Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Alexander Beyer (49), Schauspieler / Michael Kessler (55), Schauspieler, Komiker und Autor / Annika Klose (30), SPD-Bundestagsabgeordnete für Berlin Mitte / Richard Zven Kruspe (55), Gitarrist bei Rammstein / Michael Parensen (36), Innenverteidiger bei Union /„Die Berliner Malerin Barbara Quandt wird heute 75. Jahre alt. Eine wunderschöne Ausstellung und weitere kreative Jahre wünscht Christine“ / Eugen Ruge (68), Schriftsteller / Hans-Jürgen Schult (83), Aktionskünstler / Saralisa Volm (37), Schauspielerin, Bloggerin, Filmproduzentin und Autorin
Sonnabend –
Jutta Brückner (81), Regisseurin und Drehbuchautorin / „
Inge Esser feiert ihren Geburtstag mit der Gewissheit, Kinder und Kindeskinder mit deren Kindern feiern mit, wenn sie in der Stadt sind. Liebe Inge bewundernswerte Lebensjahre liegen hinter Dir – Achim Melchior“ /
Pegah Ferydoni (39), Schauspielerin und Synchronsprecherin /
Kirsten Harms (66), Theaterregisseurin und ehem. Intendantin der Deutschen Oper Berlin (2004-11) /
Thomas Scharff (52), Schauspieler
Hochzeit: „Am 25. Juni heiratet
Susanne Frank ihren Frank. Wir wünschen den Beiden von Herzen alles Gute, das Glück dieser Welt und immer einen Platz an der Ostsee. Behaltet euch lieb. Wir vom FP 4, deine IHS und ihr Mann“
Sonntag –„
Daggi, um ein Haar hätte ich ihn vergessen, deinen Geburtstag. Viel Glück und Gesundheit, Ty“ / „
Christa Grabia (73), ‚Hut ab‘ vor dir, weil du alles so gut meisterst. Wir wünschen dir weiterhin viel Kraft. In Freundschaft, deine SaMo“ /
Leander Haußmann (63), Film- und Theaterregisseur /
Matthias Heinrich (68), Weihbischof in Berlin /
Gottfried Honnefelder (76), Verleger /
Nadine Krüger (45), Fernsehmoderatorin /
Sigrid Löffler (80), Journalistin /
Sarah Mühlhause (40), Schauspielerin /
Jan Schütte (65), Regisseur / „Dem lieben
Dr. Wolfgang Thiel alles gute zum Geburtstag. Nächstes Jahr sind wir 50 Jahre Freunde. Da wird deinerseits mal eine Einladung fällig. Karin und Gerd!“
Gestorben – Ingrid Keller (geb. Ludolph), * 10. Oktober 1939 / Boike Rehbein, * 18. Februar 1965, Professor für Gesellschaft und Transformation in Asien und Afrika / Klaus Zietlow, * 29. Januar 1936
Stolperstein – Leo Mendelsohn wurde am 19. Mai 1906 in Dortmund geboren. Als die Familie nach Berlin zog, arbeitete Leos Vater als Destillateur in der Hauptstadt und bestritt damit das Einkommen der Familie. Im Winter 1915 verstarb Leos Mutter und da sein Vater mit Kriegsbeginn rekrutiert worden war, kamen Leo und seine Geschwister in Fürsorgeeinrichtungen unter. Mitte der zwanziger Jahre eröffnete Leo Mendelsohn ein Tabakwarengeschäft, das er bis 1929 betrieb. Leo Mendelsohn war zweimal verheiratet. Beide Ehen blieben kinderlos. Mit der schrittweisen Entrechtung und Verfolgung von Juden seit 1933 begannen auch staatliche Zwangsmaßnahmen gegen Leo Mendelsohn und seine Familienangehörigen. Fluchtpläne scheiterten. Im Rahmen der „Fabrikaktion“, bei der die letzten offiziell in der Hauptstadt verbliebenen Juden deportiert werden sollten, holte die Gestapo Leo und seine Ehefrau Helene am 2. März 1943 um 7 Uhr morgens aus ihrer Wohnung ab. Zwei Tage später wurden beide mit dem „34. Osttransport“ in das Vernichtungslager Auschwitz gebracht. Der damals 36-jährige Leo Mendelsohn wurde als „arbeitsfähig“ selektiert. Er musste im „Block 8“ des „Arbeitslagers Monowitz“ unter unmenschlichen Bedingungen Schwerstarbeiten im Straßenbau, bei Erdarbeiten und Lastentransporten verrichten. Durch die Hungerrationen, die im Lager Monowitz verteilt wurden, verloren die Häftlinge sehr schnell an Körpergewicht und es dauerte nicht lange bis sie komplett ausgezehrt waren. So auch Leo Mendelsohn, der heute vor 79 Jahren, am 24. Juni 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet wurde. An der Heinrich-Roller-Straße 17 in Prenzlauer Berg erinnert seit 2006 ein Stolperstein an Leo Mendelsohn.