Berlin heute
Verkehr – Potsdamer Straße (Tiergarten): Zwischen Ebertstraße und Ben-Gurion-Straße ist in Richtung Reichpietschufer nur ein Streifen befahrbar (täglich 9-14 Uhr, bis Anfang Mai).
Karl-Marx-Allee (Friedrichshain): Stadteinwärts sind vor der Straße der Pariser Kommune nur zwei Spuren befahrbar, das Rechtsabbiegen ist nicht möglich (bis Ende Mai).
Adlergestell (Adlershof): Auf Höhe Weerthstraße steht in beiden Richtungen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (bis Anfang Mai).
Schönwalder Allee (Hakenfelde): Zwischen Hohenzollernring und Hakenfelder Straße ist in beiden Richtungen nur eine Spur frei (bis Ende Juli).
Altonaer Straße (Tiergarten): An der Kreuzungszufahrt Bachstraße ist in Richtung Großer Stern nur ein Fahrstreifen verfügbar (bis Mitte Mai).
Friedrichstraße (Mitte): Nächtliche Sperrung zwischen Johannisstraße und Oranienburger Straße in Richtung Chausseestraße (20-5 Uhr, bis Donnerstag).
S-Bahn: Auf der S8 und S9 gibt es bis Mittwoch nächtliche Unterbrechungen (22-1:30 Uhr). Zwischen Baumschulenweg und Treptower Park pendelt der Verkehr im 20-Minutentakt. Die S8 ist außerdem zwischen Schöneweide und Baumschulenweg eingestellt, Fahrgäste weichen auf die S46, S9 bzw. S45 aus. Die S9 ist zusätzlich zwischen Treptower Park und Spandau unterbrochen, hier bitte auf die S41 bzw. S3 ausweichen.
Heimuniversität – Studierend engagiert: In diesem Semester können sich Studierende ihre ehrenamtliche Arbeit aufs Studium anrechnen lassen. Wie Engagement neben der Uni auch unabhängig von Corona funktionieren kann, zeigen die Bilder eines Fotowettbewerbs der Wissenschaftskooperation Oxford/Berlin: Gesucht wurden Schnappschüsse studentischer Engagierter. Zu den Gewinnerfotos und ihren Geschichten geht’s hier.
Berlin vor 75 Jahren – 27. April 1945 (Tag 7 der Schlacht um Berlin): „Seit 4 Uhr größtes Kampfgelärm um uns. Die Russen sind überall vorwärtsgekommen. Sie sind oben in der Delbrückstraße, also 500 m von hier, vorn nach Halensee zu wird gekämpft und besonders schon in Wilmersdorf, sodass sie in Kürze auf dem Kurfürstendamm sein werden. Dort nehmen sie die Panzersperren von der Seite, die für den Alten Fritzen gebaut sind. – Ja, was würde wohl der Alte Fritz dazu sagen? – Es ist nun ganz klar, dass die Russen am 1. Mai ihre große Siegesparade in Berlin aus feiern können. Stalin spricht dann vom Balkon der Reichskanzlei... Verflucht – kracht das hier um unser Haus. Wir sind hier so richtig eingekesselt. – Mein Bruder Gerhard ist in Wilmersdorf beim Kraftfahrpark. Dort toben schwere Kämpfe. Ich sende ein stilles Gebet zum Himmel für ihn, dass er gut aus diesem Wahnsinn herauskommt. – Ja, so kämpft Herr Hitler bis zum letzten Deutschen. (…)“
An dieser Stelle lesen Sie bis zum 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai Auszüge aus den Tagebüchern des Berliner Verlegers Curt Cowall.