Berlin heute
Verkehr – Mitte: Aufgrund mehrerer Demonstrationen ist von 16-22 Uhr rund um die Straße Unter den Linden, Alexanderplatz, Straße des 17. Juni und Karl-Liebknecht-Straße mit Verkehrsstörungen zu rechnen.
Spandau: Infolge eines Demonstrationszugs kommt es auch hier von 17-21.30 Uhr in der gesamten Altstadt zu Verkehrseinschränkungen.
Frankfurter Allee (Friedrichshain): Auf Höhe Colbestraße ist nur eine Spur verfügbar (ca. zwei Wochen).
Gitschiner Straße (Kreuzberg): Zwischen Alexandrinenstraße und Lindenstraße wird die Fahrbahn verengt (bis Ende Februar).
Bahnhofstraße (Blankenburg/Französisch Buchholz): An der Unterführung unter der A114 regelt eine Baustellenampel den Verkehr.
Demonstration – Auch an diesem Montag dominiert die Pandemie die Protest-Anmeldungen: Zu einer „Lauf-Demo“ zwischen Alexanderplatz und Friedrichstraße werden 3000 Personen erwartet (17-30-23 Uhr), zwischen 10 und 0 Uhr soll ein „Freedom Convoy“ über die Karl-Marx-Allee rollen (50-100 Fahrzeuge). „Gegen Impfzwang und Extremismus!“ protestieren 100 Teilnehmende zwischen Karl-Marx-Allee und Alexanderplatz (17.30-19 Uhr). Den Versammlungen tritt eine Reihe von Gegendemos gegenüber: „Für Solidarität und gegen rechte Unterwanderung“ kommt die SPD Reinickendorf auf der Gorkistraße zusammen, es sind 300 Personen angemeldet (18-20 Uhr). Unter dem Motto „Solidarität statt Verschwörungsmythen“ protestieren 100 Teilnehmende in der Lichtenberger Möllendorffstraße (17.30-19.30 Uhr). Auch Marzahn-Hellersdorf sagt „Nein zu Verschwörungsdenken und Spaziergängen mit Nazis“, die Versammlung zieht vom Rathaus Hellersdorf zum U-Bahnhof Hellersdorf (100 Personen, 17.30-22 Uhr). In Tempelhof-Schöneberg rufen die Grünen zu einer Demo mit dem Titel „Wir wollen zeigen, dass die Spaziergänger im Bezirk nicht die Mehrheit darstellen“ (18-19 Uhr, Tempelhofer Damm, 100 Teilnehmende). Unter dem Motto „Spandau stellt sich quer!“ demonstriert die Linke in der Carl-Schurz-Straße, auch hier werden 100 Personen erwartet (18-20 Uhr).
Gericht – Nach einer Brandserie in einem Klinikum kommt eine 27-Jährige, die damals eine Ausbildung zur Pflegehelferin absolvierte, auf die Anklagebank. Sie soll in sechs Fällen Feuer in Patientenzimmern gelegt haben. Es seien Sachschäden entstanden (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 105).