Berlin heute
Verkehr – A114 (Pankow-Zubringer): Die seit März gesperrte Ausfahrt Bucher Straße (Richtung Dreieck Pankow) wird am Nachmittag wieder geöffnet. Der Verkehr auf der Bucher Straße, über die A114, wird über eine Behelfsbrücke geleitet, in beiden Richtungen gibt’s nur eine Spur.
A115 (AVUS): Zwischen AS Spanische Allee und Hüttenweg ist die rechte Fahrbahn gesperrt (9-15 Uhr).
Tegeler Weg (Charlottenburg): In beiden Richtungen ist auf Höhe Mörschbrücke nur ein Fahrstreifen befahrbar.
Kaiser-Friedrich-Straße (Charlottenburg): zwischen Zillestraße und Bismarckstraße in Richtung Kantstraße gesperrt (18 Uhr bis Sonntagabend).
Paulsternstraße (Haselhorst): Zwischen Gartenfelder Straße und Nonnendammallee ist bis Juni in beiden Richtungen nur eine Spur befahrbar.
Am Bahnhof Spandau (Spandau): In beiden Richtungen steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (7-18 Uhr).
A10 (Nördlicher Berliner Ring): Von 22 bis 3 Uhr kommt es zwischen der AS Birkenwerder und dem AD Kreuz Oranienburg in Fahrtrichtung AD Havelland (Hamburg) merhfach zu Verkehrshalten (je ca. 20 Minuten).
S-Bahn: Von 22 Uhr bis Montag, 1:30 Uhr, kommt es zu Unterbrechungen auf der S25 (Schönholz bis Henningsdorf), S1 (Frohnau bis Oranienburg) und S7 (Mühlenbeck-Mönchmühle bis Birkenwerder). Es fährt ein Ersatzverkehr.
Regionalverkehr: Ausfall der Züge des RE3 zwischen Bernau und Berlin Hbf. Bitte auf die S-Bahn umsteigen.
RB24: Die Bahnen aus/nach Eberswalde enden/beginnen in Bernau, die Züge aus/nach Senftenberg enden/beginnen in Berlin-Lichtenberg. Auch hier bitte die S-Bahn nutzen.
Gericht – Einem 28-Jährigen, der einen ihm bekannten Mann auf offener Straße mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben soll, wird der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung gemacht (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 621).
Heimuniversität – Pünktlich zum Semesterbeginn hat die HUch, die „kritische Studierendenzeitschrift der Humboldt-Universität“, ihre neue Ausgabe veröffentlicht. Themen diesmal: Klimakrise, Hongkong und das Berliner Hochschulgesetz. Neugierige können sich das Heft kostenlos nach Hause liefern lassen: Zur Bestellung per Mail geht's hier.
Berlin vor 75 Jahren – 17. April 1945: „Gestern hat die neue russische Großoffensive begonnen. Schon abends kamen Kampfflugzeug-Verbände der Russen über Berlin. Der Aufruf Hitlers an seine Ostkämpfer zeigt den Ernst der Lage. Ob seine darin in Bezug auf den Tod Roosevelts erhoffte Wendung eintritt, wird die Zukunft liefern [?] – glauben kann ich es aber nicht. In Berlin sind wir alle zum Bersten gespannt, denn nach dem Aufruf Hitlers soll ja um Berlin die Entscheidungsschlacht entbrennen. Was das für die immerhin noch mindestens 3 Millionen Menschen in Berlin bedeutet, braucht bei dem heute möglichen Einsatz furchtbarster Waffen nicht gesagt zu werden. Dazu noch die traurige Ernährungslage, wo man schon heute nicht mehr weiß, was man essen kann, ergibt ein Bild der nahen Zukunft, vor dem einem graut! Oder kann jemand glauben, daß die Russen, die sich von Stalingrad hierher bis vor die Tore Berlins gekämpft haben u. die Angloamerikaner über so viele Hindernisse, nun ausgerechnet jetzt schlapp machen u. wieder nach Hause gehen? So etwas Wahnsinniges kann nur jemand glauben, der es selbst ist!“
An dieser Stelle lesen Sie bis zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai Auszüge aus den Tagebüchern des Berliner Verlegers Curt Cowall.