Reinickendorf arbeitet weiter mit umstrittener Firma zusammen

In Reinickendorf gab es bei der Schulreinigung Schwarzarbeit. Der Vertrag mit der Firma läuft weiter – aus Kostengründen. Exklusiv für Checkpoint-Abonnenten.

Reinickendorf arbeitet weiter mit umstrittener Firma zusammen
Foto: Silvia Marks/dpa

Vor zwei Monaten haben Kollege Julius Betschka und ich im Tagesspiegel die Geschichte von Nicolae Caraus erzählt. Der Moldawier putzte ohne Arbeitserlaubnis in Berlin Schulen, wurde nicht bezahlt und landete auf der Straße. Das vom Bezirksamt Reinickendorf beauftragte Unternehmen hatte illegalerweise ein Subunternehmen beauftragt. Auf die mündliche Anfrage von Felix Lederle (BVV Linke), warum der Vertrag mit der Firma „Clean Garant“ nicht sofort aufgelöst wird, antwortet jetzt Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU), dass nach Auffassung des Rechtsamts Reinickendorf eine Niederlage vor Gericht nicht unwahrscheinlich sei und eine Neuausschreibung mit rund 40 Prozent höheren Kosten einhergehen würde.

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