beeindruckt waren wir von diesem UrlaubsgruĂ aus San Francisco von Leser Martin Theobald, der dazu schreibt: âUngewohnte Aussichten fĂŒhren zu neuen Einsicht und manchmal braucht es nur ein Detail, um das Ganze zu erkennen.â

Beach, Berge oder Balkonien â nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir wĂ€hrend der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint-aktion@tagesspiegel.de.
Bleiben wir gleich in Ăbersee: Wenn Sie das lesen, hat US-VizeprĂ€sidentin und PrĂ€sidentschaftskandidatin Kamala Harris auf dem Parteitag der US-Demokraten ihre bisher wichtigste Rede gehalten â oder tut es gleich noch. Vier Tage lang hat ihre Partei zuvor ein perfekt choreographiertes Feuerwerk des Politiktheaters gezĂŒndet. Mit den TrĂ€nen, die in Chicago auf der BĂŒhne und beim Publikum flossen, lieĂen sich SchwimmbĂ€der fĂŒllen. Schluchzt man nicht grade selbst ĂŒberwĂ€ltigt mit, beobachtet man als Deutsche so ein Treiben ja mit Befremden und Faszination. Obâs hilft, wird sich erst im November zeigen â doch es ist unbestreitbar, dass der offensive Fokus auf Freude, Mitmenschlichkeit und liebevolle Politikerfamilien dem Duo Harris/Walz eine echte Chance einrĂ€umt, Trump zu schlagen. Auch hierzulande ein Rezept gegen rechten Populismus? Was meinen Sie?

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Der rote Schirm.
Liebe und Heirat bei Carl Spitzweg
Im Kunsthaus Apolda Avantgarde âkönnen Besucher vom 01.09.- 15.12.2024 die âCarl Spitzwegâ-Ausstellung bestaunen. Der spĂ€tromantische Maler Carl Spitzweg entlarvt mit seinen humorigen Anspielungen auf die Liebe die Doppelmoral, die sich hinter der Maske von BĂŒrgerlichkeit und Sittsamkeit verbirgt. Welche Rolle der rote Regenschirm dabei spielt, âuntersucht die Ausstellung. Mehr
BĂŒrgerverwirrung Hand in Hand: In zwei Berliner Bezirken haben Menschen Briefe erhalten, in denen die Ausweitung des Glasfasernetzes bejubelt wird. Sichtlich verfasst von ihrem Bezirksamt, gedruckt und verteilt allerdings vom fĂŒr den Ausbau verantwortlichen Unternehmen: die Deutsche Glasfaser GmbH.
Neben Spandau (CP von gestern) erreichte so ein Produkt der Public-Private-PR-Partnership auch den Berliner Osten: âWir wohnen in Treptow-Köpenick und haben vorgestern einen Ă€hnlichen Jubelbrief erhalten, nur eben vom ,hiesigenâ BezirksbĂŒrgermeister Oliver Igel (SPD)â, schreibt uns eine Leserin. âDer Brief wurde in einem neutralen Umschlag ohne Aufdruck eines Postdienstes oder eines anderen Versandstempels in den Briefkasten geworfen. Absender im Adressfenster ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, das auch im Kopfbogen des Schreibens steht, welches mit Unterschrift und freundlichen GrĂŒĂen des BezirksbĂŒrgermeisters Oliver Igel versehen ist. EmpfĂ€ngeradresse: ,Begleitschreiben an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Gewerbetreibenden von Treptow-Köpenickâ.â
SpaĂeshalber haben wir mal bei der SPD-Fraktion TreKö angefragt, ob sie das Ă€hnlich empört wie die Parteifreund:innen in Spandau das Schreiben âvomâ dortigen CDU-BĂŒrgermeister. Gnihi. NatĂŒrlich nicht: âOliver Igel hat ein Zitat zur VerfĂŒgung gestellt. Das kann jedes Unternehmen im Glasfaser-Bereich nutzenâ â zudem sei dieses auch als Pressemitteilung veröffentlicht worden, versichert der SPD-Fraktionsvorsitzende Paul Bahlmann. âIch bin froh, dass Oliver Igel pragmatisch daran arbeitet, die DigitalisierungswĂŒste Deutschland etwas zu begrĂŒnen: Zeit wird's.â
Und wenn die Deutsche Glasfaser fĂŒr die Eigenwerbung zahlt â noch besser!
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Die 20. Festivalausgabe âAmĂ©riquesâ lĂ€dt zu einer faszinierenden Reise durch die Kunstmusik der vielen ââAmerikasâ ein. 160 Werke von mehr als 80 Komponist*innen werden von 30 Orchestern, Chören und Ensembles in der Philharmonie Berlin und an âanderen Orten zum Klingen gebracht.
Infos zum Programm und Tickets
Vor kurzem empfahl Dragqueen Jurassica Parka an dieser Stelle die verkehrsberuhigte MaaĂenstraĂe, zum Leutegucken. Genau dort, an der Nummer 7 nĂ€mlich, ist auch das CafĂ© Berio ansĂ€ssig. Eine 73 Jahre alte queere Institution, der nun die SchlieĂung droht: âDer Vermieter möchte das seit 1985 laufende MietverhĂ€ltnis nicht verlĂ€ngern, verweigert GesprĂ€che ĂŒber einen neuen Gewerbemietvertrag und hat selbst auf das Angebot, ĂŒber eine Mediation eine Lösung zu finden, nicht reagiertâ, berichtet eine Gruppe von engagierten GĂ€sten, die nun per Online-Petition um SolidaritĂ€t bittet. âDas Berio als TraditionscafĂ© hat eine Scharnierfunktion, da es unterschiedlichste Menschen zusammenbringt. Anstelle von AnonymitĂ€t und Austauschbarkeit stehen Bindung, IdentitĂ€t und VerlĂ€sslichkeitâ, flehen sie in Richtung des HauseigentĂŒmers. âVerschwindet das Berio, verĂ€ndert der Kiez sein Gesicht.â Erstunterzeichner der Petition sind unter anderem Rosa von Praunheim, Klaus Lederer (Linke) und Kevin KĂŒhnert (SPD).
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Artisten, Jongleure, Zauberer, Clowns, lebende Puppen und Musik â beim
â2. NikolaiZauberâ am 24./25.08.2024 wird es wieder bunt im Nikolaiviertel in âBerlins Mitte. KĂŒnstler aller Genres verzaubern die StraĂen und PlĂ€tze rund um die Nikolaikirche und laden zum fröhlichen Fest der Kleinkunst fĂŒr die ganze Familie ein.
Der Eintritt ist frei. Mehr Infos: www.NikolaiZauber.de
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Wir haben Ihnen noch so viel mehr zu erzĂ€hlen â in der Checkpoint-Vollversion! Hier kommt unser Angebot: Ein Jahr die Vollversion, alle Plus-Artikel auf Tagesspiegel.de und alle Bezirks-Newsletter fĂŒr nur 8,25 EUR pro Monat. Sie sparen mehr als 45 Prozent und unterstĂŒtzen Journalismus fĂŒr Berlin â und damit die Demokratie! Ist echt so.
Heute verpassen Sie unter anderem unsere Checkpoint-Bucketlist! Jeden Tag geben wir in den Ferien einen Tipp, was Sie im Berliner Sommer einmal im Leben gemacht haben mĂŒssen.
In der Vollversion können Sie auĂerdem tĂ€glich Tickets und andere Gewinne ergattern. Heute gehtâs um Superreiche: Julia Friedrichs stellt am 2. September im Pfefferberg Theater ihr neues Buch âCrazy Rich. Die geheime Welt der Reichenâ vor, interviewt von Anne Will. Tickets kosten 16 Euro â oder nichts, wenn Sie bei uns gewinnen! Was Sie dafĂŒr tun mĂŒssen, erfahren Sie in der Vollversion.
Mein heutiger Checkpoint-Lesetipp fĂŒr Sie: AfD und NSDAP sind kaum vergleichbar. Trotzdem fragt man sich angesichts der Zustimmungswerte fĂŒr die rechteste Partei im Bundestag bang: Wie sĂ€he eine Machtergreifung heutzutage aus? Was wĂ€re, wenn die AfD regierte? Meine Kollegen Christoph David Piorkowski und David Will haben dieses Szenario mit Expert:innen durchgesprochen â und zeigen auf, wo genau und wie schnell das demokratische Haus zerfallen könnte. Und was jetzt noch dagegen getan werden kann. Rasend spannende LektĂŒre.
Neugierig geworden? Dann gehtâs hier zu unserem Angebot.
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Mitten in Berlin und dennoch ganz weit weg.Â
Entdecke und genieĂe unsere Stadt vom Wasser aus!Â
Wir verleihen Kajaks, Kanadier/Kanus, Tretboote und Stand-Up Paddelboards (SUP).Â
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Hinterm Restaurant Freischwimmer gelegen.
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Telegramm
23. August: Ein historisches Datum! Heute vor 34 Jahren beschloss die DDR-Volkskammer den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland, wirksam ab 3. Oktober 1990. Und heute vor 25 Jahren, 1999 nÀmlich, war SPD-Bundeskanzler Gerhard Schöders erster Arbeitstag in Berlin. Seither wird das vereinigte Deutschland wieder vom richtigen B aus regiert. So wie sich das gehört.
Synagoge am Fraenkelufer: Bei seinem Besuch am Donnerstag wurde CDU-Regiermeister Kai Wegner vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh ins Kuratorium zum Wiederaufbau des Gotteshauses eingeladen â und nahm auf der Stelle an. Wegner ist nun Teil einer illustren Runde, berichtet Bjarne Overkott.
Pst. (Freundschaftlicher Schwitzkasten.) Wenn Sie aus Kladow sind und wissen, warum vergangenes Wochenende der Buddy-BĂ€r entfĂŒhrt und wieder zurĂŒckgebracht wurde â dann wĂŒrden Sie uns das doch nicht vorenthalten? Sie wĂŒrden sich der Mutti (Checkpoint) oder dem Vati (Spandau-Reporter AndrĂ© Görke) schleunigst anvertrauen, RICHTIG? Jetzt aber schnell! checkpoint@tagesspiegel.de oder spandau@tagesspiegel.de, husch husch! Quellenschutz natĂŒrlich garantiert.
Welche FĂ€lle die Tagesspiegel-Detektei in Ihrem Kiez untersucht, erfahren Sie ĂŒbrigens jede Woche in Ihrem Bezirksnewsletter. Hamse noch nicht? Hier entlang!
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Möchte BVG-Chef Henrik Falk sich mal entschuldigen fĂŒr seinen Laden? (Nein.) Wann kommen endlich die neuen U-Bahnen? (Hoffentlich nĂ€chstes Jahr.) Und werden die Takte verringert? (âVerĂ€ndertâ klingt besser.) Falk hat sich von meinen Kollegen Christian Latz und Caspar Schwietering in die Mangel nehmen lassen â das Ergebnis lesen Sie heute im Tagesspiegel! Oder natĂŒrlich hier.
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Dieser Leitfaden hilft, rechtliche âGrundlagen zu verstehen, wichtige VerfĂŒgungen fĂŒr Sie oder Ihre âAngehörigen niederzuschreiben und alle notwendigen Unterlagen zu ordnen. Inkl. systematischer Checklisten, rechtsgĂŒltiger Muster fĂŒr PatientenverfĂŒgungen, VerfĂŒgungen fĂŒr Angehörige und Vorsorgevollmachten. MehrÂ
+++ Blaulicht-Block +++
+ Reingebrezelt: In Lichterfelde ist am Donnerstagmittag in der Baseler StraĂe ein Auto in eine BĂ€ckerei gekracht. Zwei Menschen kamen verletzt ins Krankenhaus â und das Auto richtete so eine VerwĂŒstung an, dass neben Polizei und Feuerwehr auch noch die Bauaufsicht antreten musste. (Bild hier)
+ Irre Fluchtfahrt: Weil er nicht angeschnallt war, wurde ein Autofahrer Donnerstagnachmittag am Tiergartentunnel angehalten. Auf der darauffolgenden Fluchtfahrt verursachte er einen Auffahrunfall durch einen Polizeiwagen und rammte einen weiteren. Der Tiergartentunnel wurde bis 22.30 Uhr gesperrt.
+++ Blaulicht-Block Ende +++
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Die IFA, die weltweit gröĂte und âbedeutendste Messe fĂŒr Consumer âElectronics und Home Appliances, âfeiert in diesem Jahr ihren 100. âGeburtstag.
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Aussprache statt Anzeige: Als seine Kunst in Berlin mit einem Hakenkreuz beschmiert wird, entscheidet Avi Albers Ben Chamo sich fĂŒr einen ungewöhnlichen Weg. Funktioniert das? Julius Geiler hat den KĂŒnstler besucht â die Antwort ist nicht so eindeutig, wie man hoffen wĂŒrde.
Kreisch! Nicht einen, nicht zwei, na gut, ich sagâs Ihnen: Vier Lebensmittelbetriebe hat die Reinickendorfer Aufsicht in den vergangenen Wochen geschlossen â alle wegen Schabenbefalls. OrdnungsstadtrĂ€tin Julia Schrod-Thiel (CDU): âDie HĂ€ufung solcher VorfĂ€lle in einem so kurzen Zeitraum mit identischem Bild ist sehr ungewöhnlich und es ist unklar, ob dies lediglich ein Zufall ist oder ob bislang unbekannte Einflussfaktoren eine Rolle spielen.â
Zitat
âKĂŒrzlich habe ich mit einer Freundin aus der DDR-Opposition gescherzt: Wenn die AfD in Sachsen regiert, womöglich mit dem BSW, gehen wir wieder in den Untergrund.â
Martin Böttger, ehemaliger DDR-BĂŒrgerrechtler, hat mit Robert Ide ĂŒber seine neue Petition gegen das BĂŒndnis Sahra Wagenknecht gesprochen. Und darĂŒber, warum er die GrĂŒnderin fĂŒr eine âKĂŒnstliche Intelligenzâ hĂ€lt â und ĂŒber sein Ă€rgerliches Heimatbundesland (T+).
Kiekste
âMalve am StraĂenrandâ â ein Stadtstilleben aus der Neuköllner Warthestrasse. Dank an Leserin Marlies Volk! Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berliner Gesellschaft
Geburtstag â Carmen-Maja Antoni (79), Schauspielerin, Mitte der 1970er-Jahre bis 2013 war sie Mitglied am Berliner Ensemble und spielte in vielen Filmen, u.a. in âDie KĂ€nguru-Chronikenâ die Rolle der Berliner Kneipenwirtin Hertha / âWir gratulieren unserem neuesten 44 COOL GIRL Dirk Jacobs, Chefredakteur V.I.P. REISE MAGAZIN, ganz cool zum 60. Geburtstag. Bleib reisefreudig!â / Friederike Kempter (45), Schauspielerin, Ausbildung an der Schauspielschule âDer Kreisâ in Berlin, spielte mehrere Jahre eine Ermittlerin im MĂŒnster-Tatort, aktuelle Serie âTender Heartsâ / âLiebe Mira, von allen Tanten und Onkeln herzliche GlĂŒckwĂŒnsche fĂŒr Dein neues Lebensjahr (seit Mai mit zwei Kindern)! Wir freuen uns aufs Familienfest mit Dir/ Euch!â / Alexander NĂŒtzenadel (59), Historiker, bis 2009 Professor an der Viadrina in Frankfurt (Oder), aktuell Professor fĂŒr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der HU / âWolf Schulgen (75), ehemals Abteilungsleiter fĂŒr Arbeit. Herzlichen GlĂŒckwunsch und viel Erfolg beim bevorstehenden JubilĂ€ums-Marathon Ende September in Berlinâ
Sonnabend â âDie ĂŒblichen VerdĂ€chtigen gratulieren Joachim Bohm, dem ehemaligen Mitglied des Abgeordnetenhauses (CDU), herzlichst zum Geburtstag und wĂŒnschen weiterhin Gesundheit, feinsinnigen Humor und frohe Stunden mit der Gattin zwischen Frohnau und Rapallo.â / Dirk Stettner (55), Politiker (CDU), MdA, dort stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion / âUnserem wunderbaren Chorleiter Stephan Zebe die besten WĂŒnsche nach Neuseeland mit einem vielstimmigen âHappy Birthdayâ!â
Sonntag â Fatih Akin (51), Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent, fĂŒr âGegen die Wandâ wurde er mit dem Goldenen BĂ€ren, dem Deutschen Filmpreis und dem EuropĂ€ischen Filmpreis ausgezeichnet, âAus dem Nichtsâ erhielt den Golden Globe, Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin / âMeine geliebte Ehefrau Claudia Escher-Behrendt wird 75 Jahre alt und hĂ€lt es als gebĂŒrtige Berlinerin nun schon fast 9 Jahre zusammen mit mir in meiner norddeutschen Heimat aus. Herzlichen GlĂŒckwunsch!â / Julian Schwarze (41), Politiker (GrĂŒne), MdA /âLiebe Nora Weiler, CP-Orga-Queen, ohne deine Adlerinnenaugen wĂ€re der ganze Laden bestimmt lĂ€ngst implodiert. Wie feiern dich!â
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben â Kasper König, * 21. November 1943, verstorben am 9. August 2024, Kurator / Elisabeth Maria Schlicker (geb. Kordeuter), * 12. Mai 1939, verstorben am 12. August 2024
Stolperstein â Hans Tradelius wurde am 7. Mai 1923 in Berlin geboren. Sein Vater wurde, nach einer Anzeige wegen eines politischen GesprĂ€chs, verhaftet. Er kam auf Kaution frei und floh daraufhin mit seiner Familie nach Belgien. Hansâ Eltern und seine Schwester wurden nach einer Odyssee durch verschiedene Lager in Auschwitz ermordet, Hans wurde im Lager Gurs (Frankreich) interniert und starb am 23. August 1940 im Krankenhaus Perpignan, vermutlich an Typhus. Er wurde 17 Jahre alt. An Hans Tradelius erinnert ein Stolperstein in der Bayerischen StraĂe 9 in Wilmersdorf.
Wer in Berlin ĂŒber die Gedenktafeln stolpert und mehr wissen will: Mit einem Klick gelangt man ĂŒber die App âStolpersteine â Die Schicksaleâ zu den Biografien der Verfolgten.
Encore
In unserem SommerLOCH widmen wir uns heute löchrigen Wasserleitungen. Die können, wie die Sonnenallee im Mai zeigte, zuweilen auch mal zur Ăberschwemmung ganzer StraĂenzĂŒge fĂŒhren. Passend dazu unnĂŒtzes Berlin-Wissen, mit dem sie auf jeder Sommer(pool)party punkten können: In Deutschland mĂŒssen Wasserrohre mindestens 100 Jahre halten. âDas tun die meisten auchâ, erlĂ€utert eine Sprecherin der Wasserbetriebe. Wegen auĂerordentlicher Verkehrsbelastung oder Baustellen im Umfeld könne es allerdings immer wieder auch frĂŒher Defekte geben. Wie viele? Rund 500 sind es in Berlin pro Jahr, bei fast 19.000 Kilometer langen Leitungen und KanĂ€len. Mathe mit dem Checkpoint: Damit kĂ€me man etwa dreimal von Berlin nach New York.
Wasserdicht recherchiert hat heute Isabella Klose, zumindest bis ĂŒbers Wochenende halten Antje Scherers Stadtleben-Tipps und Jasmine DellĂ© hat in der FrĂŒhproduktion die letzten SchweiĂerarbeiten erledigt. Morgen rauscht hier Jessica Gummersbachs WochenrĂ€tsel durch Ihre Hirnwindungen!
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