Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Carolin Emcke (55), Publizistin / Stephanie Gossger (47), Film- und Theaterschauspielerin / „Die dritte Schnapszahl ist erreicht. Herzlichen Glückwunsch dem one and only Firmenchef der HEWID Heizelemente GmbH Marius Hauft von den Senioren.“ / „Morfar Helmut und mormor Uschi wünschen ihrem spitzenmäßigen dotterson Jonathan Guder von Herzen Happy Birthday!“ / Rainer-Michael Lehmann (62), ehem. für die SPD im AGH / „Lieber Marius, wir wünschen dir einen tollen Geburtstag, gute Nerven für den Hausumbau und ausgelassene große Feiern im neuen Lebensjahr.“ / Klaus Mertes (68), Theologe, Pädagoge und Autor / „Zum 35. Geburtstag unseres Sohnes Kai-Fabius Pribyl gratulieren wir aus der Ferne ganz herzlich!“ / Lara-Isabelle Rentinck (36), Schauspielerin / Bodo Uebber (63), ehem. Daimler-CFO, jetzt Vorsitzender des Berlin Center of Corporate Governance / Dieter Wemhöner (92),ehem. Boxer und Boxtrainer / Ulrich Woelk (62), Schriftsteller und Astrophysiker
Gestorben – Bernd V. Dreesmann, * 15. Juni 1936 in Düsseldorf / Dr. Johannes Faensen, * 12. Juni 1937 / Carsten Kaufhold, * 24. März 1967 / Marlis Meyn, * 12. November 1941 / Prof. Dr. Artur Kurt Simon, * 6. Mai 1938 in Wesermünde / Wolfgang Scheschonka, * 7. Mai 1940 / Werner Anton Franz Stanglmaier, * 27. März 1948
Stolperstein – Egon Jacks kam am 5. Oktober 1923 im brandenburgischen Hohen Neuendorf zur Welt und lebte dort einige Jahre mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Wilhelm (*1925). Später bezog die Familie eine Wohnung in Berlin, in der Neuen Königstraße 4 (heute Otto-Braun-Straße). Egon Jacks wurde als erster aus seiner Familie deportiert. Die Umstände seiner Verhaftung werden unterschiedlich geschildert: Im Entschädigungsverfahren gibt sein Onkel Alfred Jacks an, dass Egon wegen damals strafbarer homosexueller Handlungen festgenommen und ohne weiteres Gerichtsverfahren deportiert wurde. Seine Cousine Ruth Westermann schreibt dagegen, Egon sei verhaftet worden, als er einen Laden betrat – eine Viertelstunde vor der Zeit, die Juden zum Einkaufen nutzen durften. Fest steht, dass er heute vor 80 Jahren, am 15. August 1942, nach Riga deportiert wurde. Laut Gedenkbuch wurde er am selben Tag in den umliegenden Wäldern ermordet, im Alter von 18 Jahren. Aus der gesamten direkten Familie Egon Jacks’ überlebte nur Wilhelm. Die Eltern wurden 1943 nach Auschwitz deportiert. An der Otto-Braun-Straße 87 in Pankow erinnert ein Stolperstein an Egon Jacks.