Liebe in Zeiten von Corona
3000 Kilometer ist der Grieche Kleon Papadimitriou mit dem Fahrrad von Schottland aus, wo er wegen Corona seit März festsaß, zu sein Lieben nach Hause gestrampelt, 48 Tage war er unterwegs.
Checkpoint-Leser Max Hornberger hat seine Partnerin, die in den USA lebt, dagegen seit Anfang Januar nicht mehr gesehen – für nicht-verheiratete Paare, die sich bei Ausbruch der Krise in verschiedenen Ländern aufhielten, können die Corona-Beschränkungen die Hölle sein. Inzwischen gibt es sogar eine Bewegung von Betroffenen, die sich unter den Hashtags #Loveisnottoursim und #Loveisessential sammelt. Es sieht so aus, als habe die Politik, auch die Deutsche, sie vergessen. Der Checkpoint schickt hiermit einen dringenden Hilferuf hinaus in die Welt – und zur Bundesregierung, die gegenwärtig dem EU-Rat vorsitzt und mehr Einfluss denn je hat.
Es gibt aber auch Paare, die erst während des Lockdowns zueinander gefunden haben – und die möchten wir kennenlernen. Also, wer sich bei Aldi oder in der Ringbahn in diese tiefgrünen Augen verliebt oder hinter dem Mundschutz ein strahlendes Lächeln erkannt und in einem magischen Moment beschlossen hat: „Mit dir will ich eine Durchseuchungseinheit bilden“ – bitte melden unter checkpoint@tagesspiegel.de.