Berlins drei schönste Buchstaben sind nicht BER
In den vergangenen Wochen haben Prominente an dieser Stelle ihre Lieblingsberlinsätze vorgestellt. Man soll zwar aufhören, wenn’s am Schönsten ist, aber das wäre auch irgendwie langweilig. Deshalb folgt eine Liebeserklärung an die drei schönsten Buchstaben der Stadt. Nee, es ist nicht „BER“, keine Sorge. Es geht auch ausnahmsweise mal nicht ums „Wir“. Meine Liebe gilt dem „Ick“. Es ist doch so: Ick hat keine Zeit, bleibt aber trotzdem sitzen. Ick ist nicht freundlicher als nötig, aber herzlicher als erwartet. Ick hat Träume, aber die Füße fest aufm Boden. Ick schießt nen Hattrick und beschwert sich trotzdem über den Schiri. Ick hat’s manchmal nicht leicht, aber trotzdem gute Laune. Ick hat keine Ahnung, aber dafür nen großes Maul. Und Ick hat sogar ein eigenes Gedicht:
Ick sitze da un‘ esse Klops, uff eemal klopp's
Ick kieke, staune, wundre mir,
uff eemal jeht se uff die Tür.
Nanu, denk ick, ick denk nanu
jetz isse uff, erst war se zu!
Ick jehe raus und blicke
und wer steht draußen? Icke!