Berlin heute
Verkehr – Breite Straße (Pankow): Im Bereich der Einmündung Wollankstraße ist aufgrund einer Kundgebung mit Verkehrsstörungen zu rechnen (18-23 Uhr).
Regionalverkehr: Auf den Linien RB21 und RB22 kommt es bis Freitag (je 15.30-17.15 Uhr) zu diversen Fahrplanänderungen: Die RB 18264 (planmäßig 15.48 Uhr ab Friedrichstraße) fährt nicht zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten, die RB 18119 und RB 18263 (Ankunftszeiten Friedrichstraße 15.42 und 17.11 Uhr) fallen im selben Bereich in umgekehrter Richtung aus. Die Linie RE4 ist ebenfalls bis Freitag zwischen Ludwigsfelde und Berlin Südkreuz unterbrochen, zwischen Ludwigsfelde und Jüterbog fahren die Züge zu veränderten Fahrzeiten. Bitte steigen Sie auf die Züge des RE3 (Ludwigsfelde – Südkreuz) bzw. den Busersatzverkehr zwischen Ludwigsfelde und Birkengrund um.
Demonstration – Im Rahmen einer „Lauf-Demo“ ziehen 800 Teilnehmende vom Alexanderplatz zum Pariser Platz und zurück (18.30-21.30 Uhr). Unter dem Motto „Wehe denen, die nicht geforscht haben und doch reden“ kommen 200 Personen vor dem Rathaus Pankow zusammen (18-21 Uhr). Der Protestzug „Einigkeit und Recht und Freiheit“ dreht zwei Runden durch die Spandauer Altstadt, es sind 100 Teilnehmende angemeldet (17-20.15 Uhr). Für das „Recht auf Wohnen“ und als „Willkommen der neuen Nachbar*innen“ demonstrieren 100 Personen in der Habersaathstraße in Mitte (14-20 Uhr). „Angesichts des sich verschärfenden Protests von Kritiker*innen der Pandemiemaßnahmen und Corona-Protestlern vor der Gethsemanekirche“ protestieren 100 Anwohnende des Gethsemanekiezes „gegen die Vereinnahmung dieses historisches Ortes“ (17-19 Uhr, Stargarder Straße, „Initiative Gethsemanekiez“). „Das ist kein Montagsspaziergang, das ist kriechen!“, proklamiert derweil die satirische „Bergpartei“ – und demonstriert auf der Straße Unter den Linden (19-20 Uhr, 20 Personen).
Gericht – Der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 77-Jährigen geht weiter. Der ehemalige Pastor soll in seiner Moabiter Wohnung ausgeraubt und erstickt worden sein. Zwei 22- und 25-Jährige sind angeklagt. Der ältere Angeklagte wurde allerdings nach dreimonatiger Verhandlung haftverschont. Er sei zum Tatzeitpunkt nicht in Berlin gewesen. Der Prozess steht vor dem Urteil (12.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal B 129).