jähriges Bestehen
Die Messe Berlin braucht wegen der anhaltenden Pandemie weitere Finanzhilfen. Foto: Joko/Imago

Hallejula! Die Messe Berlin feiert heute Abend ihr 200. Bestehen. Eine Festrede wird dabei auch Franziska Giffey halten. Ob sie dann was zur möglichen Wahlwiederholung sagt? Schau’mer mal! Aber die landeseigene Messe Berlin GmbH hat ohnehin ganz eigene Probleme. Ihr droht mit der Internationalen Funkausstellung (IFA) der Verlust einer ihrer prominentesten Veranstaltungen. Ihr hängt immer noch der Filz um den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Wolf-Dieter Wolf nach (einigen vermutlich besser bekannt als Ex-Verwaltungsratschef beim RBB). Und zu allem Überfluss hat Corona auch noch gezeigt, dass es ab und zu auch mal digital, statt analog geht.

Auf all diese Herausforderungen muss Messe-Geschäftsführer Martin Ecknig Antworten finden, dürfte aber bei einer Anhörung gestern im Wirtschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses mehr Fragen bei den Parlamentariern hinterlassen haben. IFA: Man ist in Verhandlungen. Filz: Man trage zur Aufklärung bei, sei aber nicht wirklich betroffen. Messe-Geschäft in der Zukunft: Wird schon werden mit mehr Digitalisierung und Klimaneutralität. Clever hingegen von Ecknig: Er bot an, weitere Fragen beim Festakt heute Abend zu beantworten.